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Bitte beachten Sie die bestehenden Urheberrechte aller hier veröffentlichten Daten, die ausschließlich beim jeweiligen Inserenten / Zeichner / Grafikbüro / Hersteller / Entwickler etc. liegen. Eine Nutzung von auf dieser Webseite bereit gestellten Daten auch auszugsweise und insbesondere, aber nicht nur für den gewerblichen Einsatz und/oder ohne schriftliche Bewilligung des jeweiligen Rechteinhabers stellt einen Straftatbestand dar, der mit hohen Abmahn- und Strafgebühren verbunden sein kann.
biz.n, NEUMARKT. Unsere Wirtschaft wird seit einem Jahr ziemlich gegen die Wand gefahren, kleine, mittelständische und Einzelhandelsbetriebe, Gastronomie, Kunstschaffende und Solo-Unternehmer machen reihenweise dicht, soziale Kontakte sind nach kurzer Lockerung im Sommer wieder so gut wie abgeschafft, viele stecken in Kurzarbeit, andere haben ihren Arbeitsplatz verloren oder müssen darum bangen, ihn noch zu verlieren. Pflegendes und medizinisches Personal arbeitet (zumeist auch noch unterbezahlt) mehr an seiner Leistungsgrenze als unter menschenwürdigen Bedingungen und neben schon manipulativ anmutenden Panikmeldungen stechen auch durchaus hinterfragenswürdige Überlegungen ins Auge. LEBENSERWARTUNG Jede*r Tote ist eine Realität, eine Tragödie, ein schmerzlicher Verlust und es ist gut, dass wir uns bemühen, Leben zu erhalten und insbesondere Ältere und Vorbelastete vor Krankheiten, welche sie ganz besonders treffen zu schützen, so gut es unsere medizinischen Errungenschaften ermöglichen. Auch, wenn wir immer wieder zu erkennen genötigt werden, dass unsere Suche nach dem ‚Stoff des ewigen Lebens‘ keine reale Aussicht auf Erfolg hat. Die durchschnittliche Lebenserwartung der kumulierten männlichen und weiblichen Bevölkerung in Bayern betrug 2018 81,6 Jahre1). Nach Angaben des Gesundheitsamtes lag sie im selben Jahr im Landkreis Neumarkt bei 81,2 Jahren. Aus den 104 bis Redaktionsschluss vom Landratsamt übermittelten Todesfallzahlen2) ergibt sich ein Sterbealter, also eine real vorliegende Lebenserwartung von COVID-19 Patienten, die bei 84,4 Jahren liegt. Nicht geklärt sind jedoch die näheren Umstände des Ablebens. Die vom LRA gebräuchliche Terminologie „Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion“ suggeriert zwar, dass die Patienten an Corona gestorben seien, definiert aber weder objektiv, ob diese Menschen tatsächlich dem Virus erlegen sind, oder ob dem Virus eine beigeordnete oder gar keine Ursächlichkeit zugeordnet werden kann. Warum wird das nicht unterschieden, um unabhängig von der Tragödie jedes Einzelschicksals die Faktenlage zu entzerren? Braucht man erst hohe Zahlen, damit ein Menschenleben wertvoll und schützenswürdig genug Ist? TERMINOLOGIE / URSÄCHLICHKEIT Ebenso wie die Darstellungsweise „durch eine Coronavirus-Infektion“ keine objektive Beurteilung zulässt, ist auch die inzwischen gebräuchliche Formulierung „im Zusammenhang mit Corona“ oder „in Verbindung mit“ eher irreführend, als sachlich informativ, geschweige denn objektiv. Das wird inzwischen von vielen Redaktionen so gesehen weshalb wohl auch vermehrt die zutreffendere Formulierung „an oder mit Corona verstorben“ mehr und mehr gebräuchlich wird. Nicht weniger unberechtigt erscheint es auch, von 50.000 Corona-Toten zu sprechen, solange nicht geklärt ist, wie viele Schicksale tatsächlich Corona-Schicksale sind und wie viele eher ihren Vorerkrankungen erlegen sind. Infiziert heißt zudem ja auch nicht gleich krank. Das RKI formuliert: „Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst. Generell liegt es immer im Ermessen des Gesundheitsamtes, ob ein Fall als verstorben ‚an‘ bzw. ‚mit‘ COVID-19 ans RKI übermittelt wird oder nicht. Bei einem Großteil der an das RKI übermittelten COVID-19-Todesfälle wird ‚verstorben an der gemeldeten Krankheit‘ angegeben.