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Bitte beachten Sie die bestehenden Urheberrechte aller hier veröffentlichten Daten, die ausschließlich beim jeweiligen Inserenten / Zeichner / Grafikbüro / Hersteller / Entwickler etc. liegen. Eine Nutzung von auf dieser Webseite bereit gestellten Daten auch auszugsweise und insbesondere, aber nicht nur für den gewerblichen Einsatz und/oder ohne schriftliche Bewilligung des jeweiligen Rechteinhabers stellt einen Straftatbestand dar, der mit hohen Abmahn- und Strafgebühren verbunden sein kann.
MÜNCHEN, biz.n/StMUV 015,/21 Plastik zerfällt sehr langsam. Wird es sorglos bis ignorant in der Natur „entsorgt“, verwandelt sich das praktische, aus unserem Alltag kaum noch wegzudenkenden chemische Wundermaterial langsam und schleichend in kleine Mikro- und Nanoteilchen, die in den natürlichen Kreislauf gelangen und dort immensen Schaden anrichten. Was zunächst ‚nur‘ unschön aussieht, landet ebenso wie in den Mägen der Meeresbewohner auch bei uns zu Hause im Erdreich, in Flüssen, in Seen, im Grundwasser und auch in der Luft. Am Ende der Nahrungsmittelkette konsumieren wir es und es sammelt sich in unserem Körper an - im Verdauungstrakt, in unseren Organen, im Blut... Die Suche nach relevanten Eintragspfaden von Mikroplastik in die Umwelt geht weiter. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber in München. "Wir sagen dem Plastik und Mikroplastik in unseren Flüssen den Kampf an. Für saubere Flüsse und Seen brauchen wir sinnvolle Maßnahmen auf wissenschaftlicher Basis. Dazu bauen wir die Mikroplastik-Forschung weiter aus. Die Forschung ist ein wesentlicher Teil unseres Programms 'Wasserzukunft Bayern 2050'. Es nimmt die gesamten Wasservorkommen des Freistaats ins Visier. Unser Ziel ist gesundes und sauberes Wasser überall in Bayern - nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern auch als Lebensraum für Fische und andere Lebewesen. Plastik im Wasser muss zum NO-GO des 21. Jahrhunderts werden. Die aktuellen Erkenntnisse zeigen: Plastik belastet unsere Umwelt und die Tierwelt. Deshalb setzen wir uns für eine deutliche Reduktion der Kunststoffabfälle ein. Wir haben von Bayern aus beispielsweise eine Initiative für ein umfassendes Plastiktütenverbot gestartet. Jedes Plastikteil, das nicht in der Natur landet, kann auch nicht zu Mikroplastik in Gewässern werden. Wir werden auch künftig Initiativen zur Reduzierung von Kunststoff einbringen."
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NEUMARKT regio
Bayern untersucht bereits seit 2014 wissenschaftlich das Vorkommen und die Folgen von Mikroplastik in der Umwelt. In einem neuen, auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt am Landesamt für Umwelt (LfU) werden seit April dieses Jahres weitere Daten zum Vorkommen von Mikroplastik in Fischbeständen bayerischer Seen gewonnen. Daneben ist ein aktives Muschelmonitoring an Fließgewässern vorgesehen. Auf diese Weise können mögliche Quellen und Eintragswege von Mikroplastik erfasst werden. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit rund 280.000 Euro. Die aktuellen Ergebnisse des abgeschlossenen mehrjährigen LfU-Forschungsprojekts zeigen eine ubiquitäre Präsenz dieser kleinen Kunststoffpartikel in der Umwelt. In Mehrzahl handelt es sich um sogenanntes sekundäres Mikroplastik. Dafür spricht, dass ein Großteil der analysierten Partikel in Form von Kleinstteilchen vorlag, die durch den Zerfall größerer Plastikteile, wie zum Beispiel achtlos am Ufer zurückgelassenem Plastikmüll, entstehen. Primäres Mikroplastik, wie zum Beispiel Kunststoffbeads aus Körperpflegeprodukten, liefern dagegen keinen nennenswerten Beitrag zum Vorkommen von Mikroplastik in bayerischen Gewässern.  Das Projekt hat bisher auch gezeigt, dass Muscheln bereits aufgenommene Kunststoffpartikel wieder abgeben können. Die Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Muscheln sind dabei nach bisherigem Kenntnisstand gering. Erst in Verbindung mit dem neuen Forschungsprojekt ist eine abschließende Risikobewertung der in bayerischen Gewässern ermittelten Konzentrationen von Mikroplastik für Fische und andere Wasserlebewesen möglich.  Weitere Informationen sowie alle aktuellen Forschungsergebnisse werden jeweils zeitnah auf der Internetseite des LfU veröffentlicht unter https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/mikroplastik/index. htm.
