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ERLANGEN, biz.n | Ed Sheldon, 21.09.‘21 Als Weltmarktführer sieht sich Deutschland unter anderem im medizinischen Sektor. Zu dem Schluss kommt der diesjährig zum ersten Mal abgehaltene INNOVATION DAY der Wirtschaftswoche am 21. September in Erlangen. Bernd Montag, CEO des medizinischen Hightechunternehmens Siemens Healthineers setzt dabei auf Künstliche Intelligenz, um die Heilungs– und Überlebensaussichten von Krebspatienten zu verbessern. Wegen seiner weltweit zweithöchsten Todesursache sieht Bernd Montag in der Krankheit „eine versteckte Pandemie, die man nur mit HihTech erfolgreich bekämpfen“ kann. In den nächsten 10-12 Jahren rechnet man mit einer Verdoppelung der jährlichen Krebsdiagnosen weltweit. Dabei sei entscheidend, mit Hilfe moderner, Technologien in den Bereichen Prävention, Analyse, Diagnostik, Therapie und Nachsorge auch eine Vernetzung der Technik mit den digitalen Möglichkeiten der Darstellung, Speicherung und Auswertung zu erreichen. Ein „digitaler Zwilling“ des Patienten, der alle seine Gesundheitsdaten enthalte, ermögliche es dem onkologischen Behandlungs- und Pflege-Team, die sicherste Diagnose zu erstellen und die erfolgversprechendste Therapieform für jedes, individuell ja unterschiedliche Erscheinungsbild einer Krebserkrankung auszuwählen und anzuwenden, ohne an eine bestimmte Zeit oder Örtlichkeit gebunden zu sein. „Sherlock“, der KI-Supercomputer der Siemens Healthineers, soll die Umsetzung des Gesundheitsprogramms zur Behandlung des medizinisch gläsernen Menschen der nahen Zukunft realisierbar machen. Dazu haben die Siemens Experten das vom Menschen erschaffene künstlich intelligente Superhirn inzwischen mit über 1,3 Milliarden Datensätzen gespeist, aus denen täglich 600 Experimente generiert werden. Als Ergebnis werden laufend neue Erkenntnisse gewonnen und völlig neue, optimierte Algorithmen für die Krebsdiagnose und -behandlung entwickelt. Mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme des auf Bildgebung und Strahlentherapie spezialisierten US-Krebsspezial-isten VARIAN durch das Erlanger Unternehmen erreicht man bei Siemens Healthineers auch eine umfassendere Vernetzung der entscheidenden Faktoren, welche die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung schaffen. Zusammen mit VARIAN ist die Bayerische Siemens Healthineers nunmehr über 66.000 Mitarbeiter stark und blickt auf ein Umsatzvolumen von über 17 Milliarden Euro. Für den Erlanger Unternehmenschef Montag ist das „Präzisionsmedizin der Zukunft“, made in Germany. Um die Digitalisierung in der Medizin voranzutreiben, sollen laut Montag auch Übernahmen erfolgen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte in seiner politischen, reichlich mit Wahl- und Coronawerbung gespickten Keynote beim INNOVATION DAY in Erlangen, dass deutsche Unternehmen die Nase in Sachen Innovationsgeist weit vorne haben und dass Deutschland durch die Entwicklung eines neuen mRNA Impfstoffes, der zudem beste Wirksamkeitsergebnisse aufweisen soll, auch eine weltweite Führungsrolle in der Pandemiebekämpfung zukomme. Die voranschreitende Digitalisierung macht möglich, was noch, vor nicht sehr langer Zeit, mehr nach ferner Zukunft klang. Bei der Erreichung der hohen Digitalisierungsziele im medizinischen Bereich spielen jedoch auch die Krankenversicherer und die Ärzteschaft eine entscheidende Rolle. Zumindest in der gesetzlichen Versicherung werden sie ihre Leistungen nur noch dort abrechnen können, wo die Datenerhebung digitalisiert erfolgt. Auf die Frage von Handelsblatt Chefredakteur Beat Balzli, ob er denn mit der Digitalisierung der Arztpraxen komplett gescheitert wäre, weil viele Ärzte trotz Strafandrohungen rebelliert und ‚Brandbriefe‘ geschrieben hätten, erklärte Spahn: „Wir haben 140.000 Praxen in Deutschland und es gibt immer diejenigen, die diesen Weg mitgehen wollen und andere, für die jede Veränderung eine Zumutung ist. Auch beim Smartphone haben viele Leute erst gesagt, ‚ne, brauchen wir nicht‘, aber im Alltag hat man schnell