“4) Welcher Arzt oder Beamte im Gesundheitsamt aber entscheidet aufgrund welcher Faktenlage darüber, woran ein Patient in der Klinik verstorben ist? Zwischen „an“ oder „mit“ Corona Verstorbenen zu unterscheiden, könnte Transparenz und Glaubwürdigkeit auch gegenüber kritischen Geistern begünstigen, vertrauensfördernd wirken und die Akzeptanz der Maßnahmen fördern. Ganz im Sinne jener besonders gefährdeten kranken und älteren Menschen, die wir alle gerne schützen möchten. ÜBERSTERBLICHKEIT Um eine Übersterblichkeit durch COVID-19 zu konstatieren, müssen neben der tatsächlichen medizinischen Todesursache auch die Geburtenzahlen der Geburtsjahrgänge der Verstorbenen berücksichtigt werden. Lagen diese nämlich ebenso höher, als in vergleichbaren Ermessungszeiträumen, kann von einer Übersterblichkeit nur bedingt gesprochen werden. Natürlich tragen auch viele andere Faktoren wie Umwelteinflüsse, genetische Voraussetzungen und Lebensstil dazu bei, warum die Sterblichkeit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen zu unterschiedlichen Zeiten selbst unterschiedlich ist. Auch die jährliche Grippe trägt regelmäßig dazu bei, dass in Zeiten ihres verstärkten Auftretens auch steigende Sterbezahlen zu verzeichnen sind. Wie viele, insbesondere alte Menschen wurden schon vor Corona mit unterschiedlichsten Erkrankungen, oft auch wegen Altersschwäche in Verbindung mit mangelnden häuslichen Pflegemöglichkeiten in ein Klinikum eingeliefert, die dann im Krankenhaus einer Lungenentzündung erlagen? „Todesursache Nummer eins im Klinikbereich sind Atemwegserkrankungen, vor allem bei den sehr alten Menschen. Auf den Plätzen folgen Schlaganfälle und Krebs, wobei die Krebssterblichkeit seit 2005 den stärksten Rückgang aufweist.“3) Betrachtet man auch die Geburtenzahlen in Bayern stellt man fest, dass diese a) seit 1900 prozentual relativ kontinuierlich rückläufig sind und b) in Krisenzeiten immer weniger Menschen das Licht der Welt erblicken, als in Zeiten von Hoffnung, davor oder danach1). Man sieht aber auch sehr deutlich, dass z.B. das Geburtsjahr 1934 (das sind die heute 87-Jährigen) mit fast 10% mehr Geburten als im Jahr zuvor, ein vergleichsweise sehr geburtenfreudiges Jahr gewesen ist. Unter den 104 (bis Redaktionsschluss vom Gesundheitsamt gemeldeten Zahlen der als Corona-Opfer klassifizierten Verstorbenen) stammen 12 und damit über 10% der Toten aus genau diesem Geburtsjahr2). In Bezug auf die Risikogruppe der 81- bis 90- Jährigen, welche bis dato insgesamt 49,5% der Corona-Toten im Landkreis ausmachen, ergibt sich ein ähnliches Bild: Bei einer durchschnittlichen Geburtensteigerung von jährlich einem Prozent seit 1900, also in den letzten 120 Jahren, liegt die Corona-Sterblichkeit in der Gruppe der heute 81 - 90 Jährigen ebenfalls höher. Die über 90-Jährigen, welche zwischen 1918 und 1930 geboren wurden und die insgesamt 23% aller Covid-19-Toten im Landkreis ausmachen, kamen überwiegend ebenfalls in Zeiten einer durchschnittlich höheren Geburtenrate auf die Welt.1)2) Wären sie auch an der jährlich saisonalen Grippe gestorben? COVID-19 VAKZINE „Zur Anwendung der mRNA-Impf-stoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen aktuell keine Daten vor, daher empfiehlt die STIKO die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht.“ … „Die STIKO hält es für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.“ 5a) Welche Erkenntnis soll daraus abgeleitet werden? Jede Medikation / Impfung ist mit Risiken und mehr oder minder häufigen und teils auch schweren Nebenwirkungen verbunden. Die Entwicklungszeit des mRNA-Impfstoffs war im Vergleich zu anderen Zulassungsverfahren extrem kurz. Gentechnische Verfahren können in vielen Bereichen zunächst durchaus begrüßenswerte Erfolge aufweisen. Widersprüchliche Aussagen von befürwortenden und kritischen Wissenschaftlern und Ärzten können von einem Laien schwerlich abschließend beurteilt werden und das Hinterfragen sowie das Nachdenken macht ja aus einem nicht bedingungslos dem Mainstream folgenden Fachmann noch keinen unglaubwürdigen Verschwörungsjünger, dem man zu Recht weder Gehör schenken möchte noch sollte. Laut impfbefürwortenden Experten kann die, in Lipid-Nanopartilkel gehüllte, infolge der Impfung im Zytoplasma platzierte COVID-19 mRNA nicht in die menschliche Erbsubstanz, die DNA des Zellkerns eindringen. Kritische Experten stellen demgegenüber fest, dass ein Eindringen in den Zellkern zwar theoretisch fast unmöglich sei, aber auch keineswegs ausgeschlossen