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MÜNCHEN, biz.n/StMUV 015,/21 Plastik zerfällt sehr langsam. Wird es sorglos bis ignorant in der Natur „entsorgt“, verwandelt sich das praktische, aus unserem Alltag kaum noch wegzudenkenden chemische Wundermaterial langsam und schleichend in kleine Mikro- und Nanoteilchen, die in den natürlichen Kreislauf gelangen und dort immensen Schaden anrichten. Was zunächst ‚nur‘ unschön aussieht, landet ebenso wie in den Mägen der Meeresbewohner auch bei uns zu Hause im Erdreich, in Flüssen, in Seen, im Grundwasser und auch in der Luft. Am Ende der Nahrungsmittelkette konsumieren wir es und es sammelt sich in unserem Körper an - im Verdauungstrakt, in unseren Organen, im Blut... Die Suche nach relevanten Eintragspfaden von Mikroplastik in die Umwelt geht weiter. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber in München. "Wir sagen dem Plastik und Mikroplastik in unseren Flüssen den Kampf an. Für saubere Flüsse und Seen brauchen wir sinnvolle Maßnahmen auf wissenschaftlicher Basis. Dazu bauen wir die Mikroplastik-Forschung weiter aus. Die Forschung ist ein wesentlicher Teil unseres Programms 'Wasserzukunft Bayern 2050'. Es nimmt die gesamten Wasservorkommen des Freistaats ins Visier. Unser Ziel ist gesundes und sauberes Wasser überall in Bayern - nicht nur für die Trinkwasserversorgung, sondern auch als Lebensraum für Fische und andere Lebewesen. Plastik im Wasser muss zum NO-GO des 21. Jahrhunderts werden. Die aktuellen Erkenntnisse zeigen: Plastik belastet unsere Umwelt und die Tierwelt. Deshalb setzen wir uns für eine deutliche Reduktion der Kunststoffabfälle ein. Wir haben von Bayern aus beispielsweise eine Initiative für ein umfassendes Plastiktütenverbot gestartet. Jedes Plastikteil, das nicht in der Natur landet, kann auch nicht zu Mikroplastik in Gewässern werden. Wir werden auch künftig Initiativen zur Reduzierung von Kunststoff einbringen."
Bayern untersucht bereits seit 2014 wissenschaftlich das Vorkommen und die Folgen von Mikroplastik in der Umwelt. In einem neuen, auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt am Landesamt für Umwelt (LfU) werden seit April dieses Jahres weitere Daten zum Vorkommen von Mikroplastik in Fischbeständen bayerischer Seen gewonnen. Daneben ist ein aktives Muschelmonitoring an Fließgewässern vorgesehen. Auf diese Weise können mögliche Quellen und Eintragswege von Mikroplastik erfasst werden. Das Umweltministerium fördert das Projekt mit rund 280.000 Euro. Die aktuellen Ergebnisse des abgeschlossenen mehrjährigen LfU-Forschungsprojekts zeigen eine ubiquitäre Präsenz dieser kleinen Kunststoffpartikel in der Umwelt. In Mehrzahl handelt es sich um sogenanntes sekundäres Mikroplastik. Dafür spricht, dass ein Großteil der analysierten Partikel in Form von Kleinstteilchen vorlag, die durch den Zerfall größerer Plastikteile, wie zum Beispiel achtlos am Ufer zurückgelassenem Plastikmüll, entstehen. Primäres Mikroplastik, wie zum Beispiel Kunststoffbeads aus Körperpflegeprodukten, liefern dagegen keinen nennenswerten Beitrag zum Vorkommen von Mikroplastik in bayerischen Gewässern.  Das Projekt hat bisher auch gezeigt, dass Muscheln bereits aufgenommene Kunststoffpartikel wieder abgeben können. Die Auswirkungen auf den Stoffwechsel der Muscheln sind dabei nach bisherigem Kenntnisstand gering. Erst in Verbindung mit dem neuen Forschungsprojekt ist eine abschließende Risikobewertung der in bayerischen Gewässern ermittelten Konzentrationen von Mikroplastik für Fische und andere Wasserlebewesen möglich.  Weitere Informationen sowie alle aktuellen Forschungsergebnisse werden jeweils zeitnah auf der Internetseite des LfU veröffentlicht unter https://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/mikroplastik /index.htm.