© Copyright 2020 - All rights reserved - www.BNNM.de - www.BUSINESS-NEWS-NETWORK-MARKETING.de - 92367 Pilsach
Bitte beachten Sie die bestehenden Urheberrechte aller hier veröffentlichten Daten, die ausschließlich beim jeweiligen Inserenten / Zeichner / Grafikbüro / Hersteller / Entwickler etc. liegen. Eine Nutzung von auf dieser Webseite bereit gestellten Daten auch auszugsweise und insbesondere, aber nicht nur für den gewerblichen Einsatz und/oder ohne schriftliche Bewilligung des jeweiligen Rechteinhabers stellt einen Straftatbestand dar, der mit hohen Abmahn- und Strafgebühren verbunden sein kann.
ANZEIGE IHR  BANNER ?  (bis zu 200 x 200px) ANZEIGE ANZEIGE
ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE
ANZEIGE IHR  GEWERBE-MAGAZIN IHR  REGIONALER  UNTERNEHMER-STAMMTISCH
ANZEIGE
Ob ‚Enkeltrick‘, Auftritt als falsche Polizeibeamte - immer wieder kommt es auch im Landkreis Neumarkt zu Trickbetrügereien, die teilweise von äußerst professionell vorgehenden Banden durchgeführt werden. Die Kriminalpolizei gibt dazu hilfreiche Tipps, wie man sich am besten davor schützen kann. Die gut organisierten Gruppen nutzen mit verschiedenen Methoden Ängste, insbesondere älterer Menschen aus, täuschen Notlagen innerhalb des Familienverhältnisses vor, oder geben sich oft auch als Amtspersonen aus. Ziel aller Spielarten des Vorgehens ist aber immer, sich an den meist lebensälteren Menschen zu bereichern. Dabei konzentrieren sich die Täter in der Regel auf bestimmte Orte, rufen ein Vielzahl von Personen, insbesondere mit Einträgen älterer Vornamen in Telefonbüchern an, bis sie ein gewinnversprechendes Opfer ausfindig gemacht haben und schließlich ein bereitstehender Geldabholer aktiv wird. Die Polizei rät Angehörigen: Sprechen Sie mit lebensälteren Verwandten und klären Sie diese über die miesen Tricks der Betrüger auf. Hinterlassen Sie eine gute Erreichbarkeit, damit sich Ihre Eltern, Onkel und Tanten oder Bekannte bei solchen Anrufen immer bei Ihnen rückversichern können. Raten Sie dazu, keine größeren Bargeldsummen oder Wertgegenstände im Haus aufzubewahren, keine großen Geldbeträge bei der Bank in bar abzuholen – weisen Sie auf andere Zahlungswege bei berechtigten Forderungen hin. Die Polizei rät Angerufenen: Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse. Kennen sie den Anrufer nicht – raten Sie nicht wer dran ist – legen Sie auf. Rufen sie „echte“ Verwandte oder die „echte“ Polizei nur unter einer Rufnummer zurück, die sie selbst herausgesucht haben oder Ihnen bekannt ist. Stehen Unbekannte vor Ihrer Haustür rufen Sie Nachbarn oder Personen Ihres Vertrauens dazu. Händigen Sie Fremden kein Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände aus. Haben Sie einen derartigen Anruf erhalten, rufen Sie die 110 an! Bundesweit gelang es aufmerksamen Bankmitarbeitern immer wieder, solche Taten zu verhindern, so auch im März und Mai dieses Jahres im Landkreis Regensburg. In beiden Fällen beabsichtigten lebensältere Damen ungewöhnlich hohe Summen, teils alle Ersparnisse, abzuheben. Die Angestellten der Geldinstitute haben richtig reagiert, die Kunden mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl befragt und weitere Abklärungen veranlasst – die letztlich hohe Vermögensschäden verhindert haben. Daher möchte die Polizei auch weitere Mitarbeiter von Geldinstituten und Banken sensibilisieren: Wenn Kunden eine ungewöhnlich hohe Geldabhebung wünschen, die teilweise oder fast das gesamte Vermögen umfasst, sollten Sie hellhörig werden und sich folgende Fragen stellen: Die Polizei rät Bank-Mitarbeitern: Sind solche Abhebungen für den Kunden außergewöhnlich? Will der Kunde rasch einen Kredit? Braucht der Kunde das Geld sofort? Hat der Kunde einen älter klingenden Vornamen? Ist der Verwendungszweck unklar oder gar widersprüchlich? Gibt es Hinweise, dass der Kunde nichts über den Zweck der Abhebung sagen darf? Wird der Kunde von einer jüngeren Person begleitet/beobachtet? Bankmitarbeiter genießen gerade bei älteren Menschen besonderes Vertrauen. Sollten also einige dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, können mit dem richtigen Verhalten ältere Mitmenschen vor dieser Betrugsform geschützt werden: Sprechen Sie mit dem Kunden: Versuchen Sie persönlichen Kontakt herzustellen, fragen Sie nach dem Verwendungszweck des Geldes. Fragen Sie nach dem „Enkeltrick“ oder dem Phänomen „falscher Polizeibeamter“: Erkundigen Sie sich, ob der Senior diese Betrugsform kennt. Vermitteln Sie Sicherheit: Bitten Sie Ihren Kunden für das Gespräch und die Auszahlung in einen separaten Raum. Empfehlen Sie eine sichere Zahlungsform. Machen Sie deutlich, dass Barzahlungen ein Hinweis auf einen Betrug sein können. Bieten Sie an, von der Bank aus, bei Bezugspersonen (Nachbarn, Freunden) oder Verwandten anzurufen. Wichtig: Nie unter der vom vermeintlichen Enkel angegebenen Nummer anrufen, sondern eine dem Opfer vorher bekannte Telefonnummer wählen. Auch ein Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle ist hilfreich. Bei verdächtigen Wahrnehmungen oder dem Verdacht eines möglichen Betrugs rufen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110 an.
ANZEIGE BAVARIA news BAVARIA news Business News  OBERPFALZ- FLÜSTERER NEWS & Rückblicke aktuelle ANGEBOTE
NEWS
NEUMARKT regio
50 JAHRE NATIONALPARK BAYERISCHER WALD
biz.n, NEUSCHÖNAU, 07.10.2020. Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, nämlich ein XXL-Paket für die Entwicklung von Natur und Region erhielt der Nationalpark Bayerischer Wald zu seinem 50-jährigen Bestehen von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber: Gemeinsam mit der Region wird er zum größten deutschen Wald- Nationalpark weiterentwickelt. Gleichzeitig werden mit mehreren Millionen Euro neue Besucherprojekte vorangebracht. Die Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehen des Nationalparks fand gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) und Umweltminister Thorsten Glauber (FW) sowie Vertretern der regionalen und lokalen Politik coronabedingt im kleinen Kreis in Neuschönau statt.   Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu in Neuschönau: "50 Jahre Nationalpark stehen für 50 Jahre Waldwildnis pur. Jetzt gestalten wir gemeinsam die kommenden 50 Jahre. Der Nationalpark ist das grüne Herz mitten in Europa. Deutschlands ältester Nationalpark soll Deutschlands größter Wald-Nationalpark werden. Die Vergrößerungsfläche beträgt rund 600 Hektar. Durch die Erweiterung wird der Nationalpark Bayerischer Wald künftig auf eine Fläche von etwa 24.850 Hektar anwachsen. Mit dieser Entscheidung gewinnen die Natur und die Menschen vor Ort. Damit nicht genug: Wir schnüren aus Erweiterung und neuen Besucherprojekten ein XXL-Paket für die Region. Es gibt tolle Ideen aus der Region, die wir hier aufgreifen werden. Der Nationalpark Bayerischer Wald wird damit noch attraktiver." Als neues Projekt ist insbesondere geplant, am nordischen Skizentrum Finsterau beziehungsweise Wistlberg, einen Besucherschwerpunkt für barrierefreies Naturerleben zu schaffen. Auch die Erstellung eines Gutachtens für ein nationalparkübergreifendes Besucherlenkungs- und Verkehrsleitsystem ist vorgesehen. Daneben sollen die Teufelsbachklause als Denkmal historischer Holznutzung sowie die im Erweiterungsgebiet gelegene Reschbachtalstraße saniert werden. Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro sollen dazu bis 2024 investiert werden.   Zur weiteren Steigerung der Anziehungskraft des Nationalparks läuft bereits ein Sonderprogramm des Freistaats. Dabei werden unter anderem das Hans-Eisenmann- Haus und das Haus zur Wildnis inhaltlich auf den aktuellsten Stand gebracht und energetisch saniert. Zusätzlich werden die über 350 Kilometer markierten Wanderwege und etwa 200 Kilometer markierten Radwege ertüchtigt. Der Nationalpark zieht jährlich rund 1,3 Millionen Besucher an. Er ist Naturattraktion und Motor für die touristische Regionalentwicklung.
Förderung innovativer Kleinprojekte NEUE ANTRAGSRUNDE FÜR REGIONALBUDGET
biz.n, MÜNCHEN, 30.10.2020. Eine digitale Mitfahrzentrale, ein mobiles Bienenhaus, ein Verkaufsautomat für regionale Produkte oder ein gemeinschaftliches Brotbackhaus: Solche kleinen Projekte sind wichtige Bausteine für eine attraktive, zukunftsorientierte und lebenswerte Region.   Gemeinden, die im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammenarbeiten und solche oder andere innovative Kleinprojekte in ihrer Region verwirklichen wollen, können sich jetzt wieder für die Förderung eines Regionalbudgets bewerben. „Der ländliche Raum muss lebendige Heimat bleiben. Unsere ILE ist, wie die Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung und Flurneuordnung, konkret umgesetzte Stärkung des ländlichen Raumes“ sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Mit dem Regionalbudget unterstütze das Landwirtschaftsministerium eine engagierte ländliche Entwicklung, stärke die regionale Identität und helfe den kommunalen Allianzen, ihre Projekte rasch umzusetzen.   Die im vergangenen Jahr erstmals aufgelegte Förderung ist bereits zu einem Erfolgsmodell geworden: Für 82 der insgesamt 114 bayerischen ILE-Zusammenschlüsse wurden bereits mehr als sieben Millionen Euro bewilligt. Damit werden über 1.000 Projekte realisiert. „Ob zur Sicherung einer erreichbaren Grundversorgung, für attraktive und lebendige Ortskerne, zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder für die Digitalisierung: Diese Projekte leisten in den Gemeinden wertvolle Beiträge, um unsere ländlichen Räume noch attraktiver zu machen“, so die Ministerin.   Das Regionalbudget wird aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert. Die Höhe beträgt je ILE-Zusammenschluss höchstens 100.000 Euro, mit einem Eigenanteil von zehn Prozent. Laut Kaniber können damit Kleinprojekte, also Projekte mit Gesamtkosten bis maximal 20.000 Euro, mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent, höchstens 10.000 Euro, bezuschusst werden.   Das Regionalbudget für das Jahr 2021 muss bis 31. Dezember 2020 beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung beantragt werden. Über die Förderung der einzelnen Kleinprojekte entscheiden die Gemeindeverbünde dann in eigener Verantwortung. Weiterführende Informationen zum Regionalbudget gibt es im Internet unter:  www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser. Hightech Agenda RUNDER TISCH QUANTENTECHNOLOGIE   biz.n/STMWI (PM 348/20), NEUMARKT/MÜNCHEN, 28. 10 2020.   „Ohne Tunneleffekt keine moderne Elektronik und kein Rastertunnelmikroskop, ohne stimulierte Emission von Photonen kein Laser im CD-Player oder als ultragenaues Maßband in der Forschung. So seltsam die Welt der Quanten auch erscheinen mag, ihre Phänomene und Effekte werden heute von uns im täglichen Leben und in der Forschung ganz selbstverständlich genutzt.“ so beschreibtr die Deutsche Physikalische Gesellschaft Bad Honnef in ihrem einleitenden Statement die Quantentechnik.  Ungeahnte Rechenpower, abhörsichere Kommunikation, hochpräzise Sensorik für die Medizin - die zweite Generation der Quantentechnologien verspricht all das. Neben einer Top-Position in der Forschung soll Bayern auch zu einem Spitzenstandort für die wirtschaftliche Umsetzung der Quantentechnologien werden.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Bayerns Unternehmen und Start-Ups sind bei der Erforschung der Quantentechnologien vorne mit dabei" Bei einem Runden Tisch mit Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU), Hubert Aiwanger (FW), Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) sowie Vertreterinnen und Vertretern von Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft wurde eine Roadmap für eine „QuantenTech Vision Bayern“ vereinbart. Damit soll die hervorragende Ausgangssituation bei der bayerischen Quantenforschung in industrielle Wertschöpfung umgesetzt werden. Bis Anfang 2021 werden fünf hochkarätig besetzte Arbeitsgruppen der Frage nachgehen, was ein attraktives Ökosystem für Forschung und Unternehmen im Bereich der Quantentechnologien ausmacht. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Quanten-Computing, Quanten-Software/Algorithmen, Quanten-Kommunikation, Quanten-Sensorik/Metrologie sowie grundlegende Technologien.   Digitalministerin Gerlach erklärte: „Bayern hat exzellente Voraussetzungen, weltweit einer der führenden Standorte für den Aufbau einer Quantenindustrie zu werden. Von der abhörsicheren Kommunikation bis zur exakten Geländevermessung – die Möglichkeiten der Quantentechnologie sind gigantisch. Jetzt kommt es darauf an, dass wir mit einer klugen Strategie das in Bayern schon vorhandene Knowhow in konkrete Wertschöpfung und Projekte umsetzen. Mit der ´QuantenTech Vision Bayern´ könnte dabei ein echter Quantensprung gelingen.“   Wissenschaftsminister Sibler bekräftigte: „Quantentechnik ist Zukunftstechnik – und unsere bayerischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln diese maßgeblich mit. Mit ihrer Leistung auf Weltniveau demonstrieren sie die Innovationskraft und Forschungsstärke des Technologiestandorts Bayern. Darauf können wir aufbauen und uns als international sichtbares Zentrum für Quantentechnologien und Quantencomputing etablieren. Das ist unsere Vision.“   Bayern investiert bereits im Rahmen seiner Hightech Agenda massiv in die Quantentechnologie. Im Bayerischen Staatshaushalt sind für die Jahre 2021 und 2022 je bis zu 60 Millionen Euro für die Förderung der Quantentechnologien vorgesehen.  Ansprechpartner Bayerisches Wirtschaftsministerium:  Aaron Gottardi, E.Mail: aaron.gottardi@stmwi.bayern.de  Bayerisches Wissenschaftsministerium:  Julia Graf, E.Mail: julia.graf@stmwk.bayern.de  Bayerisches Digitalministerium:  Hans Oberberger, E.Mail: hans.oberberger@stmd.bayern.de  Mehr Fach-Infos zum Thema auf: https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/quanten-technik/
