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Ob ‚Enkeltrick‘, Auftritt als falsche Polizeibeamte - immer wieder kommt es auch im Landkreis Neumarkt zu Trickbetrügereien, die teilweise von äußerst professionell vorgehenden Banden durchgeführt werden. Die Kriminalpolizei gibt dazu hilfreiche Tipps, wie man sich am besten davor schützen kann. Die gut organisierten Gruppen nutzen mit verschiedenen Methoden Ängste, insbesondere älterer Menschen aus, täuschen Notlagen innerhalb des Familienverhältnisses vor, oder geben sich oft auch als Amtspersonen aus. Ziel aller Spielarten des Vorgehens ist aber immer, sich an den meist lebensälteren Menschen zu bereichern. Dabei konzentrieren sich die Täter in der Regel auf bestimmte Orte, rufen ein Vielzahl von Personen, insbesondere mit Einträgen älterer Vornamen in Telefonbüchern an, bis sie ein gewinnversprechendes Opfer ausfindig gemacht haben und schließlich ein bereitstehender Geldabholer aktiv wird. Die Polizei rät Angehörigen: Sprechen Sie mit lebensälteren Verwandten und klären Sie diese über die miesen Tricks der Betrüger auf. Hinterlassen Sie eine gute Erreichbarkeit, damit sich Ihre Eltern, Onkel und Tanten oder Bekannte bei solchen Anrufen immer bei Ihnen rückversichern können. Raten Sie dazu, keine größeren Bargeldsummen oder Wertgegenstände im Haus aufzubewahren, keine großen Geldbeträge bei der Bank in bar abzuholen – weisen Sie auf andere Zahlungswege bei berechtigten Forderungen hin. Die Polizei rät Angerufenen: Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse. Kennen sie den Anrufer nicht – raten Sie nicht wer dran ist – legen Sie auf. Rufen sie „echte“ Verwandte oder die „echte“ Polizei nur unter einer Rufnummer zurück, die sie selbst herausgesucht haben oder Ihnen bekannt ist. Stehen Unbekannte vor Ihrer Haustür rufen Sie Nachbarn oder Personen Ihres Vertrauens dazu. Händigen Sie Fremden kein Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände aus. Haben Sie einen derartigen Anruf erhalten, rufen Sie die 110 an! Bundesweit gelang es aufmerksamen Bankmitarbeitern immer wieder, solche Taten zu verhindern, so auch im März und Mai dieses Jahres im Landkreis Regensburg. In beiden Fällen beabsichtigten lebensältere Damen ungewöhnlich hohe Summen, teils alle Ersparnisse, abzuheben. Die Angestellten der Geldinstitute haben richtig reagiert, die Kunden mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl befragt und weitere Abklärungen veranlasst – die letztlich hohe Vermögensschäden verhindert haben. Daher möchte die Polizei auch weitere Mitarbeiter von Geldinstituten und Banken sensibilisieren: Wenn Kunden eine ungewöhnlich hohe Geldabhebung wünschen, die teilweise oder fast das gesamte Vermögen umfasst, sollten Sie hellhörig werden und sich folgende Fragen stellen: Die Polizei rät Bank-Mitarbeitern: Sind solche Abhebungen für den Kunden außergewöhnlich? Will der Kunde rasch einen Kredit? Braucht der Kunde das Geld sofort? Hat der Kunde einen älter klingenden Vornamen? Ist der Verwendungszweck unklar oder gar widersprüchlich? Gibt es Hinweise, dass der Kunde nichts über den Zweck der Abhebung sagen darf? Wird der Kunde von einer jüngeren Person begleitet/beobachtet? Bankmitarbeiter genießen gerade bei älteren Menschen besonderes Vertrauen. Sollten also einige dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, können mit dem richtigen Verhalten ältere Mitmenschen vor dieser Betrugsform geschützt werden: Sprechen Sie mit dem Kunden: Versuchen Sie persönlichen Kontakt herzustellen, fragen Sie nach dem Verwendungszweck des Geldes. Fragen Sie nach dem „Enkeltrick“ oder dem Phänomen „falscher Polizeibeamter“: Erkundigen Sie sich, ob der Senior diese Betrugsform kennt. Vermitteln Sie Sicherheit: Bitten Sie Ihren Kunden für das Gespräch und die Auszahlung in einen separaten Raum. Empfehlen Sie eine sichere Zahlungsform. Machen Sie deutlich, dass Barzahlungen ein Hinweis auf einen Betrug sein können. Bieten Sie an, von der Bank aus, bei Bezugspersonen (Nachbarn, Freunden) oder Verwandten anzurufen. Wichtig: Nie unter der vom vermeintlichen Enkel angegebenen Nummer anrufen, sondern eine dem Opfer vorher bekannte Telefonnummer wählen. Auch ein Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle ist hilfreich. Bei verdächtigen Wahrnehmungen oder dem Verdacht eines möglichen Betrugs rufen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110 an.
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Aiwanger: "Erfolgsbilanz für die Energiewende im Freistaat" biz.n/StMWI, MÜNCHEN, PM 18/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat dem Bayerischen Energiebeirat die Fortschritte in der Energiewende vorgestellt und mit den 75 Mitgliedern die Roadmap zu einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Energieversorgung im Freistaat diskutiert. „Wir sind im Ausbau der Erneuerbaren Energien gut vorangekommen und werden mit unserer innovativen Technologieförderung die Energiewende weiter beschleunigen, neue Arbeitsplätze schaffen und für Wertschöpfung sorgen“, erklärte der Staatsminister anlässlich der ersten Tagung des von ihm gegründeten Bayerischen Energiebeirats.     „Mit der Abarbeitung unserer Aufgaben, die wir uns selbst mit dem Bayerischen Aktionsprogramm Energie gestellt haben, sind wir gut vorangekommen“, bilanzierte Staatsminister Aiwanger:   Bayern ist mehr denn je ‚Sonnenland‘ Das bayerische Kontingent für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünflächen wurde auf 200 pro Jahr ausgeweitet. In 2019 und 2020 konnte so insgesamt ein Plus von 800 Megawatt zusätzlicher Solarleistung installiert werden. Mit über 30.000 Anträgen wurde zudem das PV-Speicherprogramm zur flexiblen Nutzung von PV-Strom für Bürger erheblich erhöht. Zweiter Atem für die Windkraft „Für den Ausbau der Windenergie haben wir mit der Initiative AUFWIND und den Windkümmerern für 38 Kommunen eine breite Diskussion angestoßen, die zur Akzeptanz von Windkraftanlagen führen wird“, erklärte Aiwanger. Mit der Möglichkeit, Kommunen finanziell am Ertrag von Windrädern zu beteiligen sowie der Berücksichtigung von weniger windstarken Standorten hat der Freistaat wesentliche Forderungen im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert. Auch Biomasseheizwerke sind im Trend und mit 2,2 Millionen Euro so stark gefördert, wie nie zuvor.   Innovation ist Zukunft Der Etat des Bayerische Energieforschungsprogramms (EFP), das Technologien zur nicht- fossilen Energieversorgung unterstützt, betrug 2020 regulär 14 Millionen Euro und wurde über die Hightech-Agenda plus um 16,65 Millionen Euro erhöht. „Wir können und werden hier klotzen, und nicht kleckern“, so der Wirtschafts- und Energieminister.   