werden kann. Bestimmte virale Krankheitserreger wie z.B. HIV, HTLV und HBV (Erreger von AIDS, viraler T-Zellen-Leukämie und Hepatitis) sind durchaus in der Lage, eine mRNA in den von ihnen infizierten Zellkern ‚einzuschleusen‘ und dort die DNA, also die menschliche Erbsubstanz zu schädigen. Was auf diesem oder ähnlichem Wege denkbar ist, bleibt unter befürwortenden ebenso, wie auch unter skeptischen Experten zunächst ‚Glaskugelwissenschaft‘, die, so könnte man den Eindruck gewinnen, am liebsten ungeprüft in jener Euphorie erstickt würde, mit der man sich über das endliche Vorhandensein einer wirksamen Impfung und an die damit verbundene Hoffnung auf einen Sieg über das Virus klammert. Ebenso ungeklärt ist die tatsächliche langfristige Wirkung des Impfstoffs - von, nicht auszuschließenden Nebenwirkungen, auch in Bezug auf die zu erwartende Notwendigkeit regelmäßiger Impfwiederholungen einmal ganz abgesehen. Auch die Pharmakonzerne, welche die Vakzine herstellen und die allesamt nicht nur von selbstloser Menschenfreundlichkeit getrieben werden, können weder gewährleisten, ob eine Ansteckung verhindert werden kann, noch, wie lange der Impfstoff wirken soll noch, ob er auch verhindert, dass der Geimpfte ansteckend ist oder gegen welche Mutanten des Virus er letztlich wirklich, oder gar, wie lange er letzten Endes vor Ansteckung schützt. Wie sollte man auch - kann doch niemand vorhersagen, wie ein Virus mutieren wird. Auch die jährlich zu wiederholende Grippeimpfung, die auch, aber nicht nur der regelmäßigen Mutation auch von Grippeviren geschuldet ist, erfüllt regelmäßig periodisch und zuverlässig die Erwartungen von Konzernen an deren Gewinnmaximierungsstrategien. Interessant am Rande: Bei Mitarbeiter*innen aus Pflegeberufen und aus medizinischen Bereichen, also genau dort, wo ein erhöhtes Verständnis von Sach- und medizinischem Grundlagenwissen vorhanden ist, „ist die Impfbereitschaft geringer, als im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.“5b) Dabei sind es weder renitente Impfgegner noch Verschwörungsexperten, die das Impfszenario als zwar relativ gut gesicherten, aber letztlich doch eben auch als weltweiten „Feldversuch“ - wennschon zwar mit Potential auf Erfolg für alle möglichen medizinischen Notwendigkeiten - aber auch mit nicht nur kalkulierbaren Risiken verstehen. Zum Schutz der eigenen Gesundheit würde sich nur etwa die Hälfte der Impfwilligen 48% der Bevölkerung und durch, zwar in den Raum gestellte, aber keineswegs garantierte Erwartungen an wieder zu erlangende allgemeine und auch für einen Urlaub im Ausland erforderliche Reisefreiheiten nur etwa 25% der impfbereiten Bevölkerung impfen lassen.5c) So wird wohl die Summe des psychischen Drucks aus Angst vor der Krankheit, vor ‚Berufsverboten‘ für Selbstständige, der Angst vor Jobverlust und Gehaltszahlungsverweigerung sowie sozialer Ächtung und Anprangerung wohl letztlich mehr für einen Ausgleich zum bestehenden Mangel an Impfbereitschaft aus Überzeugung auch eines nicht unerheblichen Teils medizinischer Fachkräfte sorgen, als dass diese mittels Transparenz und Offenheit überzeugt würden. MASKEN FFP2-Masken schützen besser vor Viren, als OP-Masken. Zweifelsfrei, denn sie filtern, bei richtiger Anwendung, auch die Einatemluft und schützen somit den Träger selbst vor Infektion. Mit ihrer theoretischen Filterleistung von etwa 94% verringern sie das Eindringen von Schadstoffen und Aerosolen in die Lunge. Da sich die gefilterten Viren aber nicht ‚in Luft auflösen‘, wenn sie beim Einatmen mit dem nanofaserfeinen Filter der Maske in Berührung kommen, sorgen sie mit jedem Atemzug für eine erhebliche Zunahme der Virenkonzentration im Filtergewebe der Maske, was wiederum zu einem erhöhten Infektionsrisiko durch das, mit dem Abnehmen, Verstauen und gegebenenfalls (nicht empfohlene) Wiederaufsetzen der benutzten Maske verbundene Berühren derselben führen kann. Immerhin langt sich der Mensch durchschnittlich 400-800 Mal täglich unbewusst ins Gesicht.6) Dasselbe trifft allerdings auch für OP-Masken zu, jedoch beträgt deren Filterleistung auch nur etwa 80%. Bei gleich langer Nutzungsdauer unter identischer Virenlast sammelt sich