Business News  OBERPFALZ- FLÜSTERER
Laptop und Lederhose:  Bis zu 300.000 Euro Förderung  für Heimatprojekte  mit Schwerpunkt  DIGITALISIERUNG HEIMAT und  REGIONALE  IDENTITÄT  Füracker: Erfolgreiche Förderung für Heimatprojekte wird ausgebaut - Neue Förderrichtlinie verbindet die Themen Digitalisierung, Heimat und Regionale Identität - Bis zu 300.000 Euro Förderung pro Projekt   biz.n/StMFH 239/20, MÜNCHEN, 03.12.2020. „Heimat bedeutet in Bayern seit jeher die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne, Laptop und Lederhose: Unsere Heimat leben und erleben wir nicht nur vor Ort, sondern gerade auch in der aktuellen Zeit digital. Jetzt, aber auch nach der Corona-Pandemie wird die Digitalisierung viele Lebensbereiche und unser Verständnis und Erleben von Heimat stark beeinflussen. Ich freue mich daher besonders, dass wir unsere erfolgreichen Projektförderungen ‚Regionale Identität‘ und ‚Heimat Digital‘ weiterführen und ausbauen“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.  „Das Heimatministerium unterstützt bereits seit 2019 sehr erfolgreich sowohl Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung als auch Projekte zur Stärkung regionaler Identität in Bayern“, so Füracker. In einer Fortentwicklung der bisherigen Heimat-Digital-Förderrichtlinie (HDFöR) werden beide Förderungen ab Januar 2021 zusammengeführt. Die überarbeitete Richtlinie unterstützt weiterhin innovative fachübergreifende Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung. Die Projekte können nun insbesondere der Stärkung der regionalen Identität dienen. Mit der weiterentwickelten Förderrichtlinie können so noch mehr Synergien in der Regionalentwicklung vor Ort genutzt werden. Für Förderinteressenten bietet die Richtlinie außerdem eine noch bessere Planungssicherheit in Hinblick auf die angestrebten Projekte.  Die Förderung richtet sich insbesondere an Bezirke, Landkreise und kreisfreie Städte, an Vereine und Stiftungen. Für die Umsetzung der Projekte können über einen Zeitraum von maximal drei Jahren bis zu 300 000 Euro pro Zuwendungsempfänger zur Verfügung gestellt werden. Der Fördersatz beträgt dabei zwischen 50 und 90 Prozent.   Ausführliche Informationen zu den Fördermodalitäten der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie (HDRFöR) finden Sie unter   www.regionen.bayern.de   Ansprechpartner:  Dr. Hellmut Fröhlich Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat  Telefon: 0911 9823-3557 E-Mail: regionen(at)stmfh.bayern.de
UNTERNEHMEN MÜSSEN HYGIENE-KONZEPTE UMSETZEN …zum Artikel >>>
Aiwanger: "Erfolgsbilanz für die Energiewende im Freistaat" biz.n/StMWI, MÜNCHEN, PM 18/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat dem Bayerischen Energiebeirat die Fortschritte in der Energiewende vorgestellt und mit den 75 Mitgliedern die Roadmap zu einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Energieversorgung im Freistaat diskutiert. „Wir sind im Ausbau der Erneuerbaren Energien gut vorangekommen und werden mit unserer innovativen Technologieförderung die Energiewende weiter beschleunigen, neue Arbeitsplätze schaffen und für Wertschöpfung sorgen“, erklärte der Staatsminister anlässlich der ersten Tagung des von ihm gegründeten Bayerischen Energiebeirats.     „Mit der Abarbeitung unserer Aufgaben, die wir uns selbst mit dem Bayerischen Aktionsprogramm Energie gestellt haben, sind wir gut vorangekommen“, bilanzierte Staatsminister Aiwanger:   Bayern ist mehr denn je ‚Sonnenland‘ Das bayerische Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünflächen wurde auf 200 pro Jahr ausgeweitet. In 2019 und 2020 konnte so insgesamt ein Plus von 800 Megawatt zusätzlicher Solarleistung installiert werden. Mit über 30.000 Anträgen wurde zudem das PV-Speicherprogramm zur flexiblen Nutzung von PV-Strom für Bürger erheblich erhöht. Zweiter Atem für die Windkraft „Für den Ausbau der Windenergie haben wir mit der Initiative AUFWIND und den Windkümmerern für 38 Kommunen eine breite Diskussion angestoßen, die zur Akzeptanz von Windkraftanlagen führen wird“, erklärte Aiwanger. Mit der Möglichkeit, Kommunen finanziell am Ertrag von Windrädern zu beteiligen sowie der Berücksichtigung von weniger windstarken Standorten hat der Freistaat wesentliche Forderungen im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert. Auch Biomasseheizwerke sind im Trend und mit 2,2 Millionen Euro so stark gefördert, wie nie zuvor.   Innovation ist Zukunft Der Etat des Bayerische Energieforschungsprogramms (EFP), das Technologien zur nicht- fossilen Energieversorgung unterstützt, betrug 2020 regulär 14 Millionen Euro und wurde über die Hightech-Agenda plus um 16,65 Millionen Euro erhöht. „Wir können und werden hier klotzen, und nicht kleckern“, so der Wirtschafts- und Energieminister.   H2O ist der künftige Energieträger Mit dem Bayerischen Wasserstoffbündnis, das bereits über 130 Mitglieder zählt, wird sich der Freistaat in Deutschland und in Europa als führende Wasserstoffregion etablieren. „Der Fokus liegt ganz klar auf der Wasserstofftechnologie, mit der wir im Rahmen der Bayerischen Wasserstoffstrategie Marktpotentiale erschließen und ausbauen wollen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für bundesweite und europäische Förderprojekte bewerben in der EU stehen viele Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung - werden von uns bestmöglich unterstützt, um Innovationscluster zu etablieren und zu stärken“, so Aiwanger.   Infrastruktur schaffen Als ersten Schritt für bayerische Programme hat das Wirtschaftsministerium die Förderung für 100 Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge bereits gestartet. Mit der Erforschung einer Elektrolyseanlage für die Kombination mit Wind-, Solar- oder Biomasseanlagen oder zur Entwicklung einer Brennstoffzelle für Lkws sollen die Position des Freistaats als Technologieführer gestärkt und Maßstäbe für eine klimafreundliche Energieerzeugung sowie -speicherung gesetzt werden.   Ungewöhnliches wagen Auch in anderen Bereichen sieht das Wirtschaftsministerium smarte Technologien als Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Mit der Förderung von neuartigen, röhrenförmigen Solarpaneelen zur Überbauen von Ackerflächen werden derzeit zwei geplanten EU-Agri-PV-Projekten in Bayern bei der Kombination von landwirtschaftlich genutzter Fläche mit gleichzeitiger Solarenergieerzeugung unterstützt.   Verwaltungen ertüchtigen Zur Unterstützung von Kommunen und Verbänden in der Energiewende wurde in Regensburg die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ins leben gerufen. LENK-Leiter Dr. Ulrich Buchhauser: „Die Verwaltungen können mit unserer Hilfe Projekte der Energiewende effizienter angehen.“ LENK dient auch als Anlaufstelle für Erfinder und als Inkubator für Ideen rund um das Thema Energiewende. LENK wird außerdem die zentrale Anlaufstelle für die angestrebte Klimaneutralität aller Einrichtungen der Staatsverwaltung bilden.   Dass Zwischenziele bereits erreicht und teils sogar übertroffen wurden, Roadmaps entwickelt und Strukturen geschaffen wurden, bringt Bayern auf eindeutigen Erfolgskurs. Aiwanger: „Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Bayern kein Widerspruch, sondern der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Freistaats als eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen weltweit.“ Foto Shell Hydrogen Zapfsäule: AUDI
FORSTMINISTERIN MICHAELA KANIBER UND JOSEF ZIEGLER, VERBANDS-CHEF DER WALDBESITZER IN BAYERN MACHEN UNSERE WÄLDER FIT FÜR DEN KLIMAWANDEL MÜNSING (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen)biz.n/StMELF 55, 19. 03. 2021. Rund 80 Millionen Euro wird die Staatsregierung auch 2021 für den Aufbau klimafester Zukunftswälder zur Verfügung stellen. Die Mittel kommen Bayerns privaten und kommunalen Waldbesitzern zugute, die derzeit wieder Millionen junger, klimatoleranter Bäumchen in die Erde setzen. Bei einer gemeinsamen Pflanzaktion in der Nähe von Ammerland bei Münsing am Starnberger See haben sich Forstministerin Michaela Kaniber und der aus Schwandorf stammende Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, Josef Ziegler, am Freitag ein Bild vom laufenden Waldaufbau gemacht. „Unsere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer arbeiten mit Hochdruck daran, die grüne Lunge Bayerns fit für die Zukunft zu machen. Das ist praktizierter Klimaschutz. Ich freue mich sehr, dass wir ihnen dabei auch künftig mit Fördermitteln auf Rekordniveau unter die Arme greifen können“, sagte die Ministerin im Vorfeld des Internationalen Tag des Waldes (21. März). „Unser Ministerium bemüht sich immer, die verfügbaren Förderprogramme so weit es geht an die unterschiedlichen örtlichen Voraussetzungen anzupassen, damit den Waldbesitzern überall unter die Arme gegriffen wird. Der Wald wird explizit auch immer vom Bayerischen Landtag unterstützt und die bereits im vergangenen Jahr bereitgestellten Mittel in der Höhe von 80 Millionen Euro können wir auch für heuer wieder zusagen.“ so die Ministerin. In diesem Zusammenhang dankte sie auch dem Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber für die immer gute Zusammenarbeit, wenn es um die Bereitstellung der erforderlichen Finanzen zur Unterstützung der Forstwirtschaft gehe. Die riesige Nachfrage nach staatlichen Zuschüssen für die Waldpflege im vergangenen Jahr zeigt, dass die attraktiven waldbaulichen Förderangebote ankommen: Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Anzahl der geförderten Maßnahmen in etwa verdreifacht werden. Der positive Trend wird sich der Ministerin zufolge in diesem Jahr fortsetzen. Auch deshalb, weil die Bayerische Forstverwaltung die Förderung rund um den Wald Anfang des Jahres nochmals verbessert hat: Es gibt höhere Zuschüsse für den Bau von Waldwegen und erstmals sind auch Holzlagerplätze förderfähig, um große Schadholzmengen künftig für den Markt besser zwischenlagern zu können. Zudem gibt es höhere Fördersätze und noch praxisnähere Fördermaßnahmen im Vertragsnaturschutzprogramm Wald, das in Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung freiwillige Naturschutzmaßnahmen im Wald bezuschusst. Zur Bekämpfung der Schäden durch den Borkenkäfer gibt die Bayerische Staatsregierung inzwischen zwölf Euro pro Festmeter für die Förderung insektizidfreier Methoden aus. Für besonders befallene Wälder wie z.B. den Schutzwald in Oberfranken, beträgt dieser Zuschuss sogar dreißig sowie in Hang und Steillagen bis zu 50 Euro pro Festmeter. Kaniber: „Das Wichtigste in der Förderung klimafreundlicher Wälder ist der Zusammenhalt zwischen Forstverwaltung und den rund 700.000 Waldbesitzern“, für deren Interessen sich der Bayerische Waldbesitzerverband (Präsident: Josef Ziegler) stark macht. „Dabei ist auch besonders wichtig, dass die Waldbesitzer gut motiviert sind, wie Familie Pfatzisch, welche die Waldwirtschaft aus Leidenschaft betreibt .“ Kaniber und Ziegler waren sich einig, dass die Mammutaufgabe Waldumbau nur im Schulterschluss aller Beteiligten zu meistern ist. Kontaktdaten der Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung für die kostenlose und gemeinwohlorientierte Beratung der Waldbesitzer finden sich unter www.försterfinder.de . Nützliche Infos für Waldinteressierte und Waldbesitzer sowie die Angebote der Bayerischen Forstverwaltung gibt es hier: www.waldbesitzer-portal.bayern.de
LANDWIRTSCHAFT, WÄLDER, WIESEN, FELDER, FLÜSSE und SEEN FORSTMINISTERIUM UND WALDBESITZERVERBAND MACHEN WÄLDER FIT FÜR DEN KLIMAWANDEL