H2O ist der künftige Energieträger Mit dem Bayerischen Wasserstoffbündnis, das bereits über 130 Mitglieder zählt, wird sich der Freistaat in Deutschland und in Europa als führende Wasserstoffregion etablieren. „Der Fokus liegt ganz klar auf der Wasserstofftechnologie, mit der wir im Rahmen der Bayerischen Wasserstoffstrategie Marktpotentiale erschließen und ausbauen wollen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für bundesweite und europäische Förderprojekte bewerben in der EU stehen viele Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung - werden von uns bestmöglich unterstützt, um Innovationscluster zu etablieren und zu stärken“, so Aiwanger.   Infrastruktur schaffen Als ersten Schritt für bayerische Programme hat das Wirtschaftsministerium die Förderung für 100 Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge bereits gestartet. Mit der Erforschung einer Elektrolyseanlage für die Kombination mit Wind-, Solar- oder Biomasseanlagen oder zur Entwicklung einer Brennstoffzelle für Lkws sollen die Position des Freistaats als Technologieführer gestärkt und Maßstäbe für eine klimafreundliche Energieerzeugung sowie -speicherung gesetzt werden.   Ungewöhnliches wagen Auch in anderen Bereichen sieht das Wirtschaftsministerium smarte Technologien als Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Mit der Förderung von neuartigen, röhrenförmigen Solarpaneelen zur Überbauen von Ackerflächen werden derzeit zwei geplanten EU-Agri-PV-Projekten in Bayern bei der Kombination von landwirtschaftlich genutzter Fläche mit gleichzeitiger Solarenergieerzeugung unterstützt.   Verwaltungen ertüchtigen Zur Unterstützung von Kommunen und Verbänden in der Energiewende wurde in Regensburg die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ins leben gerufen. LENK-Leiter Dr. Ulrich Buchhauser: „Die Verwaltungen können mit unserer Hilfe Projekte der Energiewende effizienter angehen.“ LENK dient auch als Anlaufstelle für Erfinder und als Inkubator für Ideen rund um das Thema Energiewende. LENK wird außerdem die zentrale Anlaufstelle für die angestrebte Klimaneutralität aller Einrichtungen der Staatsverwaltung bilden.   Dass Zwischenziele bereits erreicht und teils sogar übertroffen wurden, Roadmaps entwickelt und Strukturen geschaffen wurden, bringt Bayern auf eindeutigen Erfolgskurs. Aiwanger: „Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Bayern kein Widerspruch, sondern der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Freistaats als eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen weltweit.“ Foto Shell Hydrogen Zapfsäule: AUDI
Jetzt bewerben GESÜNDER, REGIONALER, NACHHALTIGER KOSTENLOSES COACHING FÜR KITA– und SCHULVERPFLEGUNG MÜNCHEN, biz.n/StMELF 066/21 Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Verpflegung nachhaltig verbessern wollen, können sich auch im kommenden Schuljahr 2021/2022 von einem externen Coach beraten lassen. Noch bis zum 21. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Coaching Kita- und Schulverpflegung, das für die Einrichtungen kostenfrei ist. „Die Kinder in unseren Kitas und Schulen sollen ein gesundes, regionales und nachhaltiges Essen bekommen, das ihnen schmeckt und auf das Sie sich jeden Tag freuen. Deshalb stellen wir auch im nächsten Schuljahr wieder erfahrene Coaches zur Verfügung, die dabei helfen, gemeinsam mit allen Verantwortlichen individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen“, sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber in München. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2010 haben bereits über 800 Kitas und Schulen teilgenommen und damit das Essen für ihre Kinder erfolgreich verbessert. In gemeinsamen Veranstaltungen und individuellen Treffen erhalten die Teilnehmer zum Beispiel Anregungen zur Speiseplangestaltung, zum Einkauf von regionalen und ökologischen Lebensmitteln oder auch zu einer gelungenen Kommunikation für mehr Wertschätzung. Die Teilnehmer profitieren nicht nur durch den fachlichen Input, es entsteht auch ein motivierendes Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Ablauf gibt es unter www.kita-schulverpflegung.bayern.de Foto: Beim gemeinsamen Erarbeiten eines Speiseplans, Tobias Haase / StMELF.
ÖKO-PRODUKTION IN BAYERN HAT SICH VERDOPPELT Michaela Kaniber will 30 Prozent Öko-Landbau bis 2030. MÜNCHEN, biz.n/StMELF 69-210421. Mit ihrem, im Jahr 2012 aufgelegten BioRegio-Landesprogramm hat das Landwirtschaftsministerium ein positives Umfeld für den Öko-Landbau in Bayern geschaffen. Aus einem ganzen Bündel von Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beratung, Forschung, Förderung und Vermarktung wurden nun die Veränderungen bei Öko-Flächen und in der Tierhaltung verglichen und monetär bewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In der Dekade 2010 bis 2020 stieg der Produktionswert im Öko- Landbau um 94 Prozent, hat sich also nahezu verdoppelt. Im Pflanzenbau, also beim Acker- und Futterbau, Gemüse- Obst- und Sonderkulturanbau stieg dieser sogar um 126 Prozent, in der Viehhaltung um 91 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern hat sich im gleichen Zeitraum um rund 190.000 Hektar auf etwa 385.000 Hektar Ende 2020 ebenfalls fast verdoppelt. Damit war der Ausbau und die Förderung des ökologischen Landbaus in Bayern durch das Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ außerordentlich erfolgreich - der Freistaat hat sein selbst gestecktes Ziel der Verdoppelung des Öko-Landbaus in den Jahren 2010 bis 2020 erreicht. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München dazu: „Bio aus unserer Heimat boomt und das freut mich. Weil damit wachsen auch Wertschätzung und Wertschöpfung bei unseren hochwertigen Produkten. Der Ausbauerfolg zeigt, dass das breite Maßnahmenpaket des ehrgeizigen bayerischen Landesprogramms zur Unterstützung des Öko-Landbaus in Bayern greift. Trotz der Skepsis vieler hat es zum Erfolg geführt“. Damit will sich Kaniber aber nicht zufriedengeben. Mit ihrem Landesprogramm „BioRegio 2030“ verfolgt sie ihr nächstes ambitioniertes Ziel: „Wir wollen erreichen, dass in Bayern bis Ende dieses Jahrzehnts 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden. Die erreichten Erfolge spornen uns an. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das mit unserem zum Ausbau des Öko-Markts weiterentwickelten Programm schaffen können“, so Michaela Kaniber.