in ihr daher auch weniger Virenkonzentrat. Sitzt die, besonders in Bayern über alles gepriesene FFP2 jedoch nicht gut genug, um ein Vorbeiströmen der Luft an der Maske zu verhindern, filtert sie nicht mehr Partikel aus der Luft, als ihre hellblaue, schlecht sitzende OP- Schwester, nämlich gerade einmal etwa 70%. Da jedoch FFP2 Masken wegen medizinischer Bedenken laut RKI nicht ohne Weiteres im Privatbereich zum Einsatz kommen sollten, erfordert ihre Verwendung zumindest ein sehr hohes Maß an Sorgfalt, wenn nicht in vielen Fällen sogar einen Ausschluss derselben, damit sich die Vorteile von FFP2 nicht in Nachteile umkehren. Die, wegen ihrem guten Schutz vor feinen Staubpartikeln auch im Handwerk gerne zum Einsatz kommende FFP2-Maske darf gemäß den Normen der BG Bau auch im Arbeitseinsatz nicht länger als 75 Minuten am Stück getragen werden, bevor eine Trage-Pause von 30 Minuten erfolgen muss. Nach maximal 5 Einsätzen bzw. spätestens nach einem Arbeitstag müssen sie entsorgt werden. MASSNAHMEN-DAUER Schon vom Grundsatz her ist nicht davon auszugehen, dass ein hoch infektiöses Virus einfach so ausgerottet werden kann. Die Pocken (Blattern, Variola) z.B. wurden durch die WHO schon 1979 als ausgestorben eingestuft. Dennoch gibt es (auch noch heute) nicht nur Mutationen, die sich Tiere als Wirte gesucht haben und die dort jederzeit wieder mutieren und zu einer Bedrohung für den Menschen werden könnten, sondern auch Bestände des „Originals“, die in Laboren in den USA und Russland zu Forschungszwecken am Leben erhalten werden. Sie könnten durch Fehler in deren Sicherung oder auch als Biowaffe eingesetzt und jederzeit wieder zu einer Gefahr werden. Darum hält unsere Bundesregierung Impfstoffe zum Schutz der Bevölkerung vor. Dass sich das mit Corona– und anderen Viren kaum anders verhält, muss wohl so stehen bleiben. Die globale Bedrohung durch COVID-assoziierte Mutationen und Varianten wird die Menschheit daher sicher noch sehr lange beschäftigen. WIRTSCHAFT Die Folgen dieses, uns nun mit großer Wahrscheinlichkeit noch länger begleitenden Lockdown-JoJos, für dessen Begründung es sicherlich noch viele weitere, uns in Zukunft sehr wahrscheinlich noch heimsuchende Virenstämme gibt, sind sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unzählige Einzelschicksale verheerend. Trotz gut funktionierender Hygienekonzepte ziemlich komplett heruntergefahrene Branchen, subjektiv empfundene soziale Ungerechtigkeit, die massive Förderung von Wirtschaftsriesen und die schleppende, mangelhafte Unterstützung tausender kleiner Betriebe, Pannen bei der Besorgung von Impfstoffen und Masken werfen wohl viele berechtigte Fragen auf. Ganz besonders aber die Frage danach, wie viel Lockdown ist denn tatsächlich erforderlich? Wie viel Lockdown können die Wirtschaft und unsere Bevölkerung verkraften und in welcher Form ist er gerechtfertigt und erforderlich? Welchen effektiven Nutzen zur Eindämmung der Pandemie bringt er in welchem Umfang unter dem Strich tatsächlich? Sind Nutzen und Auswirkungen ausreichend und mit Augenmaß abgewogen? Sind die sozialen und volkswirtschaftlichen Schäden zu rechtfertigen? Zukünftige Geschichtsforschung wird es zeigen. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar und, der aktuellen Informationspolitik der Regierung folgend voraussichtlich darüber hinaus, dürfte die Wirtschaft laut neuesten Schätzungen des ifo Instituts zumindest im ersten Vierteljahr stagnieren. „Jede Woche, um die der Lockdown verlängert wird, führt unmittelbar zu Einbußen bei Umsatz, Produktion und Wertschöpfung. … Unter der Annahme, dass die beschlossenen Maßnahmen bis spätestens März wieder rückgängig gemacht werden, nimmt der Zuwachs der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um etwa diesen Betrag wieder zu. Auf den Einbruch folgt also die rasche Erholung, die umso kräftiger ausfällt, je stärker der Einbruch war.“ meint dazu der ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Für das zweite Quartal rechnet er mit einem Plus von etwa 3 Prozent. Was unsere in den Ruin gedrängten Gastronomen, die Touristikbranche, Unterhaltungs-, Veranstaltungs, Dienstleistungs-, Handelsunternehmen und Ladengeschäftsinhaber dann davon noch haben, werden wir sicherlich nach dem Lockdown genauer wissen… Quellen 1) Statistisches Landesamt Bayern, Fürth 2) Presse-Abteilung Landratsamt, Neumarkt i.d.OPf. 3) Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock auf https://www.mpg.de/12545976/sterben-im- krankenhaus 4) Robert-Koch-Institut, 14.01.2021 zur Frage: „Wie werden Todesfälle erfasst?“ auf https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/ gesamt.html 5) RKI, Epidemiologisches Bulletin 2/2021 a) S. 5, b) S. 58, c) S. 57 6) Qualitybase Hygienekonzepte, Business News Neumarkt-regio Nr. 33, 1/ 2021