Waldbesitzer treffen Ministerium und Forstamt zum Austausch über den Wald als Lebensraum in der Klimakrise.   Bild oben: Der Ammerländer Waldbauer Michael Pfatzisch (li.), der neben seiner Forstwirtschaft auch eine kleine Schreinerei betreibt, steht stellvertretend für die Begeisterung von 700.000 Waldbauern, die von Josef Ziegler (3.v.li.), dem Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbandes vertreten werden. Ministerin Michaela Kaniber ist ergriffen von der Leidenschaft der Familie Pfatzisch, und bedankt sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit. Rechts im Bild: Christian Webert, der Bereichsleiter Forsten im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Holzkirchen.  Bild Mitte: Josef Ziegler sticht das Loch für eine  Bepflanzung. Im Hintergrund Michael Pfatzisch, der die präsente Prominenz mit Nachschub versorgt.  Bild unten: Michaela Kaniber pflanzt ein Bäumchen als Symbol für die Klimafreundlichkeit des Waldes. Im Hintergrund: Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber (MdL), der für die Finanzen des Forstministeriums verantwortlich ist.  Die gesetzten Douglasien stammen ursprünglich aus dem US-Bundesstaat Oregon. Diese schattenfeste, immergrüne Fichtenart wächst schnell und kann ein Alter von 400 bis zu 1.400 Jahren und an der Basis einen Durchmesser von 4 Metern erreichen. In Europa wird sie maximal etwa 60m hoch. biz.n/POL-PRÄS, REGENSBURG.  POLIZEIPRÄSIDENT NORBERT ZINK POL.-VIZEPRÄS. THOMAS SCHÖNIGER KRIMINALDIREKTOR ROBERT FUCHS  präsentieren positiven Sicherheitstrend 2020 - ein Ergebnis guter Polizeiarbeit in der Oberpfalz, aber „ein bisschen auch das Ergebnis von Corona“, meinte Polizeipräsident Norbert Zink bei der Vorstellungen des Polizeilichen Sicherheitsberichts für die Oberpfalz in Regensburg.   KD Robert Fuchs: „Im Jahr 2020 wurden insgesamt 6.668 Delikte der Straßenkriminalität zur Anzeige gebracht, was einen Rückgang um etwas mehr als 8 % darstellt. Damit ist die Straßenkriminalität auf den tiefsten Stand der letzten 10 Jahre gefallen!“.  Durch Drogenkonsum bedingt waren letztes Jahr 32 Todesfälle zu verzeichnen. Das ist zwar ein Rückgang von 8 Fällen zum Höchstwert 40 aus 2019, dennoch bedeutet dies, dass  32 Menschen im Alter zwischen 17 und 58 Jahren ihr Leben lassen. Der Fall des 17-jährigen jüngsten Opfers der Drogensucht ist dabei besonders tragisch, weil der Jugendliche zunächst LSD und Haschisch konsumiert hatte, sich dann, offensichtlich Wahnvorstellungen verfallend in ein Waldstück begab und trotz intensiver Suche erst nach Tagen nur noch tot geborgen werden konnte. Häufigste Todesdroge ist Heroin, sehr oft aber auch ein Mix oder jahrelanger Missbrauch verschiedenster Substanzen. Hinzu kommen schwer beherrschbare Suchtstoffe, wie der unsachgemäße Missbrauch von Medikamenten oder die Verwendung neuer psychoaktiver Stoffe, die irgendwo im Internet bestellt werden und deren Inhalte absolut nicht nachvollziehbar und oftmals brandgefährlich sind.   Die polizeilichen Bemühungen im Kampf gegen die Verbreitung von illegalen Suchtstoffen beruht im Wesentlichen auf Prävention, auf der Arbeit an Suchtkranken mit Netzwerkpartnern und in konsequenter Strafverfolgung. Drogendelikte insgesamt nahmen in der Oberpfalz ab, wobei der Rückgang um knapp über 10% auf 4.425 registrierte Fälle auch auf ein coronabedingt weniger öffentliches, angepasstes Beschaffungs- und Konsumverhalten zurückzuführen ist, was wiederum den Schluss nahelegt, dass es am Ende kaum zu weniger Konsum gekommen sein dürfte.  Ein Anstieg um 41,6% ist in dem sensiblen  Deliktsfeld der Sexualkriminalität mit insgesamt 892 Straftaten zu verzeichnen. Seit Einführung des Paragraphen 184 StGB werden z.B. anzügliches Betatschen nicht mehr als Beleidigungen sondern als Sexualstraftaten gewertet, ebenso das Fotografieren von Kindern in aufreizend geschlechtsbetonter Körperhaltung. Auch öffentlichkeitswirksame Taten (Silvesternacht in Köln) und eine vermehrte Präventions- und Aufklärungsarbeit führten zudem zu einer erhöhten Anzeigenbereitschaft. Der Anteil nichtdeutscher Verdächtiger hat hier mit 22 Prozent zwar einen deutlichen Anteil, liegt aber bei rückläufiger  Tendenz dennoch unter der allgemeinen Delinquenz von ausländischen Tatverdächtigen.   Beim Tatbestand ‚Verbotene Pornographie‘ musste ein Anstieg um 70% verzeichnet werden. Dabei waren 20% der Tatverdächtigen unter 14 Jahre jung, weitere 30 % waren zwischen 14 und 17 Jahren. Die Ursachen für diese bedenkliche Entwicklung sieht man in Sorglosigkeit, fehlendem Unrechtsbewusstsein, Gruppenzwang und auch mangelnder Aufsicht oder fehlendes Interesse der Erziehungsberechtigten. Darüber, dass hier gesamtgesellschaftlich noch viel geleistet werden muss, kann auch die erfreulich hohe, aber last not least trotzdem noch viel zu geringe Aufklärungsquote nicht hinwegtäuschen. Nicht zu vergessen ist in dem Zusammenhang die Dunkelziffer jener Fälle, die aus Scham, Angst oder anderen Abhängigkeitsverhältnissen nie ans Tageslicht kommen.  Ähnlich verhält es sich mit Delikten physischer und psychischer häuslicher Gewalt. 1491 Fälle gegenüber 1488 Fällen in 2019 sind auch hier nicht drei, sondern 1491 Fälle zu viel - in beinahe 40% aller (bekannt gewordene) Fälle waren zudem Kinder direkte Zeugen der erfolgten Gewaltausbrüche….  Wohnungseinbruchsdiebstähle, die meist mit traumatisierenden Empfindungen der Betroffenen einhergehen, haben im Vergleich zum Tiefststand von 2018 (251 Fälle) um 31 Falle zugenommen. Auch hier gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Gewerbebetriebe wieder die kriminalpolizeiliche Empfehlung, mit baulichen Vorkehrungen an Türen und Fenstern sowie mit, den zu schützenden Werten angemessenen Wertbehältnissen, für entsprechenden Schutz und mit elektronischer Sicherungstechnik (Einbruchmelde- und Videoüberwachungstechnik) optimal für professionelle Alarmierung und damit Abschreckung vorzusorgen. Das gilt insbesondere dann, wenn Bargeld oder Wertgegenstände in Wohn- oder Gewerberäumen verbleiben müssen.  Sogenannte Ransomware-Angriffe, Botnet-Attacken oder CEO-Frauds, landläufig auch Fälle des Ausspähens von Daten, Computerbetrug und Erpressungen schädigten private Nutzer aber auch ganze Firmennetzwerke. Diese, unter dem Fachbegriff Cyber-Kriminalität zusammengefassten Delikte beschäftigten die Ermittlungsteams 2020 in 780 teils sehr komplexen Ermittlungsverfahren (2019: 960 mal). Der insgesamt sehr stark zunehmenden Cyber-Kriminalität kann nur mit einer wirkungsvollen Cyber-Sicherheit begegnet werden. Ein aktuelles Virenschutzprogramm, ein regelmäßiges Backup der Daten sowie ein sorgfältiger Umgang mit digitaler Korrespondenz müssen selbstverständlich sein. Die Gefahren – gerade für kritische Infrastrukturen – dürfen hier keinesfalls unterschätzt werden. Auch mit Blick auf die hohen Zahlen des Waren- und Warenkreditbetruges bittet die Polizei darum, Einkäufe im Netz ausschließlich auf vertrauenswürdigen Plattformen vorzunehmen.  Last not least kann nicht oft genug vor der perfiden Masche des Callcenter-Betrugs gewarnt werden. Im Jahresvergleich stieg diese Form der Kriminalität, die es speziell auf ältere Menschen abgesehen hat, von 635 Fällen 2019 auf 1537 Fälle 2020. Alleine mittels Schockanruf oder ‚Enkeltrick‘, der 125 mal zum Einsatz kam, wurden in 4 Fällen erfolgreich insgesamt 294 Tausend Euro erbeutet. In 744 Fällen gaben die Betrüger vor, Amtsträger zu sein. Der zur Anzeige gebrachte Gesamtschaden durch Callcenter Betrügereien beläuft sich alleine in der Oberpfalz auf mehr als 850 Tausend Euro. Die Erfolgsquote der Täter ist bei aller Prävention nach wie vor viel zu hoch - das Dunkelfeld mit der tatsächlichen Schadenshöhe dürfte aber noch deutlich höher liegen.   Während sich sogenannte Abholer bereits in den betroffenen Regionen des gewählten Nummernkreises aufhalten, loten die betrügerischen Anrufer/innen potentielle Opfer aus. Wenn es gelingt, die Angerufenen so zu täuschen, dass diese bereit sind, Bargeld oder Wertgegenstände zu übergeben, treten die Abholer in Aktion...  Polizeivizepräsident Thomas Schöniger verwies durchwegs sehr zufrieden auf die gute Arbeit der etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern für die Sicherheit von etwa 1,1 Millionen Oberpfälzern sorgten. „Wir haben im Jahresverlauf 2020 139.204 Einsätze bewältigt und damit erstmals seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Oberpfalz, also seit dem Jahr 2009, einen Rückgang der Einsatzzahlen erlebt. Im Vergleich zu 2019 wurden in der Einsatzzentrale über siebentausend Einsätze weniger registriert. Das bedeutet einen Einsatzrückgang von 4,86%. Dafür gilt mein besonderer Dank meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren unermüdlichen Einsatz unter den coronabedingt außergewöhnlichen Bedingungen aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die zu unser aller Schutz die Regeln beachten.“  Die Oberpfalz schneidet mit einem Rückgang der verzeichneten Straftaten um 5,5% im Vergleich zum Vorjahr auch im bayernweiten Vergleich sehr gut ab. Nur 7,2% aller bayernweit erfassten Straftaten wurden in der Oberpfalz begangen, obwohl hier fast 8,5% der bayerischen Bevölkerung leben. (Grafik: Pol.-Präs. Oberpfalz, Quelle: Stat. Landesamt Bayern, Fürth)
Jetzt bewerben GESÜNDER, REGIONALER, NACHHALTIGER KOSTENLOSES COACHING FÜR KITA– und SCHULVERPFLEGUNG MÜNCHEN, biz.n/StMELF 066/21 Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Verpflegung nachhaltig verbessern wollen, können sich auch im kommenden Schuljahr 2021/2022 von einem externen Coach beraten lassen. Noch bis zum 21. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Coaching Kita- und Schulverpflegung, das für die Einrichtungen kostenfrei ist. „Die Kinder in unseren Kitas und Schulen sollen ein gesundes, regionales und nachhaltiges Essen bekommen, das ihnen schmeckt und auf das Sie sich jeden Tag freuen. Deshalb stellen wir auch im nächsten Schuljahr wieder erfahrene Coaches zur Verfügung, die dabei helfen, gemeinsam mit allen Verantwortlichen individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen“, sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber in München. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2010 haben bereits über 800 Kitas und Schulen teilgenommen und damit das Essen für ihre Kinder erfolgreich verbessert. In gemeinsamen Veranstaltungen und individuellen Treffen erhalten die Teilnehmer zum Beispiel Anregungen zur Speiseplangestaltung, zum Einkauf von regionalen und ökologischen Lebensmitteln oder auch zu einer gelungenen Kommunikation für mehr Wertschätzung. Die Teilnehmer profitieren nicht nur durch den fachlichen Input, es entsteht auch ein motivierendes Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Ablauf gibt es unter www.kita-schulverpflegung.bayern.de Foto: Beim gemeinsamen Erarbeiten eines Speiseplans, Tobias Haase / StMELF.
ÖKO-PRODUKTION IN BAYERN HAT SICH VERDOPPELT Michaela Kaniber will 30 Prozent Öko-Landbau bis 2030. MÜNCHEN, biz.n/StMELF 69-210421. Mit ihrem, im Jahr 2012 aufgelegten BioRegio-Landesprogramm hat das Landwirtschaftsministerium ein positives Umfeld für den Öko-Landbau in Bayern geschaffen. Aus einem ganzen Bündel von Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beratung, Forschung, Förderung und Vermarktung wurden nun die Veränderungen bei Öko-Flächen und in der Tierhaltung verglichen und monetär bewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In der Dekade 2010 bis 2020 stieg der Produktionswert im Öko- Landbau um 94 Prozent, hat sich also nahezu verdoppelt. Im Pflanzenbau, also beim Acker- und Futterbau, Gemüse- Obst- und Sonderkulturanbau stieg dieser sogar um 126 Prozent, in der Viehhaltung um 91 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern hat sich im gleichen Zeitraum um rund 190.000 Hektar auf etwa 385.000 Hektar Ende 2020 ebenfalls fast verdoppelt. Damit war der Ausbau und die Förderung des ökologischen Landbaus in Bayern durch das Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ außerordentlich erfolgreich - der Freistaat hat sein selbst gestecktes Ziel der Verdoppelung des Öko-Landbaus in den Jahren 2010 bis 2020 erreicht. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München dazu: „Bio aus unserer Heimat boomt und das freut mich. Weil damit wachsen auch Wertschätzung und Wertschöpfung bei unseren hochwertigen Produkten. Der Ausbauerfolg zeigt, dass das breite Maßnahmenpaket des ehrgeizigen bayerischen Landesprogramms zur Unterstützung des Öko-Landbaus in Bayern greift. Trotz der Skepsis vieler hat es zum Erfolg geführt“. Damit will sich Kaniber aber nicht zufriedengeben. Mit ihrem Landesprogramm „BioRegio 2030“ verfolgt sie ihr nächstes ambitioniertes Ziel: „Wir wollen erreichen, dass in Bayern bis Ende dieses Jahrzehnts 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden. Die erreichten Erfolge spornen uns an. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das mit unserem zum Ausbau des Öko-Markts weiterentwickelten Programm schaffen können“, so Michaela Kaniber.