NÜRNBERG, biz.n/StMFH, 14.05.2021 „Es ist noch ein längerer Weg zurück zum Vorkrisenniveau. Bayerns kluge Politik, Investitionen auf höchstem Niveau und effiziente Maßnahmen wirken aber: Laut aktueller Schätzung wird der Rückgang der Steuereinnahmen für Bayern in 2021 um rund 1,1 Milliarden Euro geringer ausfallen, als noch bei der November-Schätzung 2020 erwartet. Dennoch liegen wir für 2021 immer noch rund 3 Milliarden Euro unter dem letzten Schätzergebnis vor der Krise“, kommentierte der bayerische Finanzminister Albert Füracker das für Bayern regionalisierte Ergebnis des Arbeitskreises Steuerschätzung vom 12. Mai 2021. „Auch für die Folgejahre prognostizieren die Steuerschätzer zumindest ein Ende des Abwärtstrends. Unser Weg „Investieren statt blindes Sparen“ ist richtig und erfolgreich. Wir setzen weiter auf erfolgreiche Zukunftsinvestitionen für eine bestmögliche Krisenbewältigung!“, betonte Füracker. Die Steuerschätzer stützen das im Vergleich zur letzten Schätzung im November 2020 etwas geringere Defizit darauf, dass zum einen der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 nicht so hoch wie zunächst befürchtet ausgefallen ist. Zum anderen wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft die corona-bedingten Verluste spätestens im Jahr 2022 wieder aufholen kann.   Für das Jahr 2022 vermindert sich der Steuerausfall leicht um 0,8 Mrd. € im Vergleich zur letzten Steuerschätzung. Die Steuereinnahmen für Bayern befinden sich damit in stabiler Seitwärtsbewegung auf noch zu niedrigem Niveau. Sie werden im Zeitraum von 2021 bis 2022 gegenüber den Prognosen vor der Krise mit einem Minus von insgesamt 5,3 Mrd. € immer noch deutlich zurückbleiben.   Das Schätzergebnis der Mai-Steuerschätzung 2021 findet Eingang in die gerade angelaufene Konzeption des Haushalts 2022 durch die Bayerische Staatsregierung. Aufgrund der weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten zum Fortgang der Krise wird auch für 2022 ein Einjahreshaushalt vorgelegt werden. „Seriöse Planung ist die Kernessenz bayerischer Finanzpolitik. Wir sollten nicht mit Einnahmeprognosen kalkulieren, die mit großen Unsicherheiten behaftet sind“, stellte Füracker klar. „Bayern ist das Land des soliden Haushalts aber bereits jetzt ist klar: Die Krise wird uns noch länger fordern – eine Schuldenaufnahme im Haushalt 2022 aufgrund der Corona-Pandemie wird leider erneut nötig sein.“ Die Beurteilung Bayerns durch die Rating-Agentur Standard and Poor’s als einziges Bundesland mit einem stabilen Ausblick gibt jedoch berechtigten Anlass, den Optimismus des bayerischen Ministers aus der Oberpfalz zu teilen.
MÜNCHEN, biz.n/StMWI, PM 91/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger setzt sich dafür ein, dass Kommunen am Betrieb von PV-Freiflächenanlagen beteiligt werden. Damit soll die Akzeptanz dieser Erneuerbaren-Energien-Anlagen erhalten werden: „Wir müssen auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bei der Energiewende mitnehmen“, erklärte der Staatsminister in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.   Mit dem EEG 2021 können, wie von Bayern lange gefordert, Kommunen am Betrieb von Windenergieanlagen beteiligt werden. „Das ist ein Meilenstein für Akzeptanz“, erklärte Aiwanger. Dies müsse jetzt auch für PV-Freiflächenanlagen umgesetzt werden. Prinzipiell hat das neue EEG auch hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Dazu muss das Bundeswirtschaftsministerium aber eine entsprechende Verordnung erlassen. Verschiedene Solar- und Umweltverbände und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sprechen sich ebenfalls für den Erlass der Verordnung aus.   „Wir müssen die Kommunen und die Bevölkerung vor Ort an PV-Freiflächen-anlagen teilhaben lassen, um die Akzeptanz für solche Anlagen zu fördern. Diese Akzeptanz ist ganz wesentlich für das Gelingen der Energiewende“, so der Staatsminister. Foto: © StMWi/E. Neureuther
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MÜNCHEN, biz.n|StMWi, 0712-263/21 Der Wasserstoffzug fährt schon bald in Bayern. Die Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft und Verkehr finanzieren die Durchführung eines Probebetriebs mit einem wasserstoffbetriebenen Zug der Siemens Mobility GmbH im Freistaat. Der zweiteilige Triebzug soll ab Mitte 2023 unter anderem auf der Strecke Augsburg - Füssen getestet und eingesetzt werden. Der Pilotbetrieb im Netz der Bayerischen Regiobahn (BRB) ist auf zunächst 30 Monate angelegt. Der Wasserstoff-Zug wird in dieser Zeit in Augsburg stationiert.   Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten im Juli Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer mit Spitzenvertretern von Siemens Mobility und der Bayerischen Regiobahn (BRB).   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freut sich über die Entwicklungspartnerschaft. "Der Zug ist ein weiterer wichtiger Baustein der bayerischen Wasserstoff-Strategie. Mein Ministerium treibt die Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich der H2-Technologie voran. Wir setzen das Projekt gemeinsam mit den Partnern auf das Gleis, weil wir überzeugt sind, mit Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs leisten zu können. Wir werden in Bayern beweisen, dass mit grünem Wasserstoff Wirtschaft und Klimaschutz unter einen Hut zu bekommen ist."   Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr erklärte: „Der Freistaat Bayern setzt sich ehrgeizige Klimaziele und will auch im Verkehrssektor eine klare Klimaschutzstrategie umsetzen. Innovative Technologien und grüner Wasserstoff spielen dabei eine besondere Rolle. Wasserstoff birgt ergänzend zur direkten Stromnutzung durch seine vielfältigen und flexiblen Anwendungsbereiche das Potenzial, auch den Bereich des Schienenverkehrs zukünftig vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Ich freue mich, dass der Freistaat diese innovative Technik auf diesem Wege auch im Regelbetrieb testen kann.“   Karl Blaim, Geschäftsführer, Siemens Mobility: „Siemens Mobility ist ein führender Anbieter bei der Entwicklung alternativer Antriebe, die gerade im Regionalverkehr, wo es keine elektrifizierten Oberleitungen gibt, erheblich zur Reduzierung von Emissionen beitragen kann. Die Technologiepartnerschaft zwischen Siemens Mobility und dem Land Bayern ermöglicht die Weiterentwicklung des Mireo Plus H für Bayern und unterstützt einen klimafreundlichen Personenverkehr im Land.“  Arnulf Schuchmann, technischer Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn, sagte: „Wir haben uns dazu bereiterklärt, die Wasserstofftechnologie zu testen und den Zug der Firma Siemens Mobility im Fahrgastbetrieb zu erproben, weil wir neugierig und offen für alternative Antriebsformen auch im Eisenbahnbereich sind. Innerhalb der Transdev-Gruppe, zu der wir gehören, besteht bereits große Erfahrung mit alternativen Antrieben im Busbereich.“ Es sei aber bei Weitem nicht damit getan, den Wasserstoffzug aufs Gleis zu setzen, vielmehr müssten im laufenden Betrieb viele Aspekte beachtet werden. Sicherheitsauflagen müssen umgesetzt werden, Schulung der Mitarbeitenden, die Betankung des Fahrzeugs, die Strecken, auf denen es unterwegs sein soll und viele weitere Aktivitäten haben bereits begonnen.   Der Wasserstoffzug wird auf Basis der Mireo Plus H-Plattform von Siemens Mobility entwickelt. Er soll auf oberleitungsfreien Strecken fahren und hat eine Reichweite von bis zu 800 km. Die Hauptkomponenten der Wasserstofftraktion sind zwei auf dem Dach montierte Brennstoffzellen. Komplettiert wird das System von Unterflurbatterien neuester Generation der Firma Saft. Das Fahrzeug wird im Frühjahr 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt. Erste Sonderfahrten in Bayern sind für das Jahr 2023 geplant, bevor das Fahrzeug im Januar 2024 den offiziellen Passagierbetrieb aufnimmt.   Die Entwicklung von alternativen Antrieben im Schienenverkehr ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Siemens Mobility. Das Unternehmen ist Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität und wird den erfolgreichen Regionalzug Mireo sowohl als Wasserstoff- als auch als batteriebetriebenen Zug anbieten. Zum Einsatz kommt das bekannte Fahrzeug Mireo Plus H jedoch mit einer neuen Generation von Batterien zur Steigerung der Fahrleistungen.