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LEBENSERWARTUNG Jede*r Tote ist eine Realität, eine Tragödie, ein schmerzlicher Verlust und es ist gut, dass wir uns bemühen, Leben zu erhalten und insbesondere Ältere und Vorbelastete vor Krankheiten, welche sie ganz besonders treffen zu schützen, so gut es unsere medizinischen Errungenschaften ermöglichen. Auch, wenn wir immer wieder zu erkennen genötigt werden, dass unsere Suche nach dem ‚Stoff des ewigen Lebens‘ keine reale Aussicht auf Erfolg hat. Die durchschnittliche Lebenserwartung der kumulierten männlichen und weiblichen Bevölkerung in Bayern betrug 2018 81,6 Jahre1). Nach Angaben des Gesundheitsamtes lag sie im selben Jahr im Landkreis Neumarkt bei 81,2 Jahren. Aus den 104 bis Redaktionsschluss vom Landratsamt übermittelten Todesfallzahlen2) ergibt sich ein Sterbealter, also eine real vorliegende Lebenserwartung von COVID-19 Patienten, die bei 84,4 Jahren liegt. Nicht geklärt sind jedoch die näheren Umstände des Ablebens. Die vom LRA gebräuchliche Terminologie „Todesfall durch eine Coronavirus-Infektion“ suggeriert zwar, dass die Patienten an Corona gestorben seien, definiert aber weder objektiv, ob diese Menschen tatsächlich dem Virus erlegen sind, oder ob dem Virus eine beigeordnete oder gar keine Ursächlichkeit zugeordnet werden kann. Warum wird das nicht unterschieden, um unabhängig von der Tragödie jedes Einzelschicksals die Faktenlage zu entzerren? Braucht man erst hohe Zahlen, damit ein Menschenleben wertvoll und schützenswürdig genug Ist? TERMINOLOGIE / URSÄCHLICHKEIT Ebenso wie die Darstellungsweise „durch eine Coronavirus-Infektion“ keine objektive Beurteilung zulässt, ist auch die inzwischen gebräuchliche Formulierung „im Zusammenhang mit Corona“ oder „in Verbindung mit“ eher irreführend, als sachlich informativ, geschweige denn objektiv. Das wird inzwischen von vielen Redaktionen so gesehen weshalb wohl auch vermehrt die zutreffendere Formulierung „an oder mit Corona verstorben“ mehr und mehr gebräuchlich wird. Nicht weniger unberechtigt erscheint es auch, von 50.000 Corona-Toten zu sprechen, solange nicht geklärt ist, wie viele Schicksale tatsächlich Corona-Schicksale sind und wie viele eher ihren Vorerkrankungen erlegen sind. Infiziert heißt zudem ja auch nicht gleich krank. Das RKI formuliert: „Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst. Generell liegt es immer im Ermessen des Gesundheitsamtes, ob ein Fall als verstorben ‚an‘ bzw. ‚mit‘ COVID-19 ans RKI übermittelt wird oder nicht. Bei einem Großteil der an das RKI übermittelten COVID-19-Todesfälle wird ‚verstorben an der gemeldeten Krankheit‘ angegeben.“4) Welcher Arzt oder Beamte im Gesundheitsamt aber entscheidet aufgrund welcher Faktenlage darüber, woran ein Patient in der Klinik verstorben ist? Zwischen „an“ oder „mit“ Corona Verstorbenen zu unterscheiden, könnte Transparenz und Glaubwürdigkeit auch gegenüber kritischen Geistern begünstigen, vertrauensfördernd wirken und die Akzeptanz der Maßnahmen fördern. Ganz im Sinne jener besonders gefährdeten kranken und älteren Menschen, die wir alle gerne schützen möchten. ÜBERSTERBLICHKEIT Um eine Übersterblichkeit durch COVID-19 zu konstatieren, müssen neben der tatsächlichen medizinischen Todesursache auch die Geburtenzahlen der Geburtsjahrgänge der Verstorbenen berücksichtigt werden. Lagen diese nämlich ebenso höher, als in vergleichbaren Ermessungszeiträumen, kann von einer Übersterblichkeit nur bedingt gesprochen werden. Natürlich tragen auch viele andere Faktoren wie Umwelteinflüsse, genetische