VERFASSUNGSSCHUTZBERICHT 2020  in MÜNCHEN VORGESTELLT Foto: Bayer. Landesamt f. Verfassungsschutz München MÜNCHEN, biz.n/StMI 210419.   Minister Joachim Herrmann in seiner Ansprache zum Verfassungsschutzbericht 2020 im Münchener Odeon, dem Sitz des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration: „Der sogenannte Sturm auf den Reichstag im August vergangenen Jahres demonstrierte das Erstarken demokratieferner Strömungen im Grenzbereich zum Extremismus im Land. Seit mehreren Monaten sind zunehmende Spaltungstendenzen innerhalb der Gesellschaft zu beobachten, die von Verschwörungstheoretikern und auch von Extremisten und Demokratiefeinden befeuert werden, die im Schatten der Diskussionen über Sinn und Dauer der ergriffenen Pandemie-Maßnahmen immer heftiger Unzufriedene und Verunsicherte mit ihrer extremistischen und antidemokratischen Agitation infizieren und sich so gegen unsere rechtsstaatliche Ordnung insgesamt richten.   Das Grundrecht der Meinungsfreiheit gewährleistet jedem, sich zu jeglichem Thema eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Regierungskritik, Proteste gegen politische Vorhaben oder sogar radikale Ansichten sind dabei auszuhalten. Eine Grenze ist jedoch dann klar überschritten, wenn vom „Systemsturz“ fantasiert wird, wenn Antisemitismus und Rassismus verbreitet werden oder wenn zu schwersten Gewalttaten gegen staatliche Repräsentanten aufgerufen oder angestiftet wird. Derartige Auswüchse kann und wird der Rechtsstaat nicht tolerieren!   Niemand wird beobachtet, weil er eine kontroverse Meinung vertritt. Das ist nicht Ziel und Aufgabe des Verfassungsschutzes. Die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes ziehen nur jene auf sich, die zu entsprechenden Handlungen gegen staatliche Einrichtungen oder Repräsentanten und demokratisch gewählte Entscheidungsträger und wegen ihrer Funktion als Amts- oder Mandatsträger aufrufen und bei denen gegen die Funktionsfähigkeit des Staates gerichtete sicherheitsgefährdende Bestrebungen nachweisbar sind. Wer z.B. dazu aufruft, in Berlin mit Plakaten zu demonstrieren, fällt deswegen nicht unter Beobachtung. Anders aber, wenn er dazu aufruft, den Bundestag zu stürmen und die dortigen Abgeordneten tätlich anzugreifen.“   Zudem dankte der Minister dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz Dr. Burkhard Körner und seinen Mitarbeiter/innen für deren großartigen Einsatz im Dienste unseres Rechtsstaats. Die Gesamtzahl rechtsextremer Straftaten stieg im vergangenen Jahr von 2.103 im Jahr 2019 auf 2.455 in 2020 wobei die darin enthaltene Gewaltbereitschaft um traurige 33% und die der Volksverhetzungsdelikte um 35% zunahm und so eine deutliche Zunahme der Agressivität dokumentiert.   Aus der Reichsbürgerszene 2020 werden nach einem vorübergehenden Rückgang des Personenpotentials im Jahr 2019 wieder deutlich steigende Anhän-gerzahlen beobachtet. 433 waffenrechtliche Erlaubnisse wurden zurückgezogen und in dem Zusammenhang 840 Waffen abgegeben.  Auch linksextremistische Gewalttaten nahmen gegenüber dem Vorjahr  um 32% zu. Darunter fallen 32 gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, die Manipulation von Polizeifahrzeugen, brandgefährliche Anschläge auf 5G-Mobilfunkmasten und auch Stromverteiler ebenso wie offene Aufrufe zur Gewalt gegen missliebige Personen, Polizeibeamte und auch Medienvertreter.  Neben verschiedenen politisch motivierten Trittbrettfahrern der gewaltbereiten Bekämpfung von Coronamaßnahmen stellen laut Verfassungsschutz sowohl der offen radikale Islamismus eines IS wie zunehmend auch die, nur nach außen hin unter moderatem und dialogbereitem Deckmantel agierende Muslimbruderschaft eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar.   Mit dem unbeirrtes Ziel einer Abschaffung der demokratischen Gesellschaftsordnung zugunsten der Errichtung eines islamischen Gottesstaates setzt man gewaltfrei auf schleichende Indoktrination und macht sich zum Opfer des Westens, der dem Islam gegenüber grundsätzlich feindlich gestimmt sei.   So soll eine Entfremdung der muslimischen Community von der Mehrheitsgesellschaft erreicht und demokratischen Integrationsbemühungen entgegen gewirkt werden.   Zusammenfassend erklärt Minister Herrmann: „Die Corona-Pandemie lenkt wie ein Brennglas die Aufmerksamkeit auf in der Gesellschaft vorhandene Bruchlinien. Die temporären Einschränkungen werden vom Großteil der Bevölkerung als erforderlich und angemessen akzeptiert. In Teilen der Bevölkerung bildet aber die kontroverse Diskussion über sie auch einen Nährboden für sicherheitsgefährdende demokratiefeindliche Einstellungen und Bestrebungen. Das Aufeinandertreffen mit bereits vorhandenen extremistischen Strömungen führt zu einer Gemengelage, die mittelfristig zu einer ernsthaften Gefahr für unsere Demokratie werden kann.“ „In einer Zeit, in der die Bedrohungen unserer Demokratie vielfältiger werden, mutet die von Parteien der politischen Ränder erhobene Forderung nach einer Abschaffung des Verfassungsschutzes deshalb geradezu absurd an. Wer das ernsthaft zur Diskussion stellt, offenbart, wes Geistes Kind er wirklich ist: nämlich, dass er mit dem Schutz der Demokratie nicht allzu viel im Sinn hat.“   „Die Aufgabe des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz als Frühwarnsystem der Demokratie ist darum heute wichtiger als jemals zuvor.“ so der Minister abschließend.
BERATUNGSSTELLE für ENERGIEEFFIZIENZ UND NACHHALTIGKEIT ERWEITERT IHR ANGEBOT GLAUBER UND SCHREYER WOLLEN KLIMAANPASSUNG AN GEBÄUDEN UND FREIFLÄCHEN FÖRDERN MÜNCHEN, biz.n/StMUV 48-210421. Der Klimawandel ist insbesondere in unseren Städten bereits deutlich spürbar. Die Stadtentwicklung der Zukunft muss Antworten auf Starkregenereignisse, Hochwasser, Hitze- und Trockenperioden geben. Dazu gehören neben energieeffizienten, ressourcenschonenden und klimaresilienten Gebäuden auch multifunktionale Freiflächen oder wassersensible grüne Dächer und Fassaden. Um klimaangepasstes Planen und Bauen in Bayern weiter voranzubringen, unterstützen Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Bauministerin Kerstin Schreyer die Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit (BEN) der Bayerischen Architektenkammer. Glauber betonte dazu in München: "Der Klimawandel verändert auch das Leben in unseren Siedlungen. Die Sommer werden heißer und trockener. Deshalb brauchen wir Konzepte für mehr grüne und blaue Infrastruktur in den Städten und Gemeinden der Zukunft. Wir müssen Themen wie Verdunstung, Verschattung, Freiflächen, begrünte Dächer und Fassaden verstärkt in den Blick nehmen und das Wasser in unseren Städten halten wie in einem Schwamm. Klimaangepasstes und ressourcenschonendes Planen und Bauen müssen zum Standard werden. Wir brauchen dafür einen ganzen Instrumentenkasten – von natürlichen Klimaanlagen, blauen Adern und Regenwasserspeichern bis hin zu multifunktionalen Grünflächen. Die Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit macht diese zukunftsweisenden Lösungen bekannt und hilft bei der praktischen Umsetzung." Die BEN ist 2016 mit finanzieller Unterstützung der damaligen Obersten Baubehörde, dem heutigen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, eingerichtet worden. Ab sofort steigt das Bayerische Umweltministerium mit Mitteln aus der Umweltinitiative Stadt.Klima.Natur zur Hälfte in die Förderung der Beratungsstelle ein.   Die BEN bietet eine unabhängige, produkt-, anbieter- und dienstleistungsneutrale Beratung, die durch jeden in Anspruch genommen werden kann. Die Beratungsstellen sind in München und Nürnberg. Zusätzlich ist auch eine Online-Beratung möglich. Die Erstberatung ist kostenfrei. Die Beratungsstelle BEN ist erreichbar unter +49 89 139880- 88 oder ben@byak.de.   Weitere Informationen zur Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung finden Sie auch hier: www.byak-ben.de
Materialmangel trifft nun auch Baubranche  Erheblichen Engpässe bei Materialversorgung MÜNCHEN, biz.n/ifo, 07.05.2021 - Dass die Krise zu teils erheblichen Engpässen in der Materialversorgung geführt hat geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. „Das ist ein beispielloser Engpass seit 1991. Offenbar ist es im April dadurch zumindest vorübergehend zu einer Beeinträchtigung in der Bautätigkeit gekommen“, sagt Felix Leiss, Umfrageexperte beim ifo Institut. Im Hochbau berichteten im April 23,9 Prozent der Firmen, sie hätten Probleme, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im März waren es noch 5,6 Prozent gewesen. Auch im Tiefbau hat sich die Knappheit im April deutlich verschärft, auf 11,5 Prozent von 2,9 Prozent im März. „Das Material ist an vielen Stellen knapp, hört man aus der Branche. So sind Preise durch Lieferschwierigkeiten in mehreren Märkten gleichzeitig gestiegen: z.B. beim Baustahl, Bauholz und bei Kunststoffen – etwa Dämmstoffen und Folien“, sagt Ludwig Dorffmeister, Experte für die Baubranche am ifo Institut. Es sei zu vermuten, dass Kapazitäten wegen Corona heruntergefahren wurden und die Nachfrage dann schneller angezogen ist, als erwartet. Auch Sonderfaktoren bei der Produktion könnten eine Rolle gespielt haben, zum Beispiel der Wintereinbruch in den USA, der die Holzproduktion, Weiterverarbeitung und Transport verzögert hat.
NÜRNBERG, biz.n/StMFH, 14.05.2021 „Es ist noch ein längerer Weg zurück zum Vorkrisenniveau. Bayerns kluge Politik, Investitionen auf höchstem Niveau und effiziente Maßnahmen wirken aber: Laut aktueller Schätzung wird der Rückgang der Steuereinnahmen für Bayern in 2021 um rund 1,1 Milliarden Euro geringer ausfallen, als noch bei der November-Schätzung 2020 erwartet. Dennoch liegen wir für 2021 immer noch rund 3 Milliarden Euro unter dem letzten Schätzergebnis vor der Krise“, kommentierte der bayerische Finanzminister Albert Füracker das für Bayern regionalisierte Ergebnis des Arbeitskreises Steuerschätzung vom 12. Mai 2021. „Auch für die Folgejahre prognostizieren die Steuerschätzer zumindest ein Ende des Abwärtstrends. Unser Weg „Investieren statt blindes Sparen“ ist richtig und erfolgreich. Wir setzen weiter auf erfolgreiche Zukunftsinvestitionen für eine bestmögliche Krisenbewältigung!“, betonte Füracker. Die Steuerschätzer stützen das im Vergleich zur letzten Schätzung im November 2020 etwas geringere Defizit darauf, dass zum einen der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 nicht so hoch wie zunächst befürchtet ausgefallen ist. Zum anderen wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft die corona-bedingten Verluste spätestens im Jahr 2022 wieder aufholen kann.   Für das Jahr 2022 vermindert sich der Steuerausfall leicht um 0,8 Mrd. € im Vergleich zur letzten Steuerschätzung. Die Steuereinnahmen für Bayern befinden sich damit in stabiler Seitwärtsbewegung auf noch zu niedrigem Niveau. Sie werden im Zeitraum von 2021 bis 2022 gegenüber den Prognosen vor der Krise mit einem Minus von insgesamt 5,3 Mrd. € immer noch deutlich zurückbleiben.   Das Schätzergebnis der Mai-Steuerschätzung 2021 findet Eingang in die gerade angelaufene Konzeption des Haushalts 2022 durch die Bayerische Staatsregierung. Aufgrund der weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten zum Fortgang der Krise wird auch für 2022 ein Einjahreshaushalt vorgelegt werden. „Seriöse Planung ist die Kernessenz bayerischer Finanzpolitik. Wir sollten nicht mit Einnahmeprognosen kalkulieren, die mit großen Unsicherheiten behaftet sind“, stellte Füracker klar. „Bayern ist das Land des soliden Haushalts aber bereits jetzt ist klar: Die Krise wird uns noch länger fordern – eine Schuldenaufnahme im Haushalt 2022 aufgrund der Corona-Pandemie wird leider erneut nötig sein.“ Die Beurteilung Bayerns durch die Rating-Agentur Standard and Poor’s als einziges Bundesland mit einem stabilen Ausblick gibt jedoch berechtigten Anlass, den Optimismus des bayerischen Ministers aus der Oberpfalz zu teilen.
MÜNCHEN, biz.n/StMWI, PM 91/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger setzt sich dafür ein, dass Kommunen am Betrieb von PV-Freiflächenanlagen beteiligt werden. Damit soll die Akzeptanz dieser Erneuerbaren-Energien-Anlagen erhalten werden: „Wir müssen auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bei der Energiewende mitnehmen“, erklärte der Staatsminister in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.   Mit dem EEG 2021 können, wie von Bayern lange gefordert, Kommunen am Betrieb von Windenergieanlagen beteiligt werden. „Das ist ein Meilenstein für Akzeptanz“, erklärte Aiwanger. Dies müsse jetzt auch für PV-Freiflächenanlagen umgesetzt werden. Prinzipiell hat das neue EEG auch hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Dazu muss das Bundeswirtschaftsministerium aber eine entsprechende Verordnung erlassen. Verschiedene Solar- und Umweltverbände und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sprechen sich ebenfalls für den Erlass der Verordnung aus.   „Wir müssen die Kommunen und die Bevölkerung vor Ort an PV-Freiflächen-anlagen teilhaben lassen, um die Akzeptanz für solche Anlagen zu fördern. Diese Akzeptanz ist ganz wesentlich für das Gelingen der Energiewende“, so der Staatsminister. Foto: © StMWi/E. Neureuther
ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE
NEUMARKT, biz.n | StMFH 0610-098/21. Finanzminister übergibt Förderbescheide Investition in die Zukunft „3,6 Millionen Euro für modernes Lehren und Lernen: Mit Unterstützung des Freistaats kann der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. gleich in zwei seiner Schulen investieren! Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten mit den umfangreichen Baumaßnahmen am Sonderpädagogischen Förderzentrum und am Ostendorfer-Gymnasium die Möglichkeit eines wohnortnahen Schulbesuchs. In einem modernen und attraktiven Schulumfeld kann Inklusion gelebt werden – das sind Investitionen in unsere Zukunft“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bei der Übergabe der beiden Förderbescheide an den Landrat des Landkreises Neumarkt i.d.OPf., Willibald Gailler. „Dank staatlicher Investitionsförderung können die Gebäude für öffentliche Schulen und Kindertageseinrichtungen im notwendigen Umfang gebaut und bereitgestellt werden. Trotz Krise haben wir die Mittel zur Förderung des kommunalen Hochbaus in 2021 um weitere 50 Millionen Euro auf 650 Millionen Euro auf ein neues Höchstniveau aufgestockt. Der Freistaat zeigt damit in aller Deutlichkeit, dass er verlässlicher Partner seiner Kommunen ist!“, so Füracker. Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs, der im Jahr 2021 über 10,3 Milliarden Euro aufweist. Landkreischef Willibald Gailler (CSU) zeigte sich begeistert: „Hier entsteht mit einer sehr guten Unterstützung des Staates auf einem hervorragend gelegenen Areal ein bayernweit wohl einmaliges schulisches Modellprojekt für eine gelungene Inklusion.“ In Neumarkt i.d.OPf. wird das Sonderpädagogische Förderzentrum neu gebaut und der sog. B-Bau des Ostendorfer-Gymnasiums generalsaniert. Zudem werden Räume für die offene Ganztagsschule geschaffen. Bei den übergebenen Förderbescheiden handelt es sich um Teilbewilligungsbeträge. Die Hochbaumaßnahmen werden insgesamt mit rund 9,6 Millionen Euro gefördert.