„Es braucht zwar klare Ziele zur Kohlendioxid-Reduzierung, aber ein Flottengrenzwert für Neufahrzeuge von Null würde die Automobilhersteller dazu zwingen, nur noch batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher an erschwinglicher individueller Mobilität würden hier in keiner Weise berücksichtigt. Wichtig wäre es, auch andere saubere Antriebsarten zu unterstützen. Ein moderner Verbrennungsmotor mit synthetischem CO2-neutralem Kraftstoff oder grüner Wasserstoff über die Brennstoffzelle ist klimafreundlicher als ein reines Batterieauto mit Kohlestrom aus europäischem Strommix."  (Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, 0714-265/21) Probebetrieb in Schwaben und Oberbayern geplant MIT DEM WASSERSTOFFZUG  IN DIE ALPEN
v.l.n.r. im Bild: Karl Blaim (Geschäftsführer Siemens Mobility), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Arnulf Schuchmann, der Technische Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in München. Fotos: Siemens Mobility GmbH
Füracker investiert über 1,2 Millionen Euro gegen den Verlust von Lebensmitteln -Bayerische Forschungsstiftung fördert dazu den Forschungsverbund „SHIELD“  MÜNCHEN, biz.n|StMFH, 0329-045/21.  „Wertvolle Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in die Tonne! Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln im Forschungsverbund SHIELD Hand in ein Musterbeispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis! Es freut mich, dass wir dieses wichtige Projekt mit über 1,2 Millionen Euro unterstützen können“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Stiftungsrats der Bayerischen Forschungsstiftung.   Mit den Ergebnissen des Forschungsverbunds „SHIELD – Sichere heimische (Bio)Lebensmittel durch sensorische Detektionsverfahren“ sollen künftig unnötige Lebensmittelverluste reduziert werden. Im Herstellungsprozess werden beschädigte oder für den Verzehr nicht mehr geeignete Rohstoffe aussortiert. Aktuell basiert die Qualitätskontrolle hierfür auf Stichproben, die zeit- und kostenintensiv im Labor analysiert werden. Kommt es dabei zu Auffälligkeiten, kann die gesamte Charge nicht mehr verwendet werden. Durch eine schnelle und effiziente Untersuchung direkt entlang der Produktionskette soll zielgenauer eingegriffen werden. Dank optischer Verfahren und Gas-Sensorik können bessere Vorhersagen über Qualität und Haltbarkeit gemacht werden. Kürzerer Lagerzeiten sorgen zudem für frischere Lebensmittel und nochmals weniger Verluste.  Der Forschungsverbund unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising wird von einem bayernweiten Netzwerk getragen: mit dabei sind die TU München, die TH Nürnberg und die FAU Erlangen-Nürnberg. Dazu kommen Partner aus der Wirtschaft, unter anderem das Hipp-Werk in Pfaffenhofen/Ilm, die Firma Lebkuchen-Schmidt in Nürnberg, die Burgis GmbH aus Neumarkt i.d.Opf. und das Kloster Plankstetten aus Berching.   Die Bayerische Forschungsstiftung berät jährlich über Projektanträge im Gesamtvolumen von mehr als 50 Millionen Euro. Sie hat in den gut 30 Jahren ihres Bestehens bereits mehr als 970 Projekte mit insgesamt über 600 Millionen Euro unterstützt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden damit Gesamtprojektvolumina von rund 1,33 Milliarden Euro angestoßen.   Weitere Infos zur Stiftung unter  https://www.forschungsstiftung.de/  Foto: Der Oberpfälzer BURGIS-Knödel-poduzent Timo Burger initiiert Knödel-Drive-in für den guten Zweck, damit nicht abgenommene Großverbraucher-Produkte nicht weggeworfen werden müssen.   © Burgis GmbH HANS MÜLLER 	hmp-medizintechnik.de IHR  BANNER ?
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ifo Institut: Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich verschärft MÜNCHEN, biz.n|ifo, 113021. Laut ifo Institut München haben sich kurz vor Weihnachten die Lieferprobleme im Einzelhandel deutlich verschärft. 77,8 Prozent der Einzelhändler klagten im November, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können. Im Oktober waren es 60 Prozent, im September 74 Prozent. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. „Manche Stelle im Regal wird zu Weihnachten wohl leer bleiben“, sagt der Leiter der ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Die Verbraucher müssen eine gewisse Flexibilität bei Weihnachtsgeschenken mitbringen. Noch immer ist ‚Sand im Getriebe‘ der weltweiten Logistik. Viele Schiffslieferungen sind verzögert“, sagt Wohlrabe. Im Spielzeug-Einzelhandel berichteten alle teilnehmenden Unternehmen von Problemen. Auch im Handel mit Fahrrädern (95,8 Prozent) und Autos (93,5 Prozent) sind fast alle Unternehmen, Baumärkte waren zu 93 Prozent betroffen, Computerhändler zu 91,3 Prozent. Der Nachschub für alle elektronischen Produkte ist schwierig. Laut Wohlrabe ergibt sich vor diesem Hintergrund, dass mehr als zwei Drittel der Einzelhändler in den nächsten drei Monaten die Verkaufspreise deutlich anheben werden.
Forschungsprojekt in Fuchstal zu vogelfreundlicher Energiewende KAMERA-ABSCHALTSYSTEM SOLL VÖGEL VOR WINDROTOREN SCHÜTZEN
MÜNCHEN, biz.n|StMWI, 1130-436/21. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent steht die Oberpfalz gegenüber Mittelfranken mit 3,4 Prozent und insbesondere im Bundesdurchschnitt (5,1 Prozent) immer noch sehr gut da. Laut Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger kann der Arbeitsmarkt die nächste Corona-Welle gut durchstehen: „Bayern steht robust da. Mit einer Quote von 2,9 Prozent schafft der Freistaat weiterhin den Spitzenplatz mit der niedrigsten Arbeitslosenquote aller Bundesländer.“ Um den Arbeitsmarkt zukunftsfähig zu machen, „muss die neue Bundesregierung jetzt handeln und massive Zukunftsinvestitionen einplanen, um die öko-digitale Transformation zu schaffen. So wären mehr digitale Bundesförderung von kleinen und mittleren Unternehmen dringend notwendig.“ so Aiwanger.