Voraussetzungen und Lebensstil dazu bei, warum die Sterblichkeit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen zu unterschiedlichen Zeiten selbst unterschiedlich ist. Auch die jährliche Grippe trägt regelmäßig dazu bei, dass in Zeiten ihres verstärkten Auftretens auch steigende Sterbezahlen zu verzeichnen sind. Wie viele, insbesondere alte Menschen wurden schon vor Corona mit unterschiedlichsten Erkrankungen, oft auch wegen Altersschwäche in Verbindung mit mangelnden häuslichen Pflegemöglichkeiten in ein Klinikum eingeliefert, die dann im Krankenhaus einer Lungenentzündung erlagen? „Todesursache Nummer eins im Klinikbereich sind Atemwegserkrankungen, vor allem bei den sehr alten Menschen. Auf den Plätzen folgen Schlaganfälle und Krebs, wobei die Krebssterblichkeit seit 2005 den stärksten Rückgang aufweist.“3) Betrachtet man auch die Geburtenzahlen in Bayern stellt man fest, dass diese a) seit 1900 prozentual relativ kontinuierlich rückläufig sind und b) in Krisenzeiten immer weniger Menschen das Licht der Welt erblicken, als in Zeiten von Hoffnung, davor oder danach1). Man sieht aber auch sehr deutlich, dass z.B. das Geburtsjahr 1934 (das sind die heute 87-Jährigen) mit fast 10% mehr Geburten als im Jahr zuvor, ein vergleichsweise sehr geburtenfreudiges Jahr gewesen ist. Unter den 104 (bis Redaktionsschluss vom Gesundheitsamt gemeldeten Zahlen der als Corona-Opfer klassifizierten Verstorbenen) stammen 12 und damit über 10% der Toten aus genau diesem Geburtsjahr2). In Bezug auf die Risikogruppe der 81- bis 90-Jährigen, welche bis dato insgesamt 49,5% der Corona-Toten im Landkreis ausmachen, ergibt sich ein ähnliches Bild: Bei einer durchschnittlichen Geburtensteigerung von jährlich einem Prozent seit 1900, also in den letzten 120 Jahren, liegt die Corona- Sterblichkeit in der Gruppe der heute 81 - 90 Jährigen ebenfalls höher. Die über 90-Jährigen, welche zwischen 1918 und 1930 geboren wurden und die insgesamt 23% aller Covid-19-Toten im Landkreis ausmachen, kamen überwiegend ebenfalls in Zeiten einer durchschnittlich höheren Geburtenrate auf die Welt.1)2) Wären sie auch an der jährlich saisonalen Grippe gestorben? COVID-19 VAKZINE „Zur Anwendung der mRNA-Impf-stoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen aktuell keine Daten vor, daher empfiehlt die STIKO die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht.“ … „Die STIKO hält es für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.“ 5a) Welche Erkenntnis soll daraus abgeleitet werden? Jede Medikation / Impfung ist mit Risiken und mehr oder minder häufigen und teils auch schweren Nebenwirkungen verbunden. Die Entwicklungszeit des mRNA-Impfstoffs war im Vergleich zu anderen Zulassungsverfahren extrem kurz. Gentechnische Verfahren können in vielen Bereichen zunächst durchaus begrüßenswerte Erfolge aufweisen. Widersprüchliche Aussagen von befürwortenden und kritischen Wissenschaftlern und Ärzten können von einem Laien schwerlich abschließend beurteilt werden und das Hinterfragen sowie das Nachdenken macht ja aus einem nicht bedingungslos dem Mainstream folgenden Fachmann noch keinen unglaubwürdigen Verschwörungsjünger, dem man zu Recht weder Gehör schenken möchte noch sollte. Laut impfbefürwortenden Experten kann die, in Lipid- Nanopartilkel gehüllte, infolge der Impfung im Zytoplasma platzierte COVID-19 mRNA nicht in die menschliche Erbsubstanz, die DNA des Zellkerns eindringen. Kritische Experten stellen demgegenüber fest, dass ein Eindringen in den Zellkern zwar theoretisch fast unmöglich sei, aber auch keineswegs ausgeschlossen werden kann. Bestimmte virale Krankheitserreger wie z.B. HIV, HTLV und HBV (Erreger von AIDS, viraler T-Zellen- Leukämie und Hepatitis) sind durchaus in der Lage, eine mRNA in den von ihnen infizierten Zellkern ‚einzuschleusen‘ und dort die DNA, also die menschliche Erbsubstanz zu schädigen. Was auf diesem oder ähnlichem Wege denkbar ist, bleibt unter befürwortenden ebenso, wie auch unter skeptischen Experten zunächst ‚Glaskugelwissenschaft‘, die, so könnte man den Eindruck gewinnen, am liebsten ungeprüft in jener Euphorie erstickt würde, mit der man sich über das endliche Vorhandensein