MÜNCHEN, biz-n|StMELF, 0609-106/21 Sarah Jäger, Bayerns erste Bierkönigin aus der Oberpfalz gibt Ministerin Kaniber ein Stelldichein in München. Einer ihrer ersten offiziellen Termine führte die neue Bayerische Bierkönigin Sarah Jäger ins Landwirtschaftsministerium zu Staatsministerin Michaela Kaniber (CSU), die auch für die Brauwirtschaft zuständig ist. Die Ministerin gratulierte der 31-Jährigen aus Schwandorf, die als Assistentin der Geschäftsführung bei der Schloßbrauerei Naabeck (Inhaber Wolfgang Rasel) tätig ist, herzlich zur Wahl und wünschte ihr eine erfolgreiche Amtszeit. „Als Bayerische Bierkönigin sind Sie jetzt im In- und Ausland die sympathische Persönlichkeit und Werbeträgerin für unser weltberühmtes bayerisches Bier, die bayerische Brauwirtschaft und das ganze Bierland Bayern. Dies ist eine sehr verantwortungsvolle, aber auch sehr spannende und erlebnisreiche Aufgabe. Gerade nach der Pandemie freuen sich die Menschen wieder auf exzellentes Bier und bayerische Geselligkeit“, sagte die Ministerin. Die 11. Bayerische Bierkönigin Sarah Jäger löste ihre Vorgängerin Vroni Ettstaller ab und ist die erste Bierkönigin aus der Oberpfalz. Sie hatte sich beim Finale im Mai gegen fünf Mitbewerberinnen durchgesetzt und wird bis zum Mai 2022 amtieren. Bei den zahlreichen nun anfallenden Terminen rührt sie die Werbetrommel für den bayerischen Gerstensaft. „Bayerisches Bier ist ein Aushängeschild für das Spezialitätenland Bayern und genießt dank seiner riesigen Vielfalt und Spitzenqualität weltweit einen hervorragenden Ruf“, so die Ministerin. Die mehr als 650 Braustätten im Freistaat produzieren rund 40 verschiedene Biersorten und 4.000 oft regionaltypische Markenspezialitäten. Im Bild: „Ein Prost auf eine erfolgreiche Amtszeit“: Ministerin Michaela Kaniber und die neue Bierkönigin Sarah Jäger.
Königlicher Antrittsbesuch im Ministerium
ANZEIGE
© Copyright 2020 - All rights reserved - www.BNNM.de - www.BUSINESS-NEWS-NETWORK-MARKETING.de - 92367 Pilsach
Bitte beachten Sie die bestehenden Urheberrechte aller hier veröffentlichten Daten, die ausschließlich beim jeweiligen Inserenten / Zeichner / Grafikbüro / Hersteller / Entwickler etc. liegen. Eine Nutzung von auf dieser Webseite bereit gestellten Daten auch auszugsweise und insbesondere, aber nicht nur für den gewerblichen Einsatz und/oder ohne schriftliche Bewilligung des jeweiligen Rechteinhabers stellt einen Straftatbestand dar, der mit hohen Abmahn- und Strafgebühren verbunden sein kann.
ANZEIGE IHR  BANNER ?  (bis zu 200 x 200px) ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE
ANZEIGE IHR  GEWERBE-MAGAZIN IHR  REGIONALER  UNTERNEHMER-STAMMTISCH ANZEIGE
Beachten Sie auch die Betrug vorbeugenden Sicherheitshinweise der Kriminalpolizei  auf der PC-Version unseres news-tickers… Aktuelles aus Stadt und Land… ANZEIGE BAVARIA news Business News  OBERPFALZ- FLÜSTERER NEWS & Rückblicke aktuelle ANGEBOTE BAVARIA news
NEWS
NEUMARKT regio
50 JAHRE NATIONALPARK BAYERISCHER WALD
biz.n, NEUSCHÖNAU, 07.10.2020. Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk, nämlich ein XXL-Paket für die Entwicklung von Natur und Region erhielt der Nationalpark Bayerischer Wald zu seinem 50-jährigen Bestehen von Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber: Gemeinsam mit der Region wird er zum größten deutschen Wald-Nationalpark weiterentwickelt. Gleichzeitig werden mit mehreren Millionen Euro neue Besucherprojekte vorangebracht. Die Feierlichkeit zum 50-jährigen Bestehen des Nationalparks fand gemeinsam mit Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) und Umweltminister Thorsten Glauber (FW) sowie Vertretern der regionalen und lokalen Politik coronabedingt im kleinen Kreis in Neuschönau statt.   Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu in Neuschönau: "50 Jahre Nationalpark stehen für 50 Jahre Waldwildnis pur. Jetzt gestalten wir gemeinsam die kommenden 50 Jahre. Der Nationalpark ist das grüne Herz mitten in Europa. Deutschlands ältester Nationalpark soll Deutschlands größter Wald-Nationalpark werden. Die Vergrößerungsfläche beträgt rund 600 Hektar. Durch die Erweiterung wird der Nationalpark Bayerischer Wald künftig auf eine Fläche von etwa 24.850 Hektar anwachsen. Mit dieser Entscheidung gewinnen die Natur und die Menschen vor Ort. Damit nicht genug: Wir schnüren aus Erweiterung und neuen Besucherprojekten ein XXL-Paket für die Region. Es gibt tolle Ideen aus der Region, die wir hier aufgreifen werden. Der Nationalpark Bayerischer Wald wird damit noch attraktiver." Als neues Projekt ist insbesondere geplant, am nordischen Skizentrum Finsterau beziehungsweise Wistlberg, einen Besucherschwerpunkt für barrierefreies Naturerleben zu schaffen. Auch die Erstellung eines Gutachtens für ein nationalparkübergreifendes Besucherlenkungs- und Verkehrsleitsystem ist vorgesehen. Daneben sollen die Teufelsbachklause als Denkmal historischer Holznutzung sowie die im Erweiterungsgebiet gelegene Reschbachtalstraße saniert werden. Insgesamt rund 3,5 Millionen Euro sollen dazu bis 2024 investiert werden.   Zur weiteren Steigerung der Anziehungskraft des Nationalparks läuft bereits ein Sonderprogramm des Freistaats. Dabei werden unter anderem das Hans- Eisenmann-Haus und das Haus zur Wildnis inhaltlich auf den aktuellsten Stand gebracht und energetisch saniert. Zusätzlich werden die über 350 Kilometer markierten Wanderwege und etwa 200 Kilometer markierten Radwege ertüchtigt. Der Nationalpark zieht jährlich rund 1,3 Millionen Besucher an. Er ist Naturattraktion und Motor für die touristische Regionalentwicklung.
Förderung innovativer Kleinprojekte  NEUE ANTRAGSRUNDE FÜR REGIONALBUDGET   biz.n, MÜNCHEN, 30.10.2020. Eine digitale Mitfahrzentrale, ein mobiles Bienenhaus, ein Verkaufsautomat für regionale Produkte oder ein gemeinschaftliches Brotbackhaus: Solche kleinen Projekte sind wichtige Bausteine für eine attraktive, zukunftsorientierte und lebenswerte Region.   Gemeinden, die im Rahmen einer Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) zusammenarbeiten und solche oder andere innovative Kleinprojekte in ihrer Region verwirklichen wollen, können sich jetzt wieder für die Förderung eines Regionalbudgets bewerben. „Der ländliche Raum muss lebendige Heimat bleiben. Unsere ILE ist, wie die Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung und Flurneuordnung, konkret umgesetzte Stärkung des ländlichen Raumes“ sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Mit dem Regionalbudget unterstütze das Landwirtschaftsministerium eine engagierte ländliche Entwicklung, stärke die regionale Identität und helfe den kommunalen Allianzen, ihre Projekte rasch umzusetzen.   Die im vergangenen Jahr erstmals aufgelegte Förderung ist bereits zu einem Erfolgsmodell geworden: Für 82 der insgesamt 114 bayerischen ILE-Zusammenschlüsse wurden bereits mehr als sieben Millionen Euro bewilligt. Damit werden über 1.000 Projekte realisiert. „Ob zur Sicherung einer erreichbaren Grundversorgung, für attraktive und lebendige Ortskerne, zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder für die Digitalisierung: Diese Projekte leisten in den Gemeinden wertvolle Beiträge, um unsere ländlichen Räume noch attraktiver zu machen“, so die Ministerin.   Das Regionalbudget wird aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert. Die Höhe beträgt je ILE-Zusammenschluss höchstens 100.000 Euro, mit einem Eigenanteil von zehn Prozent. Laut Kaniber können damit Kleinprojekte, also Projekte mit Gesamtkosten bis maximal 20.000 Euro, mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent, höchstens 10.000 Euro, bezuschusst werden.   Das Regionalbudget für das Jahr 2021 muss bis 31. Dezember 2020 beim zuständigen Amt für Ländliche Entwicklung beantragt werden. Über die Förderung der einzelnen Kleinprojekte entscheiden die Gemeindeverbünde dann in eigener Verantwortung. Weiterführende Informationen zum Regionalbudget gibt es im Internet unter:  www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser. Hightech Agenda RUNDER TISCH QUANTENTECHNOLOGIE   biz.n/STMWI (PM 348/20), NEUMARKT/MÜNCHEN, 28. 10 2020.   „Ohne Tunneleffekt keine moderne Elektronik und kein Rastertunnelmikroskop, ohne stimulierte Emission von Photonen kein Laser im CD-Player oder als ultragenaues Maßband in der Forschung. So seltsam die Welt der Quanten auch erscheinen mag, ihre Phänomene und Effekte werden heute von uns im täglichen Leben und in der Forschung ganz selbstverständlich genutzt.“ so beschreibtr die Deutsche Physikalische Gesellschaft Bad Honnef in ihrem einleitenden Statement die Quantentechnik.  Ungeahnte Rechenpower, abhörsichere Kommunikation, hochpräzise Sensorik für die Medizin - die zweite Generation der Quantentechnologien verspricht all das. Neben einer Top-Position in der Forschung soll Bayern auch zu einem Spitzenstandort für die wirtschaftliche Umsetzung der Quantentechnologien werden.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Bayerns Unternehmen und Start-Ups sind bei der Erforschung der Quantentechnologien vorne mit dabei" Bei einem Runden Tisch mit Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU), Hubert Aiwanger (FW), Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) sowie Vertreterinnen und Vertretern von Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft wurde eine Roadmap für eine „QuantenTech Vision Bayern“ vereinbart. Damit soll die hervorragende Ausgangssituation bei der bayerischen Quantenforschung in industrielle Wertschöpfung umgesetzt werden. Bis Anfang 2021 werden fünf hochkarätig besetzte Arbeitsgruppen der Frage nachgehen, was ein attraktives Ökosystem für Forschung und Unternehmen im Bereich der Quantentechnologien ausmacht. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Quanten-Computing, Quanten-Software/Algorithmen, Quanten-Kommunikation, Quanten-Sensorik/Metrologie sowie grundlegende Technologien.   Digitalministerin Gerlach erklärte: „Bayern hat exzellente Voraussetzungen, weltweit einer der führenden Standorte für den Aufbau einer Quantenindustrie zu werden. Von der abhörsicheren Kommunikation bis zur exakten Geländevermessung – die Möglichkeiten der Quantentechnologie sind gigantisch. Jetzt kommt es darauf an, dass wir mit einer klugen Strategie das in Bayern schon vorhandene Knowhow in konkrete Wertschöpfung und Projekte umsetzen. Mit der ´QuantenTech Vision Bayern´ könnte dabei ein echter Quantensprung gelingen.“   Wissenschaftsminister Sibler bekräftigte: „Quantentechnik ist Zukunftstechnik – und unsere bayerischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln diese maßgeblich mit. Mit ihrer Leistung auf Weltniveau demonstrieren sie die Innovationskraft und Forschungsstärke des Technologiestandorts Bayern. Darauf können wir aufbauen und uns als international sichtbares Zentrum für Quantentechnologien und Quantencomputing etablieren. Das ist unsere Vision.“   Bayern investiert bereits im Rahmen seiner Hightech Agenda massiv in die Quantentechnologie. Im Bayerischen Staatshaushalt sind für die Jahre 2021 und 2022 je bis zu 60 Millionen Euro für die Förderung der Quantentechnologien vorgesehen.  Ansprechpartner Bayerisches Wirtschaftsministerium:  Aaron Gottardi, E.Mail: aaron.gottardi@stmwi.bayern.de  Bayerisches Wissenschaftsministerium:  Julia Graf, E.Mail: julia.graf@stmwk.bayern.de  Bayerisches Digitalministerium:  Hans Oberberger, E.Mail: hans.oberberger@stmd.bayern.de  Mehr Fach-Infos zum Thema auf: https://www.weltderphysik.de/gebiet/technik/quanten-technik/ Laptop und Lederhose:  Bis zu 300.000 Euro Förderung  für Heimatprojekte  mit Schwerpunkt  DIGITALISIERUNG HEIMAT und  REGIONALE  IDENTITÄT  Füracker: Erfolgreiche Förderung für Heimatprojekte wird ausgebaut - Neue Förderrichtlinie verbindet die Themen Digitalisierung, Heimat und Regionale Identität - Bis zu 300.000 Euro Förderung pro Projekt   biz.n/StMFH 239/20, MÜNCHEN, 03.12.2020. „Heimat bedeutet in Bayern seit jeher die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne, Laptop und Lederhose: Unsere Heimat leben und erleben wir nicht nur vor Ort, sondern gerade auch in der aktuellen Zeit digital. Jetzt, aber auch nach der Corona-Pandemie wird die Digitalisierung viele Lebensbereiche und unser Verständnis und Erleben von Heimat stark beeinflussen. Ich freue mich daher besonders, dass wir unsere erfolgreichen Projektförderungen ‚Regionale Identität‘ und ‚Heimat Digital‘ weiterführen und ausbauen“, sagt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.  „Das Heimatministerium unterstützt bereits seit 2019 sehr erfolgreich sowohl Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung als auch Projekte zur Stärkung regionaler Identität in Bayern“, so Füracker. In einer Fortentwicklung der bisherigen Heimat-Digital-Förderrichtlinie (HDFöR) werden beide Förderungen ab Januar 2021 zusammengeführt. Die überarbeitete Richtlinie unterstützt weiterhin innovative fachübergreifende Heimatprojekte mit Schwerpunkt Digitalisierung. Die Projekte können nun insbesondere der Stärkung der regionalen Identität dienen. Mit der weiterentwickelten Förderrichtlinie können so noch mehr Synergien in der Regionalentwicklung vor Ort genutzt werden. Für Förderinteressenten bietet die Richtlinie außerdem eine noch bessere Planungssicherheit in Hinblick auf die angestrebten Projekte.  Die Förderung richtet sich insbesondere an Bezirke, Landkreise und kreisfreie Städte, an Vereine und Stiftungen. Für die Umsetzung der Projekte können über einen Zeitraum von maximal drei Jahren bis zu 300 000 Euro pro Zuwendungsempfänger zur Verfügung gestellt werden. Der Fördersatz beträgt dabei zwischen 50 und 90 Prozent.   Ausführliche Informationen zu den Fördermodalitäten der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie (HDRFöR) finden Sie unter   www.regionen.bayern.de   Ansprechpartner:  Dr. Hellmut Fröhlich Bayerisches Staatsministerium der  Finanzen und für Heimat  Telefon: 0911 9823-3557 E-Mail: regionen(at)stmfh.bayern.de UNTERNEHMEN MÜSSEN HYGIENE-KONZEPTE UMSETZEN …zum Artikel >>>
Aiwanger: "Erfolgsbilanz für die Energiewende im Freistaat" biz.n/StMWI, MÜNCHEN, PM 18/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat dem Bayerischen Energiebeirat die Fortschritte in der Energiewende vorgestellt und mit den 75 Mitgliedern die Roadmap zu einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Energieversorgung im Freistaat diskutiert. „Wir sind im Ausbau der Erneuerbaren Energien gut vorangekommen und werden mit unserer innovativen Technologieförderung die Energiewende weiter beschleunigen, neue Arbeitsplätze schaffen und für Wertschöpfung sorgen“, erklärte der Staatsminister anlässlich der ersten Tagung des von ihm gegründeten Bayerischen Energiebeirats.     „Mit der Abarbeitung unserer Aufgaben, die wir uns selbst mit dem Bayerischen Aktionsprogramm Energie gestellt haben, sind wir gut vorangekommen“, bilanzierte Staatsminister Aiwanger:   Bayern ist mehr denn je ‚Sonnenland‘ Das bayerische Kontingent für Photovoltaik- Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünflächen wurde auf 200 pro Jahr ausgeweitet. In 2019 und 2020 konnte so insgesamt ein Plus von 800 Megawatt zusätzlicher Solarleistung installiert werden. Mit über 30.000 Anträgen wurde zudem das PV-Speicherprogramm zur flexiblen Nutzung von PV-Strom für Bürger erheblich erhöht. Zweiter Atem für die Windkraft „Für den Ausbau der Windenergie haben wir mit der Initiative AUFWIND und den Windkümmerern für 38 Kommunen eine breite Diskussion angestoßen, die zur Akzeptanz von Windkraftanlagen führen wird“, erklärte Aiwanger. Mit der Möglichkeit, Kommunen finanziell am Ertrag von Windrädern zu beteiligen sowie der Berücksichtigung von weniger windstarken Standorten hat der Freistaat wesentliche Forderungen im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert. Auch Biomasseheizwerke sind im Trend und mit 2,2 Millionen Euro so stark gefördert, wie nie zuvor.   Innovation ist Zukunft Der Etat des Bayerische Energieforschungsprogramms (EFP), das Technologien zur nicht-fossilen Energieversorgung unterstützt, betrug 2020 regulär 14 Millionen Euro und wurde über die Hightech-Agenda plus um 16,65 Millionen Euro erhöht. „Wir können und werden hier klotzen, und nicht kleckern“, so der Wirtschafts- und Energieminister.   H2O ist der künftige Energieträger Mit dem Bayerischen Wasserstoffbündnis, das bereits über 130 Mitglieder zählt, wird sich der Freistaat in Deutschland und in Europa als führende Wasserstoffregion etablieren. „Der Fokus liegt ganz klar auf der Wasserstofftechnologie, mit der wir im Rahmen der Bayerischen Wasserstoffstrategie Marktpotentiale erschließen und ausbauen wollen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für bundesweite und europäische Förderprojekte bewerben in der EU stehen viele Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung - werden von uns bestmöglich unterstützt, um Innovationscluster zu etablieren und zu stärken“, so Aiwanger.   Infrastruktur schaffen Als ersten Schritt für bayerische Programme hat das Wirtschaftsministerium die Förderung für 100 Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge bereits gestartet. Mit der Erforschung einer Elektrolyseanlage für die Kombination mit Wind-, Solar- oder Biomasseanlagen oder zur Entwicklung einer Brennstoffzelle für Lkws sollen die Position des Freistaats als Technologieführer gestärkt und Maßstäbe für eine klimafreundliche Energieerzeugung sowie -speicherung gesetzt werden.   Ungewöhnliches wagen Auch in anderen Bereichen sieht das Wirtschaftsministerium smarte Technologien als Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Mit der Förderung von neuartigen, röhrenförmigen Solarpaneelen zur Überbauen von Ackerflächen werden derzeit zwei geplanten EU-Agri-PV-Projekten in Bayern bei der Kombination von landwirtschaftlich genutzter Fläche mit gleichzeitiger Solarenergieerzeugung unterstützt.   Verwaltungen ertüchtigen Zur Unterstützung von Kommunen und Verbänden in der Energiewende wurde in Regensburg die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ins leben gerufen. LENK-Leiter Dr. Ulrich Buchhauser: „Die Verwaltungen können mit unserer Hilfe Projekte der Energiewende effizienter angehen.“ LENK dient auch als Anlaufstelle für Erfinder und als Inkubator für Ideen rund um das Thema Energiewende. LENK wird außerdem die zentrale Anlaufstelle für die angestrebte Klimaneutralität aller Einrichtungen der Staatsverwaltung bilden.   Dass Zwischenziele bereits erreicht und teils sogar übertroffen wurden, Roadmaps entwickelt und Strukturen geschaffen wurden, bringt Bayern auf eindeutigen Erfolgskurs. Aiwanger: „Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Bayern kein Widerspruch, sondern der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Freistaats als eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen weltweit.“ Foto Shell Hydrogen Zapfsäule: AUDI
FORSTMINISTERIN MICHAELA KANIBER UND JOSEF ZIEGLER, VERBANDS-CHEF DER WALDBESITZER IN BAYERN MACHEN UNSERE WÄLDER FIT FÜR DEN KLIMAWANDEL MÜNSING (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) biz.n/StMELF 55, 19. 03. 2021. Rund 80 Millionen Euro wird die Staatsregierung auch 2021 für den Aufbau klimafester Zukunftswälder zur Verfügung stellen. Die Mittel kommen Bayerns privaten und kommunalen Waldbesitzern zugute, die derzeit wieder Millionen junger, klimatoleranter Bäumchen in die Erde setzen. Bei einer gemeinsamen Pflanzaktion in der Nähe von Ammerland bei Münsing am Starnberger See haben sich Forstministerin Michaela Kaniber und der aus Schwandorf stammende Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbands, Josef Ziegler, am Freitag ein Bild vom laufenden Waldaufbau gemacht. „Unsere Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer arbeiten mit Hochdruck daran, die grüne Lunge Bayerns fit für die Zukunft zu machen. Das ist praktizierter Klimaschutz. Ich freue mich sehr, dass wir ihnen dabei auch künftig mit Fördermitteln auf Rekordniveau unter die Arme greifen können“, sagte die Ministerin im Vorfeld des Internationalen Tag des Waldes (21. März). „Unser Ministerium bemüht sich immer, die verfügbaren Förderprogramme so weit es geht an die unterschiedlichen örtlichen Voraussetzungen anzupassen, damit den Waldbesitzern überall unter die Arme gegriffen wird. Der Wald wird explizit auch immer vom Bayerischen Landtag unterstützt und die bereits im vergangenen Jahr bereitgestellten Mittel in der Höhe von 80 Millionen Euro können wir auch für heuer wieder zusagen.“ so die Ministerin. In diesem Zusammenhang dankte sie auch dem Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber für die immer gute Zusammenarbeit, wenn es um die Bereitstellung der erforderlichen Finanzen zur Unterstützung der Forstwirtschaft gehe. Die riesige Nachfrage nach staatlichen Zuschüssen für die Waldpflege im vergangenen Jahr zeigt, dass die attraktiven waldbaulichen Förderangebote ankommen: Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Anzahl der geförderten Maßnahmen in etwa verdreifacht werden. Der positive Trend wird sich der Ministerin zufolge in diesem Jahr fortsetzen. Auch deshalb, weil die Bayerische Forstverwaltung die Förderung rund um den Wald Anfang des Jahres nochmals verbessert hat: Es gibt höhere Zuschüsse für den Bau von Waldwegen und erstmals sind auch Holzlagerplätze förderfähig, um große Schadholzmengen künftig für den Markt besser zwischenlagern zu können. Zudem gibt es höhere Fördersätze und noch praxisnähere Fördermaßnahmen im Vertragsnaturschutzprogramm Wald, das in Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung freiwillige Naturschutzmaßnahmen im Wald bezuschusst. Zur Bekämpfung der Schäden durch den Borkenkäfer gibt die Bayerische Staatsregierung inzwischen zwölf Euro pro Festmeter für die Förderung insektizidfreier Methoden aus. Für besonders befallene Wälder wie z.B. den Schutzwald in Oberfranken, beträgt dieser Zuschuss sogar dreißig sowie in Hang und Steillagen bis zu 50 Euro pro Festmeter. Kaniber: „Das Wichtigste in der Förderung klimafreundlicher Wälder ist der Zusammenhalt zwischen Forstverwaltung und den rund 700.000 Waldbesitzern“, für deren Interessen sich der Bayerische Waldbesitzerverband (Präsident: Josef Ziegler) stark macht. „Dabei ist auch besonders wichtig, dass die Waldbesitzer gut motiviert sind, wie Familie Pfatzisch, welche die Waldwirtschaft aus Leidenschaft betreibt .“ Kaniber und Ziegler waren sich einig, dass die Mammutaufgabe Waldumbau nur im Schulterschluss aller Beteiligten zu meistern ist. Kontaktdaten der Försterinnen und Förster der Bayerischen Forstverwaltung für die kostenlose und gemeinwohlorientierte Beratung der Waldbesitzer finden sich unter www.försterfinder.de . Nützliche Infos für Waldinteressierte und Waldbesitzer sowie die Angebote der Bayerischen Forstverwaltung gibt es hier: www.waldbesitzer-portal.bayern.de
LANDWIRTSCHAFT, WÄLDER, WIESEN, FELDER,  FLÜSSE und SEEN FORSTMINISTERIUM  UND  WALDBESITZERVERBAND  MACHEN  WÄLDER  FIT FÜR DEN KLIMAWANDEL  Waldbesitzer treffen Ministerium und Forstamt zum Austausch über den Wald als Lebensraum in der Klimakrise.   Bild oben: Der Ammerländer Waldbauer Michael Pfatzisch (li.), der neben seiner Forstwirtschaft auch eine kleine Schreinerei betreibt, steht stellvertretend für die Begeisterung von 700.000 Waldbauern, die von Josef Ziegler (3.v.li.), dem Präsidenten des Bayerischen Waldbesitzerverbandes vertreten werden. Ministerin Michaela Kaniber ist ergriffen von der Leidenschaft der Familie Pfatzisch, und bedankt sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit. Rechts im Bild: Christian Webert, der Bereichsleiter Forsten im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Holzkirchen.  Bild Mitte: Josef Ziegler sticht das Loch für eine  Bepflanzung. Im Hintergrund Michael Pfatzisch, der die präsente Prominenz mit Nachschub versorgt.  Bild unten: Michaela Kaniber pflanzt ein Bäumchen als Symbol für die Klimafreundlichkeit des Waldes. Im Hintergrund: Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber (MdL), der für die Finanzen des Forstministeriums verantwortlich ist.  Die gesetzten Douglasien stammen ursprünglich aus dem US-Bundesstaat Oregon. Diese schattenfeste, immergrüne Fichtenart wächst schnell und kann ein Alter von 400 bis zu 1.400 Jahren und an der Basis einen Durchmesser von 4 Metern erreichen. In Europa wird sie maximal etwa 60m hoch.