AIWANGER MASSIVE INVESTITIONEN FÜR NÄCHSTE CORONA WELLE ERFORDERLICH
MÜNCHEN/FUCHSTAL, biz.n|StMWi, 1223-468/21.  Mit einem kamerabasierten Abschaltsystem sollen Artenschutz und Windkraftanlagen in Zukunft besser vereinbar sein. In der Gemeinde Fuchstal (Landkreis Landsberg) testet ein Forschungsprojekt ab Frühjahr 2022 eine solche Einrichtung speziell an einem Waldstandort.   Im südlichen Waldgebiet der Gemeinde Fuchstal soll eine Untersuchung mit zwei Kamerasystemen an zwei zu errichtenden Türmen zu Beginn der Brutsaison 2022 starten. Bis zum Bau der drei Windenergieanlagen und der tatsächlichen Inbetriebnahme im Herbst 2023 simuliert eine virtuelle Anlage die vogelbedingte Abschaltung der Rotoren. Mit ersten Forschungsergebnissen für einen Waldstandort aus dieser Projektphase wird ab Ende 2022 gerechnet.  Das Forschungsvorhaben soll zeigen, welche Kriterien kamerabasierte Kollisionsvermeidungssysteme erfüllen müssen, damit sie im Genehmigungsverfahren als technische Vermeidungsmaßnahmen an konfliktreichen Standorten anerkannt werden. Die Ergebnisse wirken sich auf die Genehmigungspraxis in Bayern aus.   Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ist für die wissenschaftlichen Arbeiten des Projekts zuständig. Die Projektkoordination ist am Landesamt für Umwelt (Vogelschutz-warte) angesiedelt. Eine projektbegleitende Arbeitsgruppe unter Beteiligung auch des Kompetenzzentrums für Naturschutz und Energiewende ist ebenfalls in die Untersuchungen eingebunden.   Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Wenn sich die Windräder zuverlässig abschalten, sobald sich große Vögel nähern, lösen wir mehrere Probleme gleichzeitig: Die Rotoren müssen nicht mehr präventiv längere Zeit stillstehen, etwa bei Erntearbeiten. Und viele Vogelarten werden besser geschützt, wenn das Abschaltsystem dauerhaft in Betrieb ist. So steigert sich die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen erheblich. Auch schwierigere Standorte können dann besser erschlossen und die Energiewende so unterstützt werden.“   Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: "Klimaschutz ist eines der größten Themen unserer Zeit. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist für den Klimaschutz unerlässlich. Wir brauchen auch die Windkraft, wenn wir beim Klimaschutz erfolgreich sein wollen. Die Energiewende und der notwendige Schutz der Natur dürfen kein Widerspruch sein. Die Erprobung des Kameraabschaltsystems ist ein wichtiger Schritt, um Windkraft und Artenschutz in Einklang zu bringen."   "Wir begrüßen die Förderung außerordentlich und haben bereits die erforderlichen Arbeiten geleistet, um mit der Umsetzung des Projekts jetzt starten zu können. Uns liegt unsere Natur und der Artenschutz sehr am Herzen und wir sind überzeugt, dass Anlagen für erneuerbaren Energien allen nutzen", erklärt Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg.   Nach der Errichtung der Windenergieanlagen wird das Kamerasystem im Realbetrieb bis ins Jahr 2026 getestet. Dadurch wird auch eine wertvolle Vorher-Nachher-Analyse ermöglicht, die Erkenntnisse bringen soll, wie sich beispielsweise der Rotmilan vor und nach dem Bau der Windenergieanlagen verhält.   Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das für den weiteren Ausbau der Windenergie gerade im waldreichen Bayern wichtige Projekt mit 1,3 Millionen Euro und finanziert vor allem den Bau der Türme und das Leasing der Kamerasysteme. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert die wissenschaftliche Beteiligung und eine Projektstelle am Landesamt für Umwelt mit insgesamt 1,1 Millionen Euro.
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Aiwanger: "Erfolgsbilanz für die Energiewende im Freistaat" biz.n/StMWI, MÜNCHEN, PM 18/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat dem Bayerischen Energiebeirat die Fortschritte in der Energiewende vorgestellt und mit den 75 Mitgliedern die Roadmap zu einer sicheren, bezahlbaren und klimafreundlichen Energieversorgung im Freistaat diskutiert. „Wir sind im Ausbau der Erneuerbaren Energien gut vorangekommen und werden mit unserer innovativen Technologieförderung die Energiewende weiter beschleunigen, neue Arbeitsplätze schaffen und für Wertschöpfung sorgen“, erklärte der Staatsminister anlässlich der ersten Tagung des von ihm gegründeten Bayerischen Energiebeirats.     „Mit der Abarbeitung unserer Aufgaben, die wir uns selbst mit dem Bayerischen Aktionsprogramm Energie gestellt haben, sind wir gut vorangekommen“, bilanzierte Staatsminister Aiwanger:   Bayern ist mehr denn je ‚Sonnenland‘ Das bayerische Kontingent für Photovoltaik- Freiflächenanlagen auf Acker- und Grünflächen wurde auf 200 pro Jahr ausgeweitet. In 2019 und 2020 konnte so insgesamt ein Plus von 800 Megawatt zusätzlicher Solarleistung installiert werden. Mit über 30.000 Anträgen wurde zudem das PV-Speicherprogramm zur flexiblen Nutzung von PV-Strom für Bürger erheblich erhöht. Zweiter Atem für die Windkraft „Für den Ausbau der Windenergie haben wir mit der Initiative AUFWIND und den Windkümmerern für 38 Kommunen eine breite Diskussion angestoßen, die zur Akzeptanz von Windkraftanlagen führen wird“, erklärte Aiwanger. Mit der Möglichkeit, Kommunen finanziell am Ertrag von Windrädern zu beteiligen sowie der Berücksichtigung von weniger windstarken Standorten hat der Freistaat wesentliche Forderungen im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankert. Auch Biomasseheizwerke sind im Trend und mit 2,2 Millionen Euro so stark gefördert, wie nie zuvor.   Innovation ist Zukunft Der Etat des Bayerische Energieforschungsprogramms (EFP), das Technologien zur nicht-fossilen Energieversorgung unterstützt, betrug 2020 regulär 14 Millionen Euro und wurde über die Hightech-Agenda plus um 16,65 Millionen Euro erhöht. „Wir können und werden hier klotzen, und nicht kleckern“, so der Wirtschafts- und Energieminister.   H2O ist der künftige Energieträger Mit dem Bayerischen Wasserstoffbündnis, das bereits über 130 Mitglieder zählt, wird sich der Freistaat in Deutschland und in Europa als führende Wasserstoffregion etablieren. „Der Fokus liegt ganz klar auf der Wasserstofftechnologie, mit der wir im Rahmen der Bayerischen Wasserstoffstrategie Marktpotentiale erschließen und ausbauen wollen. Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die sich für bundesweite und europäische Förderprojekte bewerben in der EU stehen viele Milliarden Euro an Fördermitteln zur Verfügung - werden von uns bestmöglich unterstützt, um Innovationscluster zu etablieren und zu stärken“, so Aiwanger.   Infrastruktur schaffen Als ersten Schritt für bayerische Programme hat das Wirtschaftsministerium die Förderung für 100 Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge bereits gestartet. Mit der Erforschung einer Elektrolyseanlage für die Kombination mit Wind-, Solar- oder Biomasseanlagen oder zur Entwicklung einer Brennstoffzelle für Lkws sollen die Position des Freistaats als Technologieführer gestärkt und Maßstäbe für eine klimafreundliche Energieerzeugung sowie -speicherung gesetzt werden.   Ungewöhnliches wagen Auch in anderen Bereichen sieht das Wirtschaftsministerium smarte Technologien als Schlüssel zum Erfolg der Energiewende. Mit der Förderung von neuartigen, röhrenförmigen Solarpaneelen zur Überbauen von Ackerflächen werden derzeit zwei geplanten EU-Agri-PV-Projekten in Bayern bei der Kombination von landwirtschaftlich genutzter Fläche mit gleichzeitiger Solarenergieerzeugung unterstützt.   Verwaltungen ertüchtigen Zur Unterstützung von Kommunen und Verbänden in der Energiewende wurde in Regensburg die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) ins leben gerufen. LENK-Leiter Dr. Ulrich Buchhauser: „Die Verwaltungen können mit unserer Hilfe Projekte der Energiewende effizienter angehen.“ LENK dient auch als Anlaufstelle für Erfinder und als Inkubator für Ideen rund um das Thema Energiewende. LENK wird außerdem die zentrale Anlaufstelle für die angestrebte Klimaneutralität aller Einrichtungen der Staatsverwaltung bilden.   Dass Zwischenziele bereits erreicht und teils sogar übertroffen wurden, Roadmaps entwickelt und Strukturen geschaffen wurden, bringt Bayern auf eindeutigen Erfolgskurs. Aiwanger: „Klimaschutz und wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Bayern kein Widerspruch, sondern der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Freistaats als eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen weltweit.“ Foto Shell Hydrogen Zapfsäule: AUDI
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Jetzt bewerben GESÜNDER, REGIONALER, NACHHALTIGER KOSTENLOSES COACHING FÜR KITA– und SCHULVERPFLEGUNG MÜNCHEN, biz.n/StMELF 066/21 Kindertageseinrichtungen und Schulen, die ihre Verpflegung nachhaltig verbessern wollen, können sich auch im kommenden Schuljahr 2021/2022 von einem externen Coach beraten lassen. Noch bis zum 21. Mai läuft die Bewerbungsfrist für die Teilnahme am Coaching Kita- und Schulverpflegung, das für die Einrichtungen kostenfrei ist. „Die Kinder in unseren Kitas und Schulen sollen ein gesundes, regionales und nachhaltiges Essen bekommen, das ihnen schmeckt und auf das Sie sich jeden Tag freuen. Deshalb stellen wir auch im nächsten Schuljahr wieder erfahrene Coaches zur Verfügung, die dabei helfen, gemeinsam mit allen Verantwortlichen individuelle Lösungen zu finden und umzusetzen“, sagte Ernährungsministerin Michaela Kaniber in München. Seit dem Start des Angebots im Jahr 2010 haben bereits über 800 Kitas und Schulen teilgenommen und damit das Essen für ihre Kinder erfolgreich verbessert. In gemeinsamen Veranstaltungen und individuellen Treffen erhalten die Teilnehmer zum Beispiel Anregungen zur Speiseplangestaltung, zum Einkauf von regionalen und ökologischen Lebensmitteln oder auch zu einer gelungenen Kommunikation für mehr Wertschätzung. Die Teilnehmer profitieren nicht nur durch den fachlichen Input, es entsteht auch ein motivierendes Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Ablauf gibt es unter www.kita- schulverpflegung.bayern.de Foto: Beim gemeinsamen Erarbeiten eines Speiseplans, Tobias Haase / StMELF.