einer wirksamen Impfung und an die damit verbundene Hoffnung auf einen Sieg über das Virus klammert. Ebenso ungeklärt ist die tatsächliche langfristige Wirkung des Impfstoffs - von, nicht auszuschließenden Nebenwirkungen, auch in Bezug auf die zu erwartende Notwendigkeit regelmäßiger Impfwiederholungen einmal ganz abgesehen. Auch die Pharmakonzerne, welche die Vakzine herstellen und die allesamt nicht nur von selbstloser Menschenfreundlichkeit getrieben werden, können weder gewährleisten, ob eine Ansteckung verhindert werden kann, noch, wie lange der Impfstoff wirken soll noch, ob er auch verhindert, dass der Geimpfte ansteckend ist oder gegen welche Mutanten des Virus er letztlich wirklich, oder gar, wie lange er letzten Endes vor Ansteckung schützt. Wie sollte man auch - kann doch niemand vorhersagen, wie ein Virus mutieren wird. Auch die jährlich zu wiederholende Grippeimpfung, die auch, aber nicht nur der regelmäßigen Mutation auch von Grippeviren geschuldet ist, erfüllt regelmäßig periodisch und zuverlässig die Erwartungen von Konzernen an deren Gewinnmaximierungsstrategien. Interessant am Rande: Bei Mitarbeiter*innen aus Pflegeberufen und aus medizinischen Bereichen, also genau dort, wo ein erhöhtes Verständnis von Sach- und medizinischem Grundlagenwissen vorhanden ist, „ist die Impfbereitschaft geringer, als im Vergleich zur Gesamtbevölkerung.“5b) Dabei sind es weder renitente Impfgegner noch Verschwörungsexperten, die das Impfszenario als zwar relativ gut gesicherten, aber letztlich doch eben auch als weltweiten „Feldversuch“ - wennschon zwar mit Potential auf Erfolg für alle möglichen medizinischen Notwendigkeiten - aber auch mit nicht nur kalkulierbaren Risiken verstehen. Zum Schutz der eigenen Gesundheit würde sich nur etwa die Hälfte der Impfwilligen 48% der Bevölkerung und durch, zwar in den Raum gestellte, aber keineswegs garantierte Erwartungen an wieder zu erlangende allgemeine und auch für einen Urlaub im Ausland erforderliche Reisefreiheiten nur etwa 25% der impfbereiten Bevölkerung impfen lassen.5c) So wird wohl die Summe des psychischen Drucks aus Angst vor der Krankheit, vor ‚Berufsverboten‘ für Selbstständige, der Angst vor Jobverlust und Gehaltszahlungsverweigerung sowie sozialer Ächtung und Anprangerung wohl letztlich mehr für einen Ausgleich zum bestehenden Mangel an Impfbereitschaft aus Überzeugung auch eines nicht unerheblichen Teils medizinischer Fachkräfte sorgen, als dass diese mittels Transparenz und Offenheit überzeugt würden. MASKEN FFP2-Masken schützen besser vor Viren, als OP-Masken. Zweifelsfrei, denn sie filtern, bei richtiger Anwendung, auch die Einatemluft und schützen somit den Träger selbst vor Infektion. Mit ihrer theoretischen Filterleistung von etwa 94% verringern sie das Eindringen von Schadstoffen und Aerosolen in die Lunge. Da sich die gefilterten Viren aber nicht ‚in Luft auflösen‘, wenn sie beim Einatmen mit dem nanofaserfeinen Filter der Maske in Berührung kommen, sorgen sie mit jedem Atemzug für eine erhebliche Zunahme der Virenkonzentration im Filtergewebe der Maske, was wiederum zu einem erhöhten Infektionsrisiko durch das, mit dem Abnehmen, Verstauen und gegebenenfalls (nicht empfohlene) Wiederaufsetzen der benutzten Maske verbundene Berühren derselben führen kann. Immerhin langt sich der Mensch durchschnittlich 400-800 Mal täglich unbewusst ins Gesicht.6) Dasselbe trifft allerdings auch für OP-Masken zu, jedoch beträgt deren Filterleistung auch nur etwa 80%. Bei gleich langer Nutzungsdauer unter identischer Virenlast sammelt sich in ihr daher auch weniger Virenkonzentrat. Sitzt die, besonders in Bayern über alles gepriesene FFP2 jedoch nicht gut genug, um ein Vorbeiströmen der Luft an der Maske zu verhindern, filtert sie nicht mehr Partikel aus der Luft, als ihre hellblaue, schlecht sitzende OP- Schwester, nämlich gerade einmal etwa 70%. Da jedoch FFP2 Masken wegen medizinischer Bedenken laut RKI nicht ohne Weiteres im Privatbereich zum Einsatz kommen sollten, erfordert ihre Verwendung zumindest ein sehr hohes Maß an Sorgfalt, wenn nicht in vielen Fällen sogar einen Ausschluss derselben, damit sich die Vorteile von FFP2 nicht