biz.n/POL-PRÄS, REGENSBURG.  POLIZEIPRÄSIDENT NORBERT ZINK POL.-VIZEPRÄS. THOMAS SCHÖNIGER KRIMINALDIREKTOR ROBERT FUCHS  präsentieren positiven Sicherheitstrend 2020 - ein Ergebnis guter Polizeiarbeit in der Oberpfalz, aber „ein bisschen auch das Ergebnis von Corona“, meinte Polizeipräsident Norbert Zink bei der Vorstellungen des Polizeilichen Sicherheitsberichts für die Oberpfalz in Regensburg.   KD Robert Fuchs: „Im Jahr 2020 wurden insgesamt 6.668 Delikte der Straßenkriminalität zur Anzeige gebracht, was einen Rückgang um etwas mehr als 8 % darstellt. Damit ist die Straßenkriminalität auf den tiefsten Stand der letzten 10 Jahre gefallen!“.  Durch Drogenkonsum bedingt waren letztes Jahr 32 Todesfälle zu verzeichnen. Das ist zwar ein Rückgang von 8 Fällen zum Höchstwert 40 aus 2019, dennoch bedeutet dies, dass  32 Menschen im Alter zwischen 17 und 58 Jahren ihr Leben lassen. Der Fall des 17-jährigen jüngsten Opfers der Drogensucht ist dabei besonders tragisch, weil der Jugendliche zunächst LSD und Haschisch konsumiert hatte, sich dann, offensichtlich Wahnvorstellungen verfallend in ein Waldstück begab und trotz intensiver Suche erst nach Tagen nur noch tot geborgen werden konnte. Häufigste Todesdroge ist Heroin, sehr oft aber auch ein Mix oder jahrelanger Missbrauch verschiedenster Substanzen. Hinzu kommen schwer beherrschbare Suchtstoffe, wie der unsachgemäße Missbrauch von Medikamenten oder die Verwendung neuer psychoaktiver Stoffe, die irgendwo im Internet bestellt werden und deren Inhalte absolut nicht nachvollziehbar und oftmals brandgefährlich sind.   Die polizeilichen Bemühungen im Kampf gegen die Verbreitung von illegalen Suchtstoffen beruht im Wesentlichen auf Prävention, auf der Arbeit an Suchtkranken mit Netzwerkpartnern und in konsequenter Strafverfolgung. Drogendelikte insgesamt nahmen in der Oberpfalz ab, wobei der Rückgang um knapp über 10% auf 4.425 registrierte Fälle auch auf ein coronabedingt weniger öffentliches, angepasstes Beschaffungs- und Konsumverhalten zurückzuführen ist, was wiederum den Schluss nahelegt, dass es am Ende kaum zu weniger Konsum gekommen sein dürfte.  Ein Anstieg um 41,6% ist in dem sensiblen  Deliktsfeld der Sexualkriminalität mit insgesamt 892 Straftaten zu verzeichnen. Seit Einführung des Paragraphen 184 StGB werden z.B. anzügliches Betatschen nicht mehr als Beleidigungen sondern als Sexualstraftaten gewertet, ebenso das Fotografieren von Kindern in aufreizend geschlechtsbetonter Körperhaltung. Auch öffentlichkeitswirksame Taten (Silvesternacht in Köln) und eine vermehrte Präventions- und Aufklärungsarbeit führten zudem zu einer erhöhten Anzeigenbereitschaft. Der Anteil nichtdeutscher Verdächtiger hat hier mit 22 Prozent zwar einen deutlichen Anteil, liegt aber bei rückläufiger  Tendenz dennoch unter der allgemeinen Delinquenz von ausländischen Tatverdächtigen.   Beim Tatbestand ‚Verbotene Pornographie‘ musste ein Anstieg um 70% verzeichnet werden. Dabei waren 20% der Tatverdächtigen unter 14 Jahre jung, weitere 30 % waren zwischen 14 und 17 Jahren. Die Ursachen für diese bedenkliche Entwicklung sieht man in Sorglosigkeit, fehlendem Unrechtsbewusstsein, Gruppenzwang und auch mangelnder Aufsicht oder fehlendes Interesse der Erziehungsberechtigten. Darüber, dass hier gesamtgesellschaftlich noch viel geleistet werden muss, kann auch die erfreulich hohe, aber last not least trotzdem noch viel zu geringe Aufklärungsquote nicht hinwegtäuschen. Nicht zu vergessen ist in dem Zusammenhang die Dunkelziffer jener Fälle, die aus Scham, Angst oder anderen Abhängigkeitsverhältnissen nie ans Tageslicht kommen.  Ähnlich verhält es sich mit Delikten physischer und psychischer häuslicher Gewalt. 1491 Fälle gegenüber 1488 Fällen in 2019 sind auch hier nicht drei, sondern 1491 Fälle zu viel - in beinahe 40% aller (bekannt gewordene) Fälle waren zudem Kinder direkte Zeugen der erfolgten Gewaltausbrüche….  Wohnungseinbruchsdiebstähle, die meist mit traumatisierenden Empfindungen der Betroffenen einhergehen, haben im Vergleich zum Tiefststand von 2018 (251 Fälle) um 31 Falle zugenommen. Auch hier gilt sowohl für Privathaushalte als auch für Gewerbebetriebe wieder die kriminalpolizeiliche Empfehlung, mit baulichen Vorkehrungen an Türen und Fenstern sowie mit, den zu schützenden Werten angemessenen Wertbehältnissen, für entsprechenden Schutz und mit elektronischer Sicherungstechnik (Einbruchmelde- und Videoüberwachungstechnik) optimal für professionelle Alarmierung und damit Abschreckung vorzusorgen. Das gilt insbesondere dann, wenn Bargeld oder Wertgegenstände in Wohn- oder Gewerberäumen verbleiben müssen.  Sogenannte Ransomware-Angriffe, Botnet-Attacken oder CEO-Frauds, landläufig auch Fälle des Ausspähens von Daten, Computerbetrug und Erpressungen schädigten private Nutzer aber auch ganze Firmennetzwerke. Diese, unter dem Fachbegriff Cyber-Kriminalität zusammengefassten Delikte beschäftigten die Ermittlungsteams 2020 in 780 teils sehr komplexen Ermittlungsverfahren (2019: 960 mal). Der insgesamt sehr stark zunehmenden Cyber-Kriminalität kann nur mit einer wirkungsvollen Cyber-Sicherheit begegnet werden. Ein aktuelles Virenschutzprogramm, ein regelmäßiges Backup der Daten sowie ein sorgfältiger Umgang mit digitaler Korrespondenz müssen selbstverständlich sein. Die Gefahren – gerade für kritische Infrastrukturen – dürfen hier keinesfalls unterschätzt werden. Auch mit Blick auf die hohen Zahlen des Waren- und Warenkreditbetruges bittet die Polizei darum, Einkäufe im Netz ausschließlich auf vertrauenswürdigen Plattformen vorzunehmen.  Last not least kann nicht oft genug vor der perfiden Masche des Callcenter-Betrugs gewarnt werden. Im Jahresvergleich stieg diese Form der Kriminalität, die es speziell auf ältere Menschen abgesehen hat, von 635 Fällen 2019 auf 1537 Fälle 2020. Alleine mittels Schockanruf oder ‚Enkeltrick‘, der 125 mal zum Einsatz kam, wurden in 4 Fällen erfolgreich insgesamt 294 Tausend Euro erbeutet. In 744 Fällen gaben die Betrüger vor, Amtsträger zu sein. Der zur Anzeige gebrachte Gesamtschaden durch Callcenter Betrügereien beläuft sich alleine in der Oberpfalz auf mehr als 850 Tausend Euro. Die Erfolgsquote der Täter ist bei aller Prävention nach wie vor viel zu hoch - das Dunkelfeld mit der tatsächlichen Schadenshöhe dürfte aber noch deutlich höher liegen.   Während sich sogenannte Abholer bereits in den betroffenen Regionen des gewählten Nummernkreises aufhalten, loten die betrügerischen Anrufer/innen potentielle Opfer aus. Wenn es gelingt, die Angerufenen so zu täuschen, dass diese bereit sind, Bargeld oder Wertgegenstände zu übergeben, treten die Abholer in Aktion...  Polizeivizepräsident Thomas Schöniger verwies durchwegs sehr zufrieden auf die gute Arbeit der etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern für die Sicherheit von etwa 1,1 Millionen Oberpfälzern sorgten. „Wir haben im Jahresverlauf 2020 139.204 Einsätze bewältigt und damit erstmals seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Oberpfalz, also seit dem Jahr 2009, einen Rückgang der Einsatzzahlen erlebt. Im Vergleich zu 2019 wurden in der Einsatzzentrale über siebentausend Einsätze weniger registriert. Das bedeutet einen Einsatzrückgang von 4,86%. Dafür gilt mein besonderer Dank meinen Kolleginnen und Kollegen für ihren unermüdlichen Einsatz unter den coronabedingt außergewöhnlichen Bedingungen aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die zu unser aller Schutz die Regeln beachten.“  Die Oberpfalz schneidet mit einem Rückgang der verzeichneten Straftaten um 5,5% im Vergleich zum Vorjahr auch im bayernweiten Vergleich sehr gut ab. Nur 7,2% aller bayernweit erfassten Straftaten wurden in der Oberpfalz begangen, obwohl hier fast 8,5% der bayerischen Bevölkerung leben. (Grafik: Pol.-Präs. Oberpfalz, Quelle: Stat. Landesamt Bayern, Fürth)
Jetzt bewerben GESÜNDER, REGIONALER, NACHHALTIGER KOSTENLOSES COACHING FÜR KITA– und SCHULVERPFLEGUNG MÜNCHEN, biz.n/StMELF 066/21 Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Verpflegung nachhaltig verbessern wollen, können sich auch im kommenden Schuljahr 2021/2022 von einem externen Coach beraten lassen. Noch bis zum 21. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Coaching Kita- und Schulverpflegung, das für die Einrichtungen kostenfrei ist. „Die Kinder in unseren Kitas und Schulen sollen ein gesundes, regionales und nachhaltiges Essen bekommen, das ihnen schmeckt und auf das Sie sich jeden Tag freuen. Deshalb stellen wir auch im nächsten Schuljahr wieder erfahrene Coaches zur Verfügung, die dabei helfen, gemeinsam mit allen Verantwortlichen individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen“, sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber in München. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2010 haben bereits über 800 Kitas und Schulen teilgenommen und damit das Essen für ihre Kinder erfolgreich verbessert. In gemeinsamen Veranstaltungen und individuellen Treffen erhalten die Teilnehmer zum Beispiel Anregungen zur Speiseplangestaltung, zum Einkauf von regionalen und ökologischen Lebensmitteln oder auch zu einer gelungenen Kommunikation für mehr Wertschätzung. Die Teilnehmer profitieren nicht nur durch den fachlichen Input, es entsteht auch ein motivierendes Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Ablauf gibt es unter www.kita- schulverpflegung.bayern.de Foto: Beim gemeinsamen Erarbeiten eines Speiseplans, Tobias Haase / StMELF.
ÖKO-PRODUKTION IN BAYERN HAT SICH VERDOPPELT Michaela Kaniber will 30 Prozent Öko-Landbau bis 2030. MÜNCHEN, biz.n/StMELF 69-210421. Mit ihrem, im Jahr 2012 aufgelegten BioRegio- Landesprogramm hat das Landwirtschaftsministerium ein positives Umfeld für den Öko-Landbau in Bayern geschaffen. Aus einem ganzen Bündel von Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beratung, Forschung, Förderung und Vermarktung wurden nun die Veränderungen bei Öko-Flächen und in der Tierhaltung verglichen und monetär bewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In der Dekade 2010 bis 2020 stieg der Produktionswert im Öko-Landbau um 94 Prozent, hat sich also nahezu verdoppelt. Im Pflanzenbau, also beim Acker- und Futterbau, Gemüse- Obst- und Sonderkulturanbau stieg dieser sogar um 126 Prozent, in der Viehhaltung um 91 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern hat sich im gleichen Zeitraum um rund 190.000 Hektar auf etwa 385.000 Hektar Ende 2020 ebenfalls fast verdoppelt. Damit war der Ausbau und die Förderung des ökologischen Landbaus in Bayern durch das Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ außerordentlich erfolgreich - der Freistaat hat sein selbst gestecktes Ziel der Verdoppelung des Öko-Landbaus in den Jahren 2010 bis 2020 erreicht. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München dazu: „Bio aus unserer Heimat boomt und das freut mich. Weil damit wachsen auch Wertschätzung und Wertschöpfung bei unseren hochwertigen Produkten. Der Ausbauerfolg zeigt, dass das breite Maßnahmenpaket des ehrgeizigen bayerischen Landesprogramms zur Unterstützung des Öko-Landbaus in Bayern greift. Trotz der Skepsis vieler hat es zum Erfolg geführt“. Damit will sich Kaniber aber nicht zufriedengeben. Mit ihrem Landesprogramm „BioRegio 2030“ verfolgt sie ihr nächstes ambitioniertes Ziel: „Wir wollen erreichen, dass in Bayern bis Ende dieses Jahrzehnts 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden. Die erreichten Erfolge spornen uns an. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das mit unserem zum Ausbau des Öko-Markts weiterentwickelten Programm schaffen können“, so Michaela Kaniber.
VERFASSUNGSSCHUTZ-BERICHT 2020  in MÜNCHEN VORGESTELLT Foto: Bayer. Landesamt f. Verfassungsschutz München MÜNCHEN, biz.n/StMI 210419.   Minister Joachim Herrmann in seiner Ansprache zum Verfassungsschutzbericht 2020 im Münchener Odeon, dem Sitz des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration: „Der sogenannte Sturm auf den Reichstag im August vergangenen Jahres demonstrierte das Erstarken demokratieferner Strömungen im Grenzbereich zum Extremismus im Land. Seit mehreren Monaten sind zunehmende Spaltungstendenzen innerhalb der Gesellschaft zu beobachten, die von Verschwörungstheoretikern und auch von Extremisten und Demokratiefeinden befeuert werden, die im Schatten der Diskussionen über Sinn und Dauer der ergriffenen Pandemie-Maßnahmen immer heftiger Unzufriedene und Verunsicherte mit ihrer extremistischen und antidemokratischen Agitation infizieren und sich so gegen unsere rechtsstaatliche Ordnung insgesamt richten.   Das Grundrecht der Meinungsfreiheit gewährleistet jedem, sich zu jeglichem Thema eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Regierungskritik, Proteste gegen politische Vorhaben oder sogar radikale Ansichten sind dabei auszuhalten. Eine Grenze ist jedoch dann klar überschritten, wenn vom „Systemsturz“ fantasiert wird, wenn Antisemitismus und Rassismus verbreitet werden oder wenn zu schwersten Gewalttaten gegen staatliche Repräsentanten aufgerufen oder angestiftet wird. Derartige Auswüchse kann und wird der Rechtsstaat nicht tolerieren!   Niemand wird beobachtet, weil er eine kontroverse Meinung vertritt. Das ist nicht Ziel und Aufgabe des Verfassungsschutzes. Die Aufmerksamkeit des Verfassungsschutzes ziehen nur jene auf sich, die zu entsprechenden Handlungen gegen staatliche Einrichtungen oder Repräsentanten und demokratisch gewählte Entscheidungsträger und wegen ihrer Funktion als Amts- oder Mandatsträger aufrufen und bei denen gegen die Funktionsfähigkeit des Staates gerichtete sicherheitsgefährdende Bestrebungen nachweisbar sind. Wer z.B. dazu aufruft, in Berlin mit Plakaten zu demonstrieren, fällt deswegen nicht unter Beobachtung. Anders aber, wenn er dazu aufruft, den Bundestag zu stürmen und die dortigen Abgeordneten tätlich anzugreifen.“   Zudem dankte der Minister dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz Dr. Burkhard Körner und seinen Mitarbeiter/innen für deren großartigen Einsatz im Dienste unseres Rechtsstaats. Die Gesamtzahl rechtsextremer Straftaten stieg im vergangenen Jahr von 2.103 im Jahr 2019 auf 2.455 in 2020 wobei die darin enthaltene Gewaltbereitschaft um traurige 33% und die der Volksverhetzungsdelikte um 35% zunahm und so eine deutliche Zunahme der Agressivität dokumentiert.   Aus der Reichsbürgerszene 2020 werden nach einem vorübergehenden Rückgang des Personenpotentials im Jahr 2019 wieder deutlich steigende Anhän-gerzahlen beobachtet. 433 waffenrechtliche Erlaubnisse wurden zurückgezogen und in dem Zusammenhang 840 Waffen abgegeben.  Auch linksextremistische Gewalttaten nahmen gegenüber dem Vorjahr  um 32% zu. Darunter fallen 32 gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, die Manipulation von Polizeifahrzeugen, brandgefährliche Anschläge auf 5G-Mobilfunkmasten und auch Stromverteiler ebenso wie offene Aufrufe zur Gewalt gegen missliebige Personen, Polizeibeamte und auch Medienvertreter.  Neben verschiedenen politisch motivierten Trittbrettfahrern der gewaltbereiten Bekämpfung von Coronamaßnahmen stellen laut Verfassungsschutz sowohl der offen radikale Islamismus eines IS wie zunehmend auch die, nur nach außen hin unter moderatem und dialogbereitem Deckmantel agierende Muslimbruderschaft eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar.   Mit dem unbeirrtes Ziel einer Abschaffung der demokratischen Gesellschaftsordnung zugunsten der Errichtung eines islamischen Gottesstaates setzt man gewaltfrei auf schleichende Indoktrination und macht sich zum Opfer des Westens, der dem Islam gegenüber grundsätzlich feindlich gestimmt sei.   So soll eine Entfremdung der muslimischen Community von der Mehrheitsgesellschaft erreicht und demokratischen Integrationsbemühungen entgegen gewirkt werden.   Zusammenfassend erklärt Minister Herrmann: „Die Corona-Pandemie lenkt wie ein Brennglas die Aufmerksamkeit auf in der Gesellschaft vorhandene Bruchlinien. Die temporären Einschränkungen werden vom Großteil der Bevölkerung als erforderlich und angemessen akzeptiert. In Teilen der Bevölkerung bildet aber die kontroverse Diskussion über sie auch einen Nährboden für sicherheitsgefährdende demokratiefeindliche Einstellungen und Bestrebungen. Das Aufeinandertreffen mit bereits vorhandenen extremistischen Strömungen führt zu einer Gemengelage, die mittelfristig zu einer ernsthaften Gefahr für unsere Demokratie werden kann.“ „In einer Zeit, in der die Bedrohungen unserer Demokratie vielfältiger werden, mutet die von Parteien der politischen Ränder erhobene Forderung nach einer Abschaffung des Verfassungsschutzes deshalb geradezu absurd an. Wer das ernsthaft zur Diskussion stellt, offenbart, wes Geistes Kind er wirklich ist: nämlich, dass er mit dem Schutz der Demokratie nicht allzu viel im Sinn hat.“   „Die Aufgabe des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz als Frühwarnsystem der Demokratie ist darum heute wichtiger als jemals zuvor.“ so der Minister abschließend.