ÖKO-PRODUKTION IN BAYERN HAT SICH VERDOPPELT Michaela Kaniber will 30 Prozent Öko-Landbau bis 2030. MÜNCHEN, biz.n/StMELF 69-210421. Mit ihrem, im Jahr 2012 aufgelegten BioRegio- Landesprogramm hat das Landwirtschaftsministerium ein positives Umfeld für den Öko-Landbau in Bayern geschaffen. Aus einem ganzen Bündel von Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beratung, Forschung, Förderung und Vermarktung wurden nun die Veränderungen bei Öko-Flächen und in der Tierhaltung verglichen und monetär bewertet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In der Dekade 2010 bis 2020 stieg der Produktionswert im Öko-Landbau um 94 Prozent, hat sich also nahezu verdoppelt. Im Pflanzenbau, also beim Acker- und Futterbau, Gemüse- Obst- und Sonderkulturanbau stieg dieser sogar um 126 Prozent, in der Viehhaltung um 91 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Bayern hat sich im gleichen Zeitraum um rund 190.000 Hektar auf etwa 385.000 Hektar Ende 2020 ebenfalls fast verdoppelt. Damit war der Ausbau und die Förderung des ökologischen Landbaus in Bayern durch das Landesprogramm „BioRegio Bayern 2020“ außerordentlich erfolgreich - der Freistaat hat sein selbst gestecktes Ziel der Verdoppelung des Öko-Landbaus in den Jahren 2010 bis 2020 erreicht. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München dazu: „Bio aus unserer Heimat boomt und das freut mich. Weil damit wachsen auch Wertschätzung und Wertschöpfung bei unseren hochwertigen Produkten. Der Ausbauerfolg zeigt, dass das breite Maßnahmenpaket des ehrgeizigen bayerischen Landesprogramms zur Unterstützung des Öko-Landbaus in Bayern greift. Trotz der Skepsis vieler hat es zum Erfolg geführt“. Damit will sich Kaniber aber nicht zufriedengeben. Mit ihrem Landesprogramm „BioRegio 2030“ verfolgt sie ihr nächstes ambitioniertes Ziel: „Wir wollen erreichen, dass in Bayern bis Ende dieses Jahrzehnts 30 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch bewirtschaftet werden. Die erreichten Erfolge spornen uns an. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das mit unserem zum Ausbau des Öko-Markts weiterentwickelten Programm schaffen können“, so Michaela Kaniber.
NÜRNBERG, biz.n/StMFH, 14.05.2021 „Es ist noch ein längerer Weg zurück zum Vorkrisenniveau. Bayerns kluge Politik, Investitionen auf höchstem Niveau und effiziente Maßnahmen wirken aber: Laut aktueller Schätzung wird der Rückgang der Steuereinnahmen für Bayern in 2021 um rund 1,1 Milliarden Euro geringer ausfallen, als noch bei der November-Schätzung 2020 erwartet. Dennoch liegen wir für 2021 immer noch rund 3 Milliarden Euro unter dem letzten Schätzergebnis vor der Krise“, kommentierte der bayerische Finanzminister Albert Füracker das für Bayern regionalisierte Ergebnis des Arbeitskreises Steuerschätzung vom 12. Mai 2021. „Auch für die Folgejahre prognostizieren die Steuerschätzer zumindest ein Ende des Abwärtstrends. Unser Weg „Investieren statt blindes Sparen“ ist richtig und erfolgreich. Wir setzen weiter auf erfolgreiche Zukunftsinvestitionen für eine bestmögliche Krisenbewältigung!“, betonte Füracker. Die Steuerschätzer stützen das im Vergleich zur letzten Schätzung im November 2020 etwas geringere Defizit darauf, dass zum einen der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 nicht so hoch wie zunächst befürchtet ausgefallen ist. Zum anderen wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft die corona-bedingten Verluste spätestens im Jahr 2022 wieder aufholen kann.   Für das Jahr 2022 vermindert sich der Steuerausfall leicht um 0,8 Mrd. € im Vergleich zur letzten Steuerschätzung. Die Steuereinnahmen für Bayern befinden sich damit in stabiler Seitwärtsbewegung auf noch zu niedrigem Niveau. Sie werden im Zeitraum von 2021 bis 2022 gegenüber den Prognosen vor der Krise mit einem Minus von insgesamt 5,3 Mrd. € immer noch deutlich zurückbleiben.   Das Schätzergebnis der Mai-Steuerschätzung 2021 findet Eingang in die gerade angelaufene Konzeption des Haushalts 2022 durch die Bayerische Staatsregierung. Aufgrund der weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten zum Fortgang der Krise wird auch für 2022 ein Einjahreshaushalt vorgelegt werden. „Seriöse Planung ist die Kernessenz bayerischer Finanzpolitik. Wir sollten nicht mit Einnahmeprognosen kalkulieren, die mit großen Unsicherheiten behaftet sind“, stellte Füracker klar. „Bayern ist das Land des soliden Haushalts aber bereits jetzt ist klar: Die Krise wird uns noch länger fordern – eine Schuldenaufnahme im Haushalt 2022 aufgrund der Corona-Pandemie wird leider erneut nötig sein.“ Die Beurteilung Bayerns durch die Rating-Agentur Standard and Poor’s als einziges Bundesland mit einem stabilen Ausblick gibt jedoch berechtigten Anlass, den Optimismus des bayerischen Ministers aus der Oberpfalz zu teilen.