in Nachteile umkehren. Die, wegen ihrem guten Schutz vor feinen Staubpartikeln auch im Handwerk gerne zum Einsatz kommende FFP2-Maske darf gemäß den Normen der BG Bau auch im Arbeitseinsatz nicht länger als 75 Minuten am Stück getragen werden, bevor eine Trage-Pause von 30 Minuten erfolgen muss. Nach maximal 5 Einsätzen bzw. spätestens nach einem Arbeitstag müssen sie entsorgt werden. MASSNAHMEN-DAUER Schon vom Grundsatz her ist nicht davon auszugehen, dass ein hoch infektiöses Virus einfach so ausgerottet werden kann. Die Pocken (Blattern, Variola) z.B. wurden durch die WHO schon 1979 als ausgestorben eingestuft. Dennoch gibt es (auch noch heute) nicht nur Mutationen, die sich Tiere als Wirte gesucht haben und die dort jederzeit wieder mutieren und zu einer Bedrohung für den Menschen werden könnten, sondern auch Bestände des „Originals“, die in Laboren in den USA und Russland zu Forschungszwecken am Leben erhalten werden. Sie könnten durch Fehler in deren Sicherung oder auch als Biowaffe eingesetzt und jederzeit wieder zu einer Gefahr werden. Darum hält unsere Bundesregierung Impfstoffe zum Schutz der Bevölkerung vor. Dass sich das mit Corona– und anderen Viren kaum anders verhält, muss wohl so stehen bleiben. Die globale Bedrohung durch COVID-assoziierte Mutationen und Varianten wird die Menschheit daher sicher noch sehr lange beschäftigen. WIRTSCHAFT Die Folgen dieses, uns nun mit großer Wahrscheinlichkeit noch länger begleitenden Lockdown-JoJos, für dessen Begründung es sicherlich noch viele weitere, uns in Zukunft sehr wahrscheinlich noch heimsuchende Virenstämme gibt, sind sowohl für unsere Wirtschaft als auch für unzählige Einzelschicksale verheerend. Trotz gut funktionierender Hygienekonzepte ziemlich komplett heruntergefahrene Branchen, subjektiv empfundene soziale Ungerechtigkeit, die massive Förderung von Wirtschaftsriesen und die schleppende, mangelhafte Unterstützung tausender kleiner Betriebe, Pannen bei der Besorgung von Impfstoffen und Masken werfen wohl viele berechtigte Fragen auf. Ganz besonders aber die Frage danach, wie viel Lockdown ist denn tatsächlich erforderlich? Wie viel Lockdown können die Wirtschaft und unsere Bevölkerung verkraften und in welcher Form ist er gerechtfertigt und erforderlich? Welchen effektiven Nutzen zur Eindämmung der Pandemie bringt er in welchem Umfang unter dem Strich tatsächlich? Sind Nutzen und Auswirkungen ausreichend und mit Augenmaß abgewogen? Sind die sozialen und volkswirtschaftlichen Schäden zu rechtfertigen? Zukünftige Geschichtsforschung wird es zeigen. Durch die Verlängerung des Lockdowns bis Mitte Februar und, der aktuellen Informationspolitik der Regierung folgend voraussichtlich darüber hinaus, dürfte die Wirtschaft laut neuesten Schätzungen des ifo Instituts zumindest im ersten Vierteljahr stagnieren. „Jede Woche, um die der Lockdown verlängert wird, führt unmittelbar zu Einbußen bei Umsatz, Produktion und Wertschöpfung. … Unter der Annahme, dass die beschlossenen Maßnahmen bis spätestens März wieder rückgängig gemacht werden, nimmt der Zuwachs der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal um etwa diesen Betrag wieder zu. Auf den Einbruch folgt also die rasche Erholung, die umso kräftiger ausfällt, je stärker der Einbruch war.“ meint dazu der ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser. Für das zweite Quartal rechnet er mit einem Plus von etwa 3 Prozent. Was unsere in den Ruin gedrängten Gastronomen, die Touristikbranche, Unterhaltungs-, Veranstaltungs, Dienstleistungs-, Handelsunternehmen und Ladengeschäftsinhaber dann davon noch haben, werden wir sicherlich nach dem Lockdown genauer wissen… Quellen 1) Statistisches Landesamt Bayern, Fürth 2) Presse-Abteilung Landratsamt, Neumarkt i.d.OPf. 3) Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock auf https://www.mpg.de/12545976/sterben-im- krankenhaus 4) Robert-Koch-Institut, 14.01.2021 zur Frage: „Wie werden Todesfälle erfasst?“ auf https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/ gesamt.html 5) RKI, Epidemiologisches Bulletin 2/2021 a) S. 5, b) S. 58, c) S. 57 6) Qualitybase Hygienekonzepte, Business News Neumarkt-regio Nr. 33, 1/ 2021