BERATUNGSSTELLE für ENERGIEEFFIZIENZ UND NACHHALTIGKEIT ERWEITERT IHR ANGEBOT GLAUBER UND SCHREYER WOLLEN KLIMAANPASSUNG AN GEBÄUDEN UND FREIFLÄCHEN FÖRDERN MÜNCHEN, biz.n/StMUV 48-210421. Der Klimawandel ist insbesondere in unseren Städten bereits deutlich spürbar. Die Stadtentwicklung der Zukunft muss Antworten auf Starkregenereignisse, Hochwasser, Hitze- und Trockenperioden geben. Dazu gehören neben energieeffizienten, ressourcenschonenden und klimaresilienten Gebäuden auch multifunktionale Freiflächen oder wassersensible grüne Dächer und Fassaden. Um klimaangepasstes Planen und Bauen in Bayern weiter voranzubringen, unterstützen Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und Bauministerin Kerstin Schreyer die Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit (BEN) der Bayerischen Architektenkammer. Glauber betonte dazu in München: "Der Klimawandel verändert auch das Leben in unseren Siedlungen. Die Sommer werden heißer und trockener. Deshalb brauchen wir Konzepte für mehr grüne und blaue Infrastruktur in den Städten und Gemeinden der Zukunft. Wir müssen Themen wie Verdunstung, Verschattung, Freiflächen, begrünte Dächer und Fassaden verstärkt in den Blick nehmen und das Wasser in unseren Städten halten wie in einem Schwamm. Klimaangepasstes und ressourcenschonendes Planen und Bauen müssen zum Standard werden. Wir brauchen dafür einen ganzen Instrumentenkasten – von natürlichen Klimaanlagen, blauen Adern und Regenwasserspeichern bis hin zu multifunktionalen Grünflächen. Die Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit macht diese zukunftsweisenden Lösungen bekannt und hilft bei der praktischen Umsetzung." Die BEN ist 2016 mit finanzieller Unterstützung der damaligen Obersten Baubehörde, dem heutigen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, eingerichtet worden. Ab sofort steigt das Bayerische Umweltministerium mit Mitteln aus der Umweltinitiative Stadt.Klima.Natur zur Hälfte in die Förderung der Beratungsstelle ein.   Die BEN bietet eine unabhängige, produkt-, anbieter- und dienstleistungsneutrale Beratung, die durch jeden in Anspruch genommen werden kann. Die Beratungsstellen sind in München und Nürnberg. Zusätzlich ist auch eine Online-Beratung möglich. Die Erstberatung ist kostenfrei. Die Beratungsstelle BEN ist erreichbar unter +49 89 139880-88 oder ben@byak.de.   Weitere Informationen zur Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung finden Sie auch hier: www.byak-ben.de
Materialmangel trifft nun auch Baubranche  Erheblichen Engpässe bei Materialversorgung MÜNCHEN, biz.n/ifo, 07.05.2021 - Dass die Krise zu teils erheblichen Engpässen in der Materialversorgung geführt hat geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. „Das ist ein beispielloser Engpass seit 1991. Offenbar ist es im April dadurch zumindest vorübergehend zu einer Beeinträchtigung in der Bautätigkeit gekommen“, sagt Felix Leiss, Umfrageexperte beim ifo Institut. Im Hochbau berichteten im April 23,9 Prozent der Firmen, sie hätten Probleme, rechtzeitig Baustoffe zu beschaffen. Im März waren es noch 5,6 Prozent gewesen. Auch im Tiefbau hat sich die Knappheit im April deutlich verschärft, auf 11,5 Prozent von 2,9 Prozent im März. „Das Material ist an vielen Stellen knapp, hört man aus der Branche. So sind Preise durch Lieferschwierigkeiten in mehreren Märkten gleichzeitig gestiegen: z.B. beim Baustahl, Bauholz und bei Kunststoffen – etwa Dämmstoffen und Folien“, sagt Ludwig Dorffmeister, Experte für die Baubranche am ifo Institut. Es sei zu vermuten, dass Kapazitäten wegen Corona heruntergefahren wurden und die Nachfrage dann schneller angezogen ist, als erwartet. Auch Sonderfaktoren bei der Produktion könnten eine Rolle gespielt haben, zum Beispiel der Wintereinbruch in den USA, der die Holzproduktion, Weiterverarbeitung und Transport verzögert hat.
NÜRNBERG, biz.n/StMFH, 14.05.2021 „Es ist noch ein längerer Weg zurück zum Vorkrisenniveau. Bayerns kluge Politik, Investitionen auf höchstem Niveau und effiziente Maßnahmen wirken aber: Laut aktueller Schätzung wird der Rückgang der Steuereinnahmen für Bayern in 2021 um rund 1,1 Milliarden Euro geringer ausfallen, als noch bei der November-Schätzung 2020 erwartet. Dennoch liegen wir für 2021 immer noch rund 3 Milliarden Euro unter dem letzten Schätzergebnis vor der Krise“, kommentierte der bayerische Finanzminister Albert Füracker das für Bayern regionalisierte Ergebnis des Arbeitskreises Steuerschätzung vom 12. Mai 2021. „Auch für die Folgejahre prognostizieren die Steuerschätzer zumindest ein Ende des Abwärtstrends. Unser Weg „Investieren statt blindes Sparen“ ist richtig und erfolgreich. Wir setzen weiter auf erfolgreiche Zukunftsinvestitionen für eine bestmögliche Krisenbewältigung!“, betonte Füracker. Die Steuerschätzer stützen das im Vergleich zur letzten Schätzung im November 2020 etwas geringere Defizit darauf, dass zum einen der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 nicht so hoch wie zunächst befürchtet ausgefallen ist. Zum anderen wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft die corona-bedingten Verluste spätestens im Jahr 2022 wieder aufholen kann.   Für das Jahr 2022 vermindert sich der Steuerausfall leicht um 0,8 Mrd. € im Vergleich zur letzten Steuerschätzung. Die Steuereinnahmen für Bayern befinden sich damit in stabiler Seitwärtsbewegung auf noch zu niedrigem Niveau. Sie werden im Zeitraum von 2021 bis 2022 gegenüber den Prognosen vor der Krise mit einem Minus von insgesamt 5,3 Mrd. € immer noch deutlich zurückbleiben.   Das Schätzergebnis der Mai-Steuerschätzung 2021 findet Eingang in die gerade angelaufene Konzeption des Haushalts 2022 durch die Bayerische Staatsregierung. Aufgrund der weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten zum Fortgang der Krise wird auch für 2022 ein Einjahreshaushalt vorgelegt werden. „Seriöse Planung ist die Kernessenz bayerischer Finanzpolitik. Wir sollten nicht mit Einnahmeprognosen kalkulieren, die mit großen Unsicherheiten behaftet sind“, stellte Füracker klar. „Bayern ist das Land des soliden Haushalts aber bereits jetzt ist klar: Die Krise wird uns noch länger fordern – eine Schuldenaufnahme im Haushalt 2022 aufgrund der Corona-Pandemie wird leider erneut nötig sein.“ Die Beurteilung Bayerns durch die Rating-Agentur Standard and Poor’s als einziges Bundesland mit einem stabilen Ausblick gibt jedoch berechtigten Anlass, den Optimismus des bayerischen Ministers aus der Oberpfalz zu teilen.
MÜNCHEN, biz.n/StMWI, PM 91/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger setzt sich dafür ein, dass Kommunen am Betrieb von PV-Freiflächenanlagen beteiligt werden. Damit soll die Akzeptanz dieser Erneuerbaren- Energien-Anlagen erhalten werden: „Wir müssen auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bei der Energiewende mitnehmen“, erklärte der Staatsminister in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.   Mit dem EEG 2021 können, wie von Bayern lange gefordert, Kommunen am Betrieb von Windenergieanlagen beteiligt werden. „Das ist ein Meilenstein für Akzeptanz“, erklärte Aiwanger. Dies müsse jetzt auch für PV-Freiflächenanlagen umgesetzt werden. Prinzipiell hat das neue EEG auch hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Dazu muss das Bundeswirtschaftsministerium aber eine entsprechende Verordnung erlassen. Verschiedene Solar- und Umweltverbände und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sprechen sich ebenfalls für den Erlass der Verordnung aus.   „Wir müssen die Kommunen und die Bevölkerung vor Ort an PV-Freiflächen-anlagen teilhaben lassen, um die Akzeptanz für solche Anlagen zu fördern. Diese Akzeptanz ist ganz wesentlich für das Gelingen der Energiewende“, so der Staatsminister. Foto: © StMWi/E. Neureuther
ANZEIGE ANZEIGE ANZEIGE
NEUMARKT, biz.n | StMFH 0610-098/21. Finanzminister übergibt Förderbescheide Investition in die Zukunft „3,6 Millionen Euro für modernes Lehren und Lernen: Mit Unterstützung des Freistaats kann der Landkreis Neumarkt i.d.OPf. gleich in zwei seiner Schulen investieren! Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten mit den umfangreichen Baumaßnahmen am Sonderpädagogischen Förderzentrum und am Ostendorfer-Gymnasium die Möglichkeit eines wohnortnahen Schulbesuchs. In einem modernen und attraktiven Schulumfeld kann Inklusion gelebt werden – das sind Investitionen in unsere Zukunft“, sagte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) bei der Übergabe der beiden Förderbescheide an den Landrat des Landkreises Neumarkt i.d.OPf., Willibald Gailler. „Dank staatlicher Investitionsförderung können die Gebäude für öffentliche Schulen und Kindertageseinrichtungen im notwendigen Umfang gebaut und bereitgestellt werden. Trotz Krise haben wir die Mittel zur Förderung des kommunalen Hochbaus in 2021 um weitere 50 Millionen Euro auf 650 Millionen Euro auf ein neues Höchstniveau aufgestockt. Der Freistaat zeigt damit in aller Deutlichkeit, dass er verlässlicher Partner seiner Kommunen ist!“, so Füracker. Die Fördermittel für den kommunalen Hochbau sind Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs, der im Jahr 2021 über 10,3 Milliarden Euro aufweist. Landkreischef Willibald Gailler (CSU) zeigte sich begeistert: „Hier entsteht mit einer sehr guten Unterstützung des Staates auf einem hervorragend gelegenen Areal ein bayernweit wohl einmaliges schulisches Modellprojekt für eine gelungene Inklusion.“ In Neumarkt i.d.OPf. wird das Sonderpädagogische Förderzentrum neu gebaut und der sog. B-Bau des Ostendorfer-Gymnasiums generalsaniert. Zudem werden Räume für die offene Ganztagsschule geschaffen. Bei den übergebenen Förderbescheiden handelt es sich um Teilbewilligungsbeträge. Die Hochbaumaßnahmen werden insgesamt mit rund 9,6 Millionen Euro gefördert.
MÜNCHEN, biz-n|StMELF, 0609-106/21 Sarah Jäger, Bayerns erste Bierkönigin aus der Oberpfalz gibt Ministerin Kaniber ein Stelldichein in München. Einer ihrer ersten offiziellen Termine führte die neue Bayerische Bierkönigin Sarah Jäger ins Landwirtschaftsministerium zu Staatsministerin Michaela Kaniber (CSU), die auch für die Brauwirtschaft zuständig ist. Die Ministerin gratulierte der 31-Jährigen aus Schwandorf, die als Assistentin der Geschäftsführung bei der Schloßbrauerei Naabeck (Inhaber Wolfgang Rasel) tätig ist, herzlich zur Wahl und wünschte ihr eine erfolgreiche Amtszeit. „Als Bayerische Bierkönigin sind Sie jetzt im In- und Ausland die sympathische Persönlichkeit und Werbeträgerin für unser weltberühmtes bayerisches Bier, die bayerische Brauwirtschaft und das ganze Bierland Bayern. Dies ist eine sehr verantwortungsvolle, aber auch sehr spannende und erlebnisreiche Aufgabe. Gerade nach der Pandemie freuen sich die Menschen wieder auf exzellentes Bier und bayerische Geselligkeit“, sagte die Ministerin. Die 11. Bayerische Bierkönigin Sarah Jäger löste ihre Vorgängerin Vroni Ettstaller ab und ist die erste Bierkönigin aus der Oberpfalz. Sie hatte sich beim Finale im Mai gegen fünf Mitbewerberinnen durchgesetzt und wird bis zum Mai 2022 amtieren. Bei den zahlreichen nun anfallenden Terminen rührt sie die Werbetrommel für den bayerischen Gerstensaft. „Bayerisches Bier ist ein Aushängeschild für das Spezialitätenland Bayern und genießt dank seiner riesigen Vielfalt und Spitzenqualität weltweit einen hervorragenden Ruf“, so die Ministerin. Die mehr als 650 Braustätten im Freistaat produzieren rund 40 verschiedene Biersorten und 4.000 oft regionaltypische Markenspezialitäten. Im Bild: „Ein Prost auf eine erfolgreiche Amtszeit“: Ministerin Michaela Kaniber und die neue Bierkönigin Sarah Jäger.
Königlicher Antrittsbesuch im Ministerium
ANZEIGE