MÜNCHEN, biz.n/StMWI, PM 91/21 Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger setzt sich dafür ein, dass Kommunen am Betrieb von PV-Freiflächenanlagen beteiligt werden. Damit soll die Akzeptanz dieser Erneuerbaren- Energien-Anlagen erhalten werden: „Wir müssen auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bei der Energiewende mitnehmen“, erklärte der Staatsminister in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.   Mit dem EEG 2021 können, wie von Bayern lange gefordert, Kommunen am Betrieb von Windenergieanlagen beteiligt werden. „Das ist ein Meilenstein für Akzeptanz“, erklärte Aiwanger. Dies müsse jetzt auch für PV-Freiflächenanlagen umgesetzt werden. Prinzipiell hat das neue EEG auch hierfür die Voraussetzungen geschaffen. Dazu muss das Bundeswirtschaftsministerium aber eine entsprechende Verordnung erlassen. Verschiedene Solar- und Umweltverbände und der Deutsche Städte- und Gemeindebund sprechen sich ebenfalls für den Erlass der Verordnung aus.   „Wir müssen die Kommunen und die Bevölkerung vor Ort an PV-Freiflächen-anlagen teilhaben lassen, um die Akzeptanz für solche Anlagen zu fördern. Diese Akzeptanz ist ganz wesentlich für das Gelingen der Energiewende“, so der Staatsminister. Foto: © StMWi/E. Neureuther
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MÜNCHEN, biz.n|StMWi, 0712-263/21 Der Wasserstoffzug fährt schon bald in Bayern. Die Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft und Verkehr finanzieren die Durchführung eines Probebetriebs mit einem wasserstoffbetriebenen Zug der Siemens Mobility GmbH im Freistaat. Der zweiteilige Triebzug soll ab Mitte 2023 unter anderem auf der Strecke Augsburg - Füssen getestet und eingesetzt werden. Der Pilotbetrieb im Netz der Bayerischen Regiobahn (BRB) ist auf zunächst 30 Monate angelegt. Der Wasserstoff-Zug wird in dieser Zeit in Augsburg stationiert.   Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten im Juli Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer mit Spitzenvertretern von Siemens Mobility und der Bayerischen Regiobahn (BRB).   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freut sich über die Entwicklungspartnerschaft. "Der Zug ist ein weiterer wichtiger Baustein der bayerischen Wasserstoff-Strategie. Mein Ministerium treibt die Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich der H2-Technologie voran. Wir setzen das Projekt gemeinsam mit den Partnern auf das Gleis, weil wir überzeugt sind, mit Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrs leisten zu können. Wir werden in Bayern beweisen, dass mit grünem Wasserstoff Wirtschaft und Klimaschutz unter einen Hut zu bekommen ist."   Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr erklärte: „Der Freistaat Bayern setzt sich ehrgeizige Klimaziele und will auch im Verkehrssektor eine klare Klimaschutzstrategie umsetzen. Innovative Technologien und grüner Wasserstoff spielen dabei eine besondere Rolle. Wasserstoff birgt ergänzend zur direkten Stromnutzung durch seine vielfältigen und flexiblen Anwendungsbereiche das Potenzial, auch den Bereich des Schienenverkehrs zukünftig vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Ich freue mich, dass der Freistaat diese innovative Technik auf diesem Wege auch im Regelbetrieb testen kann.“   Karl Blaim, Geschäftsführer, Siemens Mobility: „Siemens Mobility ist ein führender Anbieter bei der Entwicklung alternativer Antriebe, die gerade im Regionalverkehr, wo es keine elektrifizierten Oberleitungen gibt, erheblich zur Reduzierung von Emissionen beitragen kann. Die Technologiepartnerschaft zwischen Siemens Mobility und dem Land Bayern ermöglicht die Weiterentwicklung des Mireo Plus H für Bayern und unterstützt einen klimafreundlichen Personenverkehr im Land.“  Arnulf Schuchmann, technischer Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn, sagte: „Wir haben uns dazu bereiterklärt, die Wasserstofftechnologie zu testen und den Zug der Firma Siemens Mobility im Fahrgastbetrieb zu erproben, weil wir neugierig und offen für alternative Antriebsformen auch im Eisenbahnbereich sind. Innerhalb der Transdev- Gruppe, zu der wir gehören, besteht bereits große Erfahrung mit alternativen Antrieben im Busbereich.“ Es sei aber bei Weitem nicht damit getan, den Wasserstoffzug aufs Gleis zu setzen, vielmehr müssten im laufenden Betrieb viele Aspekte beachtet werden. Sicherheitsauflagen müssen umgesetzt werden, Schulung der Mitarbeitenden, die Betankung des Fahrzeugs, die Strecken, auf denen es unterwegs sein soll und viele weitere Aktivitäten haben bereits begonnen.   Der Wasserstoffzug wird auf Basis der Mireo Plus H- Plattform von Siemens Mobility entwickelt. Er soll auf oberleitungsfreien Strecken fahren und hat eine Reichweite von bis zu 800 km. Die Hauptkomponenten der Wasserstofftraktion sind zwei auf dem Dach montierte Brennstoffzellen. Komplettiert wird das System von Unterflurbatterien neuester Generation der Firma Saft. Das Fahrzeug wird im Frühjahr 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt. Erste Sonderfahrten in Bayern sind für das Jahr 2023 geplant, bevor das Fahrzeug im Januar 2024 den offiziellen Passagierbetrieb aufnimmt.   Die Entwicklung von alternativen Antrieben im Schienenverkehr ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Siemens Mobility. Das Unternehmen ist Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität und wird den erfolgreichen Regionalzug Mireo sowohl als Wasserstoff- als auch als batteriebetriebenen Zug anbieten. Zum Einsatz kommt das bekannte Fahrzeug Mireo Plus H jedoch mit einer neuen Generation von Batterien zur Steigerung der Fahrleistungen.