gemerkt, dass es viele Dinge besser und einfacher macht. Heute hat fast jeder ein Smartphone“ und so werde es laut Spahn „auch bei der elektronischen Patientenakte und dem E-Rezept sein, weil sie den Alltag vereinfachen und letztlich werden wir alle vernetzen. Manchmal geht das dann auch nur mit einer kleinen Strafzahlung und mit einer Frist. Aber am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass nicht vernetzte Arztpraxen gesetzlich Versicherte nicht mehr mit den Kassen abrechnen können“. Fazit: Der Alltag des Menschen wird - von der Zeugung über seine Lebensjahre hinaus - schon bald in allen Lebensbereichen vernetzt sein. Deutschlands Chancen, auch beim Vernetzen eine Führungsposition am Weltmarkt einzunehmen sind dabei groß. Überwältigend ist die Überzeugungskraft der damit verbundenen, ganz persönlichen Vorteile und Bequemlichkeiten für den Menschen. Dass mit den Erleichterungen durch die Digitalisierung ein nicht zu unterschätzendes Risiko des umfassenden Ge- und Miss - Brauchs persönlicher Daten durch Kriminelle, Hacker aber auch Arbeitgeber, Versicherungen, Behörden, Regierungen und rein profitorientierte Konzerne verbunden und vorprogrammiert ist, sollten wir aus der nicht nur friedlichen Nutzung der Kernkraft gelernt haben und unabhängig von Vorteilen und Nutzen auch im Kontext einer pandemiebedingten, grundrechtseinschränkenden und weltweit einheitlich funktionierenden „Druckmach-Maschinerie“ aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik besser nie aus den Augen verlieren. Es ist mehr denn je angebracht, wachsam zu sein. Sich immer mehr unserem Einfluss entziehende technische Errungenschaften und Entwicklungen verdienen es - insbesondere im Hinblick auf berechtigte Datenschutzbedenken durchaus, bewusst und sehr ernst wahrgenommen und genauer hinterfragt zu werden, möchte man sich nicht zweifelsfrei sinnvoll scheinenden technischen Möglichkeiten einerseits völlig hilflos ausliefern oder aber andererseits ganz auf sie verzichten.
Deutschland ist  Weltmarktführer
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ERLANGEN, biz.n | Ed Sheldon, 21.09.‘21 Als Weltmarktführer sieht sich Deutschland unter anderem im medizinischen Sektor. Zu dem Schluss kommt der diesjährig zum ersten Mal abgehaltene INNOVATION DAY der Wirtschaftswoche am 21. September in Erlangen. Bernd Montag, CEO des medizinischen Hightechunternehmens Siemens Healthineers setzt dabei auf Künstliche Intelligenz, um die Heilungs– und Überlebensaussichten von Krebspatienten zu verbessern. Wegen seiner weltweit zweithöchsten Todesursache sieht Bernd Montag in der Krankheit „eine versteckte Pandemie, die man nur mit HihTech erfolgreich bekämpfen“ kann. In den nächsten 10-12 Jahren rechnet man mit einer Verdoppelung der jährlichen Krebsdiagnosen weltweit. Dabei sei entscheidend, mit Hilfe moderner, Technologien in den Bereichen Prävention, Analyse, Diagnostik, Therapie und Nachsorge auch eine Vernetzung der Technik mit den digitalen Möglichkeiten der Darstellung, Speicherung und Auswertung zu erreichen. Ein „digitaler Zwilling“ des Patienten, der alle seine Gesundheitsdaten enthalte, ermögliche es dem onkologischen Behandlungs- und Pflege-Team, die sicherste Diagnose zu erstellen und die erfolgversprechendste Therapieform für jedes, individuell ja unterschiedliche Erscheinungsbild einer Krebserkrankung auszuwählen und anzuwenden, ohne an eine bestimmte Zeit oder Örtlichkeit gebunden zu sein. „Sherlock“, der KI-Supercomputer der Siemens Healthineers, soll die Umsetzung des Gesundheitsprogramms zur Behandlung des medizinisch gläsernen Menschen der nahen Zukunft realisierbar machen. Dazu haben die Siemens Experten das vom Menschen erschaffene künstlich intelligente Superhirn inzwischen mit über 1,3 Milliarden Datensätzen gespeist, aus denen täglich 600 Experimente generiert werden. Als Ergebnis werden laufend neue Erkenntnisse gewonnen und völlig neue, optimierte Algorithmen für die Krebsdiagnose und -behandlung entwickelt. Mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme des auf Bildgebung und Strahlentherapie spezialisierten US- Krebsspezial-isten VARIAN durch das Erlanger Unternehmen erreicht man bei Siemens Healthineers auch eine umfassendere Vernetzung der entscheidenden Faktoren, welche die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung schaffen. Zusammen mit VARIAN ist die Bayerische Siemens Healthineers nunmehr über 66.000 Mitarbeiter stark und blickt auf ein Umsatzvolumen von über 17 Milliarden Euro. Für den Erlanger Unternehmenschef Montag ist das „Präzisionsmedizin der Zukunft“, made in Germany. Um die Digitalisierung in der Medizin voranzutreiben, sollen laut Montag auch Übernahmen erfolgen. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erklärte in seiner politischen, reichlich mit Wahl- und Coronawerbung gespickten Keynote beim INNOVATION DAY in Erlangen, dass deutsche Unternehmen die Nase in Sachen Innovationsgeist weit vorne haben und dass Deutschland durch die Entwicklung eines neuen mRNA Impfstoffes, der zudem beste Wirksamkeitsergebnisse aufweisen soll, auch eine weltweite Führungsrolle in der Pandemiebekämpfung zukomme. Die voranschreitende Digitalisierung macht möglich, was noch, vor nicht sehr langer Zeit, mehr nach ferner Zukunft klang. Bei der Erreichung der hohen Digitalisierungsziele im medizinischen Bereich spielen jedoch auch die Krankenversicherer und die Ärzteschaft eine entscheidende Rolle. Zumindest in der gesetzlichen Versicherung werden sie ihre Leistungen nur noch dort abrechnen können, wo die Datenerhebung digitalisiert erfolgt. Auf die Frage von Handelsblatt Chefredakteur Beat Balzli, ob er denn mit der Digitalisierung der Arztpraxen komplett gescheitert wäre, weil viele Ärzte trotz Strafandrohungen rebelliert und ‚Brandbriefe‘ geschrieben hätten, erklärte Spahn: „Wir haben 140.000 Praxen in Deutschland und es gibt immer diejenigen, die diesen Weg mitgehen wollen und andere, für die jede Veränderung eine Zumutung ist. Auch beim Smartphone haben viele Leute erst gesagt, ‚ne, brauchen wir nicht‘, aber im Alltag hat man schnell gemerkt, dass es viele Dinge besser und einfacher macht. Heute hat fast jeder ein Smartphone“ und so werde es laut Spahn „auch bei der elektronischen Patientenakte und dem E-Rezept sein, weil sie den Alltag vereinfachen und letztlich werden wir alle vernetzen. Manchmal geht das dann auch nur mit einer kleinen Strafzahlung und mit einer Frist. Aber am Ende wird es darauf hinauslaufen, dass nicht vernetzte Arztpraxen gesetzlich Versicherte nicht mehr mit den Kassen abrechnen können“. Fazit: Der Alltag des Menschen wird - von der Zeugung über seine Lebensjahre hinaus - schon bald in allen Lebensbereichen vernetzt sein. Deutschlands Chancen, auch beim Vernetzen eine Führungsposition am Weltmarkt einzunehmen sind dabei groß. Überwältigend ist die Überzeugungskraft der damit verbundenen, ganz persönlichen Vorteile und Bequemlichkeiten für den Menschen. Dass mit den Erleichterungen durch die Digitalisierung ein nicht zu unterschätzendes Risiko des umfassenden Ge- und Miss - Brauchs persönlicher Daten durch Kriminelle, Hacker aber auch Arbeitgeber, Versicherungen, Behörden, Regierungen und rein profitorientierte Konzerne verbunden und vorprogrammiert ist, sollten wir aus der nicht nur friedlichen Nutzung der Kernkraft gelernt haben und unabhängig von Vorteilen und Nutzen auch im Kontext einer pandemiebedingten, grundrechtseinschränkenden und weltweit einheitlich funktionierenden „Druckmach- Maschinerie“ aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik besser nie aus den Augen verlieren. Es ist mehr denn je angebracht, wachsam zu sein. Sich immer mehr unserem Einfluss entziehende technische Errungenschaften und Entwicklungen verdienen es - insbesondere im Hinblick auf berechtigte Datenschutzbedenken durchaus, bewusst und sehr ernst wahrgenommen und genauer hinterfragt zu werden, möchte man sich nicht zweifelsfrei sinnvoll scheinenden technischen Möglichkeiten einerseits völlig hilflos ausliefern oder aber andererseits ganz auf sie verzichten.
Deutschland ist  Weltmarktführer