Es braucht zwar klare Ziele zur Kohlendioxid- Reduzierung, aber ein Flottengrenzwert für Neufahrzeuge von Null würde die Automobilhersteller dazu zwingen, nur noch batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher an erschwinglicher individueller Mobilität würden hier in keiner Weise berücksichtigt. Wichtig wäre es, auch andere saubere Antriebsarten zu unterstützen. Ein moderner Verbrennungsmotor mit synthetischem CO2-neutralem Kraftstoff oder grüner Wasserstoff über die Brennstoffzelle ist klimafreundlicher als ein reines Batterieauto mit Kohlestrom aus europäischem Strommix." (Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, 0714- 265/21)
Probebetrieb in Schwaben und Oberbayern geplant
MIT DEM WASSERSTOFFZUG  IN DIE ALPEN
v.l.n.r. im Bild: Karl Blaim (Geschäftsführer Siemens Mobility), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und Arnulf Schuchmann, der Technische Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung in München. Fotos: Siemens Mobility GmbH
Füracker investiert über 1,2 Millionen Euro gegen den Verlust von Lebensmitteln -Bayerische Forschungsstiftung fördert dazu den Forschungsverbund „SHIELD“ MÜNCHEN, biz.n|StMFH, 0329-045/21. „Wertvolle Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in die Tonne! Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln im Forschungsverbund SHIELD Hand in ein Musterbeispiel für die Verbindung von Theorie und Praxis! Es freut mich, dass wir dieses wichtige Projekt mit über 1,2 Millionen Euro unterstützen können“, betont Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Stiftungsrats der Bayerischen Forschungsstiftung. Mit den Ergebnissen des Forschungsverbunds „SHIELD – Sichere heimische (Bio)Lebensmittel durch sensorische Detektionsverfahren“ sollen künftig unnötige Lebensmittelverluste reduziert werden. Im Herstellungsprozess werden beschädigte oder für den Verzehr nicht mehr geeignete Rohstoffe aussortiert. Aktuell basiert die Qualitätskontrolle hierfür auf Stichproben, die zeit- und kostenintensiv im Labor analysiert werden. Kommt es dabei zu Auffälligkeiten, kann die gesamte Charge nicht mehr verwendet werden. Durch eine schnelle und effiziente Untersuchung direkt entlang der Produktionskette soll zielgenauer eingegriffen werden. Dank optischer Verfahren und Gas-Sensorik können bessere Vorhersagen über Qualität und Haltbarkeit gemacht werden. Kürzerer Lagerzeiten sorgen zudem für frischere Lebensmittel und nochmals weniger Verluste. Der Forschungsverbund unter der Führung des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising wird von einem bayernweiten Netzwerk getragen: mit dabei sind die TU München, die TH Nürnberg und die FAU Erlangen- Nürnberg. Dazu kommen Partner aus der Wirtschaft, unter anderem das Hipp-Werk in Pfaffenhofen/Ilm, die Firma Lebkuchen-Schmidt in Nürnberg, die Burgis GmbH aus Neumarkt i.d.Opf. und das Kloster Plankstetten aus Berching. Die Bayerische Forschungsstiftung berät jährlich über Projektanträge im Gesamtvolumen von mehr als 50 Millionen Euro. Sie hat in den gut 30 Jahren ihres Bestehens bereits mehr als 970 Projekte mit insgesamt über 600 Millionen Euro unterstützt. Gemeinsam mit den Co-Finanzierungsanteilen der bayerischen Wirtschaft wurden damit Gesamtprojektvolumina von rund 1,33 Milliarden Euro angestoßen. Weitere Infos zur Stiftung unter https://www.forschungsstiftung.de/
Foto: Der Oberpfälzer BURGIS-Knödel- poduzent Timo Burger initiiert Knödel- Drive-in für den guten Zweck, damit nicht abgenommene Großverbraucher- Produkte nicht weggeworfen werden müssen. © Burgis GmbH
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ifo Institut: Lieferprobleme im Einzelhandel haben sich verschärft MÜNCHEN, biz.n|ifo, 113021. Laut ifo Institut München haben sich kurz vor Weihnachten die Lieferprobleme im Einzelhandel deutlich verschärft. 77,8 Prozent der Einzelhändler klagten im November, dass nicht alle bestellten Waren geliefert werden können. Im Oktober waren es 60 Prozent, im September 74 Prozent. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. „Manche Stelle im Regal wird zu Weihnachten wohl leer bleiben“, sagt der Leiter der ifo Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Die Verbraucher müssen eine gewisse Flexibilität bei Weihnachtsgeschenken mitbringen. Noch immer ist ‚Sand im Getriebe‘ der weltweiten Logistik. Viele Schiffslieferungen sind verzögert“, sagt Wohlrabe. Im Spielzeug-Einzelhandel berichteten alle teilnehmenden Unternehmen von Problemen. Auch im Handel mit Fahrrädern (95,8 Prozent) und Autos (93,5 Prozent) sind fast alle Unternehmen, Baumärkte waren zu 93 Prozent betroffen, Computerhändler zu 91,3 Prozent. Der Nachschub für alle elektronischen Produkte ist schwierig. Laut Wohlrabe ergibt sich vor diesem Hintergrund, dass mehr als zwei Drittel der Einzelhändler in den nächsten drei Monaten die Verkaufspreise deutlich anheben werden.
Forschungsprojekt in Fuchstal zu vogelfreundlicher Energiewende KAMERA- ABSCHALTSYSTEM SOLL VÖGEL VOR WINDROTOREN SCHÜTZEN
MÜNCHEN/FUCHSTAL, biz.n|StMWi, 1223-468/21. Mit einem kamerabasierten Abschaltsystem sollen Artenschutz und Windkraftanlagen in Zukunft besser vereinbar sein. In der Gemeinde Fuchstal (Landkreis Landsberg) testet ein Forschungsprojekt ab Frühjahr 2022 eine solche Einrichtung speziell an einem Waldstandort. Im südlichen Waldgebiet der Gemeinde Fuchstal soll eine Untersuchung mit zwei Kamerasystemen an zwei zu errichtenden Türmen zu Beginn der Brutsaison 2022 starten. Bis zum Bau der drei Windenergieanlagen und der tatsächlichen Inbetriebnahme im Herbst 2023 simuliert eine virtuelle Anlage die vogelbedingte Abschaltung der Rotoren. Mit ersten Forschungsergebnissen für einen Waldstandort aus dieser Projektphase wird ab Ende 2022 gerechnet. Das Forschungsvorhaben soll zeigen, welche Kriterien kamerabasierte Kollisionsvermeidungssysteme erfüllen müssen, damit sie im Genehmigungsverfahren als technische Vermeidungsmaßnahmen an konfliktreichen Standorten anerkannt werden. Die Ergebnisse wirken sich auf die Genehmigungspraxis in Bayern aus.   Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ist für die wissenschaftlichen Arbeiten des Projekts zuständig. Die Projektkoordination ist am Landesamt für Umwelt (Vogelschutz-warte) angesiedelt. Eine projektbegleitende Arbeitsgruppe unter Beteiligung auch des Kompetenzzentrums für Naturschutz und Energiewende ist ebenfalls in die Untersuchungen eingebunden.   Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger: „Wenn sich die Windräder zuverlässig abschalten, sobald sich große Vögel nähern, lösen wir mehrere Probleme gleichzeitig: Die Rotoren müssen nicht mehr präventiv längere Zeit stillstehen, etwa bei Erntearbeiten. Und viele Vogelarten werden besser geschützt, wenn das Abschaltsystem dauerhaft in Betrieb ist. So steigert sich die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen erheblich. Auch schwierigere Standorte können dann besser erschlossen und die Energiewende so unterstützt werden.“   Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte: "Klimaschutz ist eines der größten Themen unserer Zeit. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist für den Klimaschutz unerlässlich. Wir brauchen auch die Windkraft, wenn wir beim Klimaschutz erfolgreich sein wollen. Die Energiewende und der notwendige Schutz der Natur dürfen kein Widerspruch sein. Die Erprobung des Kameraabschaltsystems ist ein wichtiger Schritt, um Windkraft und Artenschutz in Einklang zu bringen."   "Wir begrüßen die Förderung außerordentlich und haben bereits die erforderlichen Arbeiten geleistet, um mit der Umsetzung des Projekts jetzt starten zu können. Uns liegt unsere Natur und der Artenschutz sehr am Herzen und wir sind überzeugt, dass Anlagen für erneuerbaren Energien allen nutzen", erklärt Fuchstals Bürgermeister Erwin Karg.   Nach der Errichtung der Windenergieanlagen wird das Kamerasystem im Realbetrieb bis ins Jahr 2026 getestet. Dadurch wird auch eine wertvolle Vorher- Nachher-Analyse ermöglicht, die Erkenntnisse bringen soll, wie sich beispielsweise der Rotmilan vor und nach dem Bau der Windenergieanlagen verhält.   Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das für den weiteren Ausbau der Windenergie gerade im waldreichen Bayern wichtige Projekt mit 1,3 Millionen Euro und finanziert vor allem den Bau der Türme und das Leasing der Kamerasysteme. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert die wissenschaftliche Beteiligung und eine Projektstelle am Landesamt für Umwelt mit insgesamt 1,